Die Maschine zur Projektion eines Blumenmusters ist eine frei stehende Installation, in der zwei Overheadprojektoren unentwegt das Entstehen und Verschwinden eines Blumenmusters auf integrierte Leinwände projizieren.

Auf der Leuchtfläche des einen Projektors bedruckt eine motorbetriebene Strukturwalze, die eigentlich dazu dient, Wände mit einem hübschen Muster zu versehen, eine transparente „Endlos“-Folie mit einem gleichmäßig wiederkehrenden Blumenmuster.
Durch die Drehung der Walze wird die Folie kontinuierlich weiterbewegt.

Am zweiten Projektor, über den das frisch gedruckte Bild ein wenig später läuft, fällt in regelmäßigen Abständen ein Tropfen Wasser auf die Folie und ein mechanisch angetriebener Pinsel wischt die wasserlösliche Farbe ab. 
Ein Schwamm nimmt die Reste der Farbe auf und die Folie ist nun wieder sauber, bis sie einige Sekunden später erneut die Druckwalze erreicht und das Blumenmuster empfängt.
 


Kunstraum BLAST, 18.-20.05. 2007

 

Video: Quicktime

 


Details:

 

Ein Farbtank, verbunden mit Infusionsschläuchen aus der Apotheke,
sorgt dafür, dass die "Speisewalze", die sich direkt über der Musterrolle befindet,
immer mit Farbe getränkt ist. Die Walze wird von einem langsam laufenden Motor angetrieben.
Sie dreht sich und bedruckt die Folie, die dadurch gleichzeitig weiterbewegt wird.


Der Blick von oben zeigt links den Wassertank mit Wasserschlauch und rechts den Farbtank und die Strukturwalze.
In der Mitte erkennt man ein kleines Stück saubere Folie.

Ein mechanisch angetriebener Pinsel bewegt sich wie ein Scheibenwischer
und verwischt mit dem regelmäßig fallenden Wassertropfen das Blumenmuster.
Die Farbreste werden anschließend durch einen Schwamm aufgesaugt und die Folie ist wieder sauber.