| trace-pattern ist eine interaktive Installation, die von Bewegungsverhalten
im Raum und Bewegungsterritorien handelt. Die Installation hinterfragt
geometrische Raumverhältnisse, wie sie durch Konzentration von Menschen
im Raum erzeugt werden und macht diese visuell und akustisch wahrnehmbar.
Auf einem öffentlichen Platz wird eine Kamera aufgebaut, die die Bewegungen von Menschen aus der Vogelperspektive aufnimmt. |
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| Um den von der Kamera erfaßten Personen das sich Erkennen im virtuellen Bild zu ermöglichen, wurde das Kamerabild in die virtuelle Szene eingebunden. Über diesem Bild des erfaßten Raumes werden dann die Bewegungsspuren von im Augenblick sechs Personen wie Bleistiftlinien gezeichnet. Die Dicke des Striches zeigt an, ob eine Person stabil erfaßt ist. Darüber hinaus wird jede erfaßte Person mit einem senkrechten Strich markiert, welcher die Achse eines Kreises ist, der um jede Person herum gezeichnet wird. Dessen Radius verhält sich umgekehrt proportional zur Bewegungsgeschwindigkeit. Pfeile beschreiben mit ihrer Richtung die Bewegungsrichtung der Person und skalieren sich mit der Gehgeschwindigkeit. Überschneiden sich die Kreise/Territorien der Personen, dann wird der Überschneidungs- bereich als blaues Trapez angezeigt. Die Bewegungen aller im Bild befindlichen Personen werden durch ein sich stets anpassendes Vieleck als eine zusammenhängende Aktion beschrieben. Aus der Distanz vom Schwerpunkt dieses Vielecks (roter Punkt) zu den jeweiligen Eckpunkten (Positionen der Personen) errechnet sich die Tonhöhe von Klängen, die den Zustand der Gruppe beschreiben. Steht eine Gruppe dicht beisammen, dann erklingen tiefe, ruhige Töne. bei großen Distanzen sind die Tönen sehr hoch und leise. Die Akkorde geben somit Aufschluß über den Zustand des Raumes. | |