Chargesheimer Stipendium der Stadt Köln 2019

Lacquered_Ghost.jpg
Still aus "Lacquered Ghost"

Der KHM-Student Florian Dedek erhält das mit 10.000 Euro dotierte Förderstipendium für Medienkunst, benannt nach dem Kölner Fotografen Chargesheimer (1924–1971/72). Der Preis ist mit einer Ausstellung in der arthotek verbunden.

Termine
Die Preisverleihung fand am 12. Juli 2019 statt.

Zur Förderung der zeitgenössischen Kunst und der freien künstlerischen Entfaltung junger Künstlerinnen und Künstler vergibt die Stadt Köln jedes Jahr Förderstipendien. Das Chargesheimer-Stipendium ist ausgerichtet auf Fotografie, Video, Videoinstallation, elektronische Medien und Sound. Es ist nach dem Kölner Fotografen Carl-Heinz Hargesheimer (Künstlername: Chargesheimer, 1924-1971/72) benannt, der durch seine dynamisch-aggressiven Porträts von Personen des öffentlichen Lebens und durch lebensnahe Reportagen über seine Landsleute bekannt wurde.


Das Stipendium ist mit einer Ausstellung in der arthotek – Raum für junge Kunst in Köln – verbunden, die vom 5. bis 21. Dezember 2019 präsentiert wird.

Florian Dedek studiert seit 2016 als Postgraduierter an der Kunsthochschule für Medien Köln. Zuvor studierte er Bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Sein Abschlussfilm an der HGB-Leipzig "Dann muss es ja ein was weiß ich was Gutes geben" (2016, 31:14 Min.)  wurde auf zahlreichen Festivals präsentiert und ausgezeichnet. Florian Dedek lebt als Künstler und Filmemacher in Leipzig und Köln; seine Arbeiten waren in Ausstellungen in Europa und Asien zu sehen.


KHM-Absolvent/innen wurdem in den vergangenen Jahren immer wieder mit dem Chargesheimer-Stipendium ausgezeichnet: KRITZKRATZ (1998), Andreas Köpnick, Achim Mohné, Mario Ramiro, thomas Roppelt,  (1999), Heike Mutter (2000), Melita Dahl (2001), Rosa Barba (2002), Corinna Wichmann (2003), Tamara Lorenz (2006), Thorsten Schneider (2007), Daniel Burkhardt (2008), Gerriet K. Sharma (2009), Evamarie Schaller (2011), Karen Eliot (2012), Aino Korvensyrjä (2013), Julia Weißenberg (2014), Benjamin Ramírez Pérez (2015), Miriam Gossing und Lina Sieckmann (2016), Şirin Şimşek (2017), Stefan Ramírez Pérez (2018).

Redaktion — Ute Dilger
Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit verwenden wir Cookies.
Durch die Nutzung unserer Webseite stimmen Sie unseren Datenschutzbestimmungen zu und erlauben uns die Verwendung von Cookies.
Bitte warten