KHM-Förderpreis für Künstlerinnen, Preis der Gleichstellung

Der Förderpreis

Das Büro für Gleichstellung vergibt einen Förderpreis für Absolventinnen und Diplomandinnen der Kunsthochschule für Medien. Diese Förderung soll mithelfen den Übergang von der Hochschule in den Kunst-, Film- und/oder Medienbetrieb zu erleichtern und zu unterstützen.

Die Bewerbungen erfolgen jeweils bis zum  EndeSommersemester/Beginn des Wintersemesters; nach Ermittlung der Preisträgerin(nen) durch eine Fachjury findet die Preisübergabe im Wintersemesters statt. Das Preisgeld beträgt 3.500 Euro. Es kann gesplittet werden. Verbunden mit dem Preis ist eine Ausstellung in Matjö - Raum für Kunst des BBK Köln.

Förderpreis für Künstlerinnen 2015

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Preistrrägerinnen 2015: Soyoung Park, Mona Kakanj und Valerie Heine (von links)
Prämiert wurden im vergangenen Jahr Valerie Heine, Mona Kakanj und Soyoung Park. Die Preisverleihung war am 19. Oktober 2015; bei der Semestereröffnung in der Aula der KHM. Die drei Preisträgerinnen wurden von der Jury (Prof. Julia Scher, Porf. Katrin Laur, Prof. Sophie Maintigneux, Mi You von KHM und Götz Sambale vom BBK Köln) aus rund 40 eingereichten Bewerbungen ausgewählt. Der Preis ist mit 3.500 Euro dotiert und kann - wie in diesem Jahr - gesplittet werden. Mit ihm verbunden ist eine Ausstellung mit Werken der Preisträgerinnen vom 3. bis 31. März 2016 im BBK Köln in der Mathiastraße.

Zu den Preisträgerinnen


1. Valerie Heine
Geboren 1985 in Berlin.  An der Freien Universität studierte Valerie zunächst Philosophie und Kunstgeschichte. 2006 kehrte sie wieder zurück nach San Francisco, um am SF City College zu studieren und am Actors Center einen Method-Acting- Kurs zu belegen. In San Francisco lernte sie Ronald Chase kennen, den Gründer des SF Art & Film Workshops, durch den ihr Interesse für Regie geweckt wurde. 2008 entschied sich Valerie ihr Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln fortzuführen. Valerie nahm an dem Austauschprogramm mit der International Film School San Antonio de los Baños in Kuba teil, wo sie den Kurzfilm “El carro azul” realisierte, der in Clermont-Ferrand seine internationale und auf der Berlinale seine nationale Premiere feierte. Außerdem: Nominierung in der Kategorie Spielfilme mit einer Laufzeit von mehr als 7 bis 30 Minuten, beim Deutscher Kurzfilmpreis 2014. Und 1. Preis für den besten Beitrag des NRW-Wettbewerbs, Internationale Kurzfilmtage Oberhausen 2014.Valerie erhielt ihr Diplom an der KHM 2015 und arbeitet momentan an dem Drehbuch zu ihrem Debütfilm.

www.khm.de/pm/projekte/projekt/paview/3902/paitems/60/pasearch/caro%20azul/

2. Mona Kakanj
Geboren und aufgewachsen in Teheran, Iran, wohnt, studiert und arbeitet sie seit 2007 in Köln. Ihr Diplom für Visuelle Künste an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft absolvierte sie 2011 in Bonn. Seit 2012 studiert sie Mediale Künste an der KHM. Mona Kakanjs Werke beinhalten eine verfremdende Perspektive. Durch das Hinterfragen von Normen und Konzepten und durch deren Positionierung außerhalb des konventionellen Kontexts setzt sich die Künstlerin kritisch mit den tradierten Wertesystemen auseinander. Ihre Arbeiten reflektieren Themen wie Wahrnehmung, Gewalt, Zugehörigkeit sowie persönliche und kulturelle Identität. Trotz Anwendung verschiedenster Ausdrucksformen wie Texte, Installationen, Film, Zeichnungen und Photographie bleibt sie ihrer Thematik treu.

www.khm.de/pm/projekte/projekt/paview/4538/

3. Soyoung Park
SoYoung Park, geb. 1981 in Chun Cheon, Republik Korea, von 2008 bis 2014 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie wohnt und arbeitet in Köln. Soyoung verwendet besonders viel Zeit auf die Erarbeitung, Entwicklung und Durchführung von Projekten, in denen sie das Phänomen der Veränderungen in der Natur mit einem gesellschaftlichen, geschichtlichen, kulturellen, mystischen, buddhistischen und schamanistischen Dialog verbindet, um nomadische Denkweise tief auszubreiten. Beispielsweise erkennt sie, wie in dem Projekt „Su:um, Dari“, die Bewegungen der Erde als Herzschlag bzw. als Bewegung und Geschwindigkeit des Blutes an und unternehme den Versuch, sie neu zu interpretieren, neu auszudrücken, indem sie die Bewegungen der Erde mit ökologisch-soziologischen Elementen ihrer Umgebung kombiniert und beständig wechsle zwischen den Blickwinkeln objektiv, subjektiv, dazwischen liegenden, innen und außen. Und die Ausdrucksformen sind die vielfaltigen plastischen Formen Darbietung, Ausstellung, Zeichnung, Notaion und Bühnenkunst usw.


Kontakt

Gleichstellungsbeauftragte

Dr. Juliane Kuhn
Tel.: +49 221 20189 - 135
Peter-Welter-Platz 2, 1. OG links
montags 14:30 bis 16:00 Uhr

Gleichstellungsbüro

Ingrid Panne
Tel.: +49 221 20189 - 212
gleichstellen@khm.de


Gleichstellungsteam:

Solveig Klaaßen, Prof. Katrin Laur, Prof. Sophie Maintigneux, Beate Middeke, Maren Mildner, Prof. Julia Scher, Rita Schwarze, Claudia Trekel, Birgit Trogemann

 und Studentinnen

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