Gaffel-Kölschgläser, entworfen von Studierenden der KHM

Gaffel-Kölschgläser, entworfen von Studierenden der KHM
6 Gläser im Jahr 2017
Im Rahmen eines Wettbewerbs unter KHM-Studierenden entsteht exklusiv zur jährlichen ART COLOGNE eine Kölsch-Stange in limitierter Auflage.

Aus rund 20 bis 30 eindrucksvollen Entwürfen wählte eine Fachjury seit 2012 das Gaffel-Glas aus. Die Kölner Privatbrauerei Gaffel stiftet jedes Jahr ein Preisgeld in Höhe von 1.111 Euro, das auf der Preisverleihung in der Talks Lounge während der ART COLOGNE (Halle 11.3, Kölnmesse) an die jeweilige Preisträgerin oder den jeweiligen Preisträger verliehen wird. Bisher sind sechs Gläser entworfen und entwickelt worden.


Thomas Deloy, Geschäftsleitung Marketing und PR der Privatbrauerei Gaffel und Jurymitglied ergänzt: "Der Preis hat sich mittlerweile zu einer festen Institution bei der Art Cologne entwickelt. Die verschiedenen künstlerischen Interpretationen der Gaffel Kölsch-Stange sind immer wieder überraschend und spannend."

Seit 1993 unterstützt die Privatbrauerei Gaffel die ART COLOGNE und stiftet unter anderem seit 2012 das Preisgeld von 1.111 Euro.

Anna Baydak, 2017

Anna Baydak setzt in ihrem Entwurf die mittlere Entfernung zwischen Erde und Mond mit dem Fassungsvermögen einer traditionellen Kölsch-Stange in Bezug. Baydak stellt lakonisch die Frage, ob die mittlere Distanz zum Mond 238 857 Meilen oder doch gerade mal nur 0,238857 Liter beträgt. Die ungeachtet der erfolgten Mondlandung nach wie vor mythische Vorstellung einer Reise zum Mond lässt sich hier in der eigenen Imagination des Glas-Austrinkens absolvieren.


Andy Kassier, 2016

Einen Leitspruch in Selbstmanagement-Ratgebern aufgreifend: "The day is over and I am leaving the office with a tremendous sense of accomplishment. What have I achieved?"


Matthias Conrady, 2015

Zu lesen und zu sehen ist auf dem Glas: "Dieser Satz wurde vom Künstler Matthias Conrady formuliert und handschriftlich aufs Papier gebracht, anschließend digitalisiert und im keramischen Siebdruckverfahren maschinell auf 1.500 Kölschstangen reproduziert, um schließlich über Bierausschank distribuiert zu werden."


Johannes Post, 2014

Erinnert das Glas im ersten Moment an einen Messbecher,  erkennt man bei näherer Betrachtung, dass es sich um eine Zentimeterskala mit Nullpunkt am oberen Rand handelt. Auch die Maßeinheit täuscht: 1 cm entsprechen 0,65 cm. Die maximale Füllmenge ist mit 0,5 l angegeben, in ein Kölsch-Glas passen jedoch nur 0,2 l. Auf dem Glasboden ist zusätzlich eine Durchmesserskala angebracht. Es stellt sich unweigerlich die Frage: Was soll hier gemessen werden?


Johannes Bendzulla, 2013

Das Glas zeigt auf der Vorderseite den von links nach rechts aufsteigenden, in glänzendem Gold gehaltenen Schriftzug "In Sachwerte investieren".


Martin Wanka, 2012

Der humorvolle Entwurf zeichnet in Anlehnung an historische Medizinzeichnungen den Weg nach, den das beliebte, helle, hopfenbetonte, obergärige Vollbier aus der schlanken zylindrischen Kölsch-Stange durch den Körper nimmt.

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