ZOOM – on moving images and audiovisual arts

Firestarter

Firestarter
Vered Koren
2017, 3-Kanal-Videoinstallation, Stereoton (4:36 Min. geloopt)

2017, 3-Kanal-Videoinstallation, Stereoton (4:36 Min. geloopt)

Idee und Realisation: Vered Koren

Kamera: Bruno Manguen

Produktion: Kunsthochschule für Medien Köln / Vered Koren




„Firestarter“ ist in Form eines Triptychons präsentiert und zeigt drei verschiedene Orte: einen „Schrein“ in einem Keller, einen abgebrannten Wald und eine Wüste. An jedem dieser Orte taucht der kostümierte Protagonist beim Ausführen eines Rituals auf. Der abgebrannte Wald befindet sich in Haifa, Israel. Dieser Wald ist einer von Hunderten die in November 2016 durch Brand zerstört wurden. Das extrem trockene und windige Wetter veranlasste eine Welle von Bränden, die dutzende Häuser und Naturgebiete beschädigte. Während dieser Ereignisse behaupteten Journalisten und Regierungsmitglieder, dass fast die Hälfte der Brände durch Brandstiftung verursacht wurden und bezeichneten diese zudem als massiven Terrorangriff. Bisher besteht jedoch kein Hinweis auf Brandstiftung, weshalb in der Öffentlichkeit über „Fake News“ spekuliert wird. Der erfundene Schrein ist ein Raum gefüllt mit handgefertigten und gefundenen Objekten, die eine indigene, nahöstliche und jüdische Symbolik haben – ein Mischmasch von Symbolen und Sichtweisen traditioneller Gesellschaften. Die Bilder hängen mit der allgemeinen Angst vor dem Unbekannten und Schutz vor dem Bösen zusammen. Die vom Protagonisten aufgeführten Rituale befassen sich mit dem vergeblichen Versuch etwas anzuzünden, das bereits verbrannt ist.




Geboren 1985 in Kibbutz Kfar Masaryk, Israel, Vered Koren lebt und arbeitet in Köln und Tel Aviv.


Ausbildung
ab 2016 Kunsthochschule für Medien Köln, postgraduierten-Programm
2007–2011 Hamidrasha Kunstakademie, Hochschule Beit Berl, B.Ed.F.A. mit Auszeichnung – Interdisziplinäre Kunst und Kunstpädagogik


Einzelausstellungen
2019
 Segulot, Labor Ebertplatz, Köln

2018 Urban Legends, Skola6 Art Space, Cesis, Lettland
2016 Treasure Hunters, Online-Ausstellung für das Magazin Erev Rav, Israel
2015 WitchCraft, Museum für israelische Kunst Ramat Gan, Israel
2015 Black Magic, Kunstmuseum Shangyuan, Beijing

Gruppenausstellungen
2018 Eine Schifffahrt, Düsseldorf Photo Festival, Alte Kämmerei, Düsseldorf
2018 Real, Fake and the Imaginary, Kunsthochschule für Medien Köln
2017 Rundgang KHM, Glasmoog – Raum für Kunst, Köln
2017 Art@tech Festival, Trinitatiskirche, Köln
2017 Systematic Observation and Recall, Kunsthochschule für Medien Köln
2017 Art Birthday Bunker Party, Kulturbunker, Köln
2016 Fresh paint 8, Messe für Gegenwartskunst, Tel Aviv
2016 Mother Stone (Ima Even), Hanina Gallery, Tel Aviv
2015 Back 2 Kryptonite, Binyamin Gallery, Tel Aviv
2014 Lonely Planet, Gvirol Gallery, Tel Aviv                    
2014 International Creation Program Annual Show, Kunstmuseum Shang Yuan, Beijing
2014 Staycation, Hayarkon 19 Gallery, Tel Aviv                 
2014 Secret art 7, Beit Many, Bank Leumi, Tel Aviv
2013 NotBook, „International plain notebook project“, Beit Ha’ir, Museum der Stadtkultur, Tel Aviv-Jaffa
2013 Fresh paint 6, Messe für Gegenwartskunst, Tel Aviv
2013 Plaster, Jaffa Salon of Art, Jaffa, Israel
2013 The Barbecuers, „Hachava“ (The Farm) Gallery, Holon, Israel
2013 Fame temporary name, City Gallery, Rehovot, Israel
2012 Breathing Concrete, KG45 Gallery, Tel Aviv
2012 Artists Camp, Menashe Forest Festival, Y'earot Menashe, Israel
2012 Seven Sins, Alfred Gallery, Tel Aviv
2011 Abschlussausstellung, Hamidrasha Kunstakademie, Hochschule Beit Berl, Israel

   



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Installation view, Glasmoog- Raum für Kunst, Cologne
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Über ZOOM


ZOOM – on moving images and audiovisual arts, ist ein virtueller Ort für audiovisuelle, künstlerische Projekte und Produktionen der Kunsthochschule für Medien Köln. In regelmäßigen Abständen werden künstlerisch vielschichtige Positionen ausgewählt, um sie im Web einer größeren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.


Der programmatische Fokus liegt dabei auf kurzen, audiovisuellen Formen mit eigenständiger künstlerischer Handschrift und einer hohen Sensibilität für ihr Sujet. Abstrakte visuelle Experimente stehen neben dokumentarischen Formaten, Found Footage-Filme neben Performancevideos, nicht-narrative Musikvideos neben 3D- oder Stop Motion-Animationen.

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