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DIE PROJEKTIONSWAND AM KÖLNER RUDOLFPLATZ.
Titel: cellwave_cyl.dir
Projektart: Director Programmierung / Echtzeit 3D Sequenz
Datum: 12/03 - 02/04
Dauer: ~6'30"
Ausstellungsort: Rudolfplatz, Köln. 04/04 - 06/04.
Seminar: 5zu1, Matthias Neuenhofer(MK)


KURZINFORMATION
Abstrakte Formen werden durch verschiedene Arten dynamischer Translation und Transformation gegeneinander gesetzt. Der Ablauf ist zufallsgesteuert und dennoch ergeben sich im Gesamtbild scheinbar Zusammenhänge, Abhängigkeiten und Beziehungen. Diese wie auch die unterschiedlich beschaffenen Dynamiken suggerieren verschiedene Stimmungen, so dass sich im Moment der Rezeption - und wirklich erst zu diesem Zeitpunkt - im Blick des Betrachters eine Dramaturgie entfaltet.


AUFBAU
Die Projektionswand misst ein Sonderformat von 1,60m x 8m. Eine Spezialsoftware sorgt für das Splitten des Ausgangsvideos (800x4156 Pixel) und die Verteilung des Signals auf acht Rechner mit angeschlossenen Beamern. Die Grafikberechnungen finden in diesem Fall also nicht in Echtzeit statt, sondern sind als Video vorberechnet.
Die Projektionswände sind in die Fassade des Giga-Centers am Kölner Rudolfplatz integriert und abends und nachts aktiviert. Sie wurden im Rahmen des Seminars "5zu1" installiert, dessen Beiträge im Quartalsturnus programmweise ausgetauscht werden. Zur Site des Seminars mit aktuellem Projektionsprogramm und Archiv geht es [HIER].

CELLWAVE_CYL.DIR ONLINE VERSION


CODE
Als Ausgangsmaterial dienen ein schlichter zylindrischer Grundkörper und eine Textur. Mittels 3D Lingo werden die geometrischen Eigenschaften und Materialdefinitonen nach einer Reihe einfacher Schemata moduliert. Zufallsroutinen de-/aktivieren einzelne dieser Schemata, so dass sich unterschiedliche Kombinationen während des Ablaufs ergeben, die zudem abhängig von der jeweils momentanen Transformationslage sind.
Translationen und Transformationen verlaufen dabei teils linear, teils beschleunigt, abgebremst oder nachfedernd, so dass sich ein relativ komplexes Bewegungsbild ergibt.


ONLINEVERSION
Die Onlineversion (rechte Seite) kann lediglich den Grundansatz widerspiegeln, da sie der Originalversion in Komplexität und Detailreichtum deutlich nachsteht - letztere verfügt im numerischen Vergleich immerhin über etwa die 20-fache Pixelzahl.
In welcher Qualität und Geschwindigkeit die Online-Version bei Ihnen läuft, hängt von der individuellen Konfiguration Ihres Rechners ab, da hier die Berechnungen in Echtzeit stattfinden.
Wenn sich gar nichts tut, brauchen Sie das Shockwave-PlugIn. Das erhalten Sie [HIER].


STILLS

 

[MAILTO:LEIF@RUMBKE.DE]

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letztes update: 02/03/04