Künstlerische Techniken der Re-Inszenierung archivarischer Materialien

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Autor/innen:
Valeska Bührer
Autor/innen:
Entstehungsjahr: 0000
Kategorien: Text / Buch / Print, Dissertation
Das Dissertationsprojekt untersucht künstlerische Techniken zeitgenössischer KünstlerInnen im Umgang mit Archivmaterialien als aktive Auseinandersetzung mit den Grenzen des Archivs. Im Zentrum dieser künstlerischen Re-Inszenierung stehen Fragen nach der Zugänglichkeit, Nutzung und Ordnung von Archiven, wobei das Archiv dabei weniger zur reinen Forschungsquelle als zum exemplarischen Forschungsgegenstand für die KünstlerInnen wird. Diese Kunstprojekte entwerfen keine Archive, sondern erforschen anhand ihrer künstlerischen Re-Inszenierung archivarischer Materialien eine epistemische Konstitution des Archivs. Die Forschungsthese lautet daher: Die zeitgenössische Kunst versteht sich zunehmend als eine experimentelle Befragung der Funktionen, Konventionen und Normen des Archivs und setzt sich hierbei selbstreflexiv mit ihrer eigenen, archivierten Geschichte auseinander. Sie fördert einen kritischen Umgang mit dem Archiv. Das Ziel des Projektes ist es, diese künstlerischen Praktiken der Re-Inszenierung von Archivbeständen zu analysieren und damit einerseits den Umgang zeitgenössischer Kunst mit den Möglichkeiten und Grenzen der Archive zu erforschen, andererseits den Beitrag der KünstlerInnen in der Debatte um Archive zu untersuchen. Dabei soll das Archiv als Ort der aktiven Produktion und die derzeitige Öffnung der Archive für Künstler ins Zentrum rücken. Promotionsfach: Kunstwissenschaft
Betreuung:
Prof. Dr. Peter Bexte
Autor/innen:
Valeska Bührer
Eine Produktion der Kunsthochschule für Medien Köln
Quelle:
Archiv Kunsthochschule für Medien Köln
Copyright: KHM / Autoren
Kontakt: archiv@khm.de
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