heim     fakten     die tina     

hier wird beschrieben, was in den tagen hier passiert. was wir erwartet haben und was draus geworden ist.

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heute gehts los mit dem raum. vielleicht sollten wir ihn einfach "den raum" nennen und nicht auf teufel komm raus einen titel finden.
wieviel muß vorher feststehen, wenn man so einen raum macht? für wen muß was feststehen? wieviel für uns, wieviel für die leute, die dazukommen sollen? der raum ist ein experiment. aber ein experiment braucht einen versuchsaufbau.
wer sagt das?
wir verlassen uns darauf, dass wir so gut drauf sind, dass der raum eigentlich gut werden muß, egal was wir machen.
vielleicht so:
wir bringen unsere personen ein, mit persönlichen statements, das, was uns spaß macht, was wir mögen, was wir wichtig finden. und entsprechendes erwarten wir auch von den anderen. dass sie das einbringen, was ihnen persönlich am herzen liegt, unabhängig von anderen kraftquellen oder einflusszonen oder karrierewünschen.
genau, es geht darum (es den kapitalisten mal so richtig zu zeigen) mit den dingen, die gezeigt werden, keine karriere machen zu wollen. vielleicht sogar etwas zu tun, was einem dahergelaufenen begriff von karriere schaden könnte. das risiko einzugehen, dass niemand mehr was mit einem zu tun haben will.

was wirklich geschah

relaxte eröffnung , gutes raumgefühl. toilette leider geschlossen, prima wände für projektion. schaufenster ist sehr geeignet für innen/aussen kommunikation - bushaltestelle direkt gegenüber. nachdem expereimentell auf dem keyboard rumgeklimpert wurde und verschiedene kombinationen von video- und diaprojektionen getestet wurden, gabs bäumemusik (vom feinsten) vom band zu ddr-underground-kurzfilmen und anschließend kino mit "rote sonne". der film kam sehr gut an, vor allem die stelle, an der die frauen die sprengung auf dem feld testen. auch die unprätentiöse, fast spontan wirkende redeweise der schauspielerinnen wurde gewürdigt. kritikpunkt war das als plattitüde bezeichnete frauen-männer-verhältnis: frau bringt mann nur um, weil er ein mann ist und aus keinem anderen grund.

gemeinsam haben wir den raum um 24h verlassen.

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heute wollen wir sogar zum mittagessen kochen: die gemeinsame tafel als der ideale ort der kommunikation. die mensa ist geschlossen in den semesterferien und wir müssen uns ja von irgendwas ernähren. hab für 7,- euros eingekauft. ich denke, den teller chilli kann man für 1,5 euros verkaufen, das ist nicht zu viel.

 

was wirklich geschah:

kochplatten sind leider kaputt, so daß die kidneybohnen in der dose und die dosen erstmal im schaufenster bleiben mußten. die idee, mittags zu kochen, kam super an. allerdings erklärte sich niemand bereit, selbst mal zu kochen. so geht das natürlich nicht!

also heute wurde jedenfalls noch nicht gekocht. kochplatten organisieren ist die nächste große herausforderung.

was dahingegen gar nicht schwierig war: 2 laptops und einen tisch in den raum zu tragen (danke jochen). wir sind jetzt online und haben uns vorgenommen, täglich die websiten zu aktualisieren und e-mails en masse zu verschicken, damit viele leute kommen.

ausserdem haben wir heute schon eine kleine gesangsprobe gemacht, tina hat gitarre gespielt und ich keyboard. das ist die basis für unsere arbeiter-lieder-frauenband. (wir zeigens den kapitalisten).

und ruth hat ein super foto von demonstrierenden kurdinnen aufgehängt und ist anschließend vor erschöpfung gegen die scheibe gelaufen.

heute hab ich vergessen ein foto zu machen, vielleicht mach ich morgen ganz früh eins - merkt doch eh keiner.

vielleicht beginnt schon in den nächsten tagen die verfilmung des fürstenromans.

susanna hat versprochen, morgen einen toaster und eine kaffeemaschine vorbeizubringen.

am abend war kein programm - ich mußte malochen und tina hatte 1 frauenleiden.

morgen gehts richtig lois - alois!

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das war der erste tag, den wir von vorne bis hinten zusammen im projektraum verbracht haben. wegen der kochplatten, die noch nicht da waren, habe ich reis zu hause gekocht und im raum zu reissalat "tahiti" weiterverarbeitet. wir haben geschirr gespühlt und das menü ins netz und ins schaufenster gestellt und unser erster gast war maximilian ehrbacher. er hat letzendlich auch dafür gesorgt, dass wir jetzt doch kochplatten haben und es morgen endlich chili con carne geben kann.

immer wenn zeit war haben wir an den websiten rumgebastelt der veranstaltungskalender füllt sich langsam aber stetig.

nachmittags kam elke vorbei und wir haben das sogenannte "politikwochenende" durchgesprochen. wir wollen 1 oder 2 tage lang spezialisten zum thema selbstorganisierte kunst einladen. ist das der themenschwerpunkt? - ich glaube, ja. eigentlich wollte ich ja leute einladen, die politische arbeiten (kunstarbeiten) machen...ist selbstorganisation an sich schon politisch? ich hätte ja schon gerne noch so ne runde über die relevanz von politischer kunst, oder einfach politische kunstwerke oder kreative politik. mal stefan römer fragen...

jochen kam vorbei und schlug vor, am abend dias zu zeigen. sofort war die idee zum 1. venezianischen dia-duell geboren. ich besorgte die waffen - tina die munition. um 19.30h war die spannung auf dem siedepunkt. tina und jochen brachten sich in position, die sekundanten reichten die munition an, im publikum war totenstille. dann ging es los - schlag auf schlag, es war ein harter aber fairer kampf. jede bildkombination wurde von dr. thomas hensel kunsthistorisch analysiert und eingebettet. letztendlich entschied jedoch die überparteiliche jury über leben und tod - tina war, ob ihrer kühnheit, die eindeutige siegerin und wir haben sie hochleben lassen.

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heute gabs endlich chili con carne - hat super geschmeckt. björn hat uns bei der zubereitung tatkräftig unterstützt. rechtzeitig zum essen haben sich mehr als fünf leute eingefunden, so dass in mehreren schichten gegessen werden mußte, weil wir nur fünf teller haben. nach kürzester zeit war der topf bis auf eine letzte portion verputzt, die gabs für einen späten besuch zum dinner. das mittagessen stellt sich als prima knotenpunkt heraus, an dem leute (v.a. khm-studis) von dem raum erfahren, die sonst vielleicht nicht reingekommen wären.
susanna hat eine kaffeemaschine mitgebracht, aber die macht nur ganz wenig, ganz starken kaffee, vielleicht, weil sie italienerin ist, vielleicht liegts aber auch am kölner-kalk-wasser...
elke hat sich wieder gemeldet. das wochenende der selbstorganisierten kunsträume nimmt formen an.
es wurde viel zu schnell abend, ich konnte grade noch die skizzen zu meinem neuen projekt aufhängen, da stand sofia schon in der tür - die erste bandprobe der "zärtlichen cousinen" nahm ihren lauf. zuerst wollten wir uns von schlagern wie
"something stupid" verführen lassen, besannen uns aber schnell auf unsere werte und schlugen das arbeiter-lieder-buch auf. erst versuchten wirs mit dem "solidaritätslied" dann mit der etwas kniffeligen "resolution der kommunarden". mitgerissen und für den rest des abends beschäftigt hat uns dann "die moorsoldaten".
es ist ein wunderbares kleinod entstanden, dass wir am samstag öffentlich zum besten geben wollen. wir sind alle drei ganz beglückt nach hause geschwebt (ich jedenfalls).

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der tag war anstrengend und wir sind an 1 grenze unserer kapazität gestoßen. dass es bei uns mittags was zu essen gibt, hat sich wohl inzwischen rumgesprochen. so verging keine viertelstunde, ohne dass nicht jemand reingekommen wäre und gefragt hätte, wann denn jetzt das essen fertig sei - tina war bereits am kochen, da ist ungeduld echt nicht angebracht. die freude, dass es eigentlich cool ist, dass leute zusammenkommen und lauch-eintopf geiler ist als junk-food, wurde so leider etwas getrübt. ausserdem zog sich das essenfassen bis 17h hin, so dass der ganze nachmittag davon beeinträchtigt war. irgendwie ist das nicht so ideal. wir wollten jetzt mal aussetzen mit dem kochen und das ganze überdenken - d.h. freitag gibts nix!
montag hat sich susanna bereit erklärt zu kochen - das ist halt richtig gut!
wir mußten dann schon rechtzeitig mit den vorbereitungen für den abend beginnen. immerhin war noch zeit für die verfilmung einer ersten szene des fürstenromans. aber dann wurde schnelle bei aldi alkohol eingekauft, der beamer justiert und das dj-pult eingerichtet (dank jochen hatten wir super-anlage + boxen), schnell noch die kabel am boden verklebt und das schaufenster russ-meyer-mäßig dekoriert und schon kamen die ersten gäste. und einer von den ersten war super-dj-roland. der hat profimäßig seinen döner aus der hand gegeben und gleich die ersten scheiben aufgelegt. er ist der einzige, den ich kenne, der original-russ-meyer-soundtracks besitzt und der eins ist mit seiner musik. die ersten whiskeys wurden eingeschenkt, zigarillos (moods!) angesteckt - sogar nichtraucher haben sich hinreißen lassen...
es waren schön viele leute da, die stimmung war gut, sogar passanten haben sich vom filmprogramm überzeugen lassen, hereinzukommen. der feuchtfröhliche abend hat haufenweise neue ideen hervorgebracht, wenn nur die hälfte davon was wird - cool drauf!

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langsam werd ich nachlässig...aber das liegt daran, dass ich heute malochen mußte (also am 23.02) ...aber hier isses echt voll gut. der dokufilmabend war erste sahne und heute beim liederabend haben wir alles gegeben. die "zärtlichen cousinen" hatten ein fulminantes debut. alle, die nicht dabei waren, sind selbst schuld. ich kanns nicht oft genug sagen. tschüs, bis morgen.

..... aalso die letzten beiden tage...freitag haben wir (nach dem besäufnis am russ-mayer-abend) erstmal langsam angehen lassen. gekocht werden sollte ja sowieso nicht, weil uns das ja zu viel war. so konnten wir ganz gemütlich an den websiten rumfrickeln. miri kam mit ihrer superchicken karre hier vorgefahren. mannomann. da bleibt einem die spucke weg. im strömenden regen noch bier gekauft, dann kamen schon die ersten gäste zum dokufilmabend. die gutaussehenden filmemacher trudelten so gegen halb neun ein - es konnte losgehen. erst dachten bestimmt alle (ich jedenfalls) das ist aber eine kleine runde, wenn das mal gut geht. aber es wurde doch noch eine etwas größere runde und nachdem wir den ersten film geguckt hatten, entstand (wahrscheinlich wegen des intimen rahmens) ein sehr angenehmes, konzentriertes gespräch über "e.libuda". jörg (der hat den film gemacht und ist von der udk, ehem. hdk, berlin) hatte das gefilmt, was von seiner oma in deren wohnung übrig geblieben war, nachdem sie krankheitsbedingt ins heim mußte. also mama und papa räumen die bude auf und erzählen, was ihnen dazu einfällt, zur oma und wie das alles gewesen ist. hat uns super gefallen, war sogar (was man vielleicht nicht erwarten würde) stellenweise lustig - eben der versuch, mit abschied umzugehen. ich hab dann gleich noch meinen kleinen familienfilm hinterhergeschoben, weil ich dachte, daß das paßt. fanden die anderen, glaub ich, auch.
dann themenwechsel: es ging um tagebau im erftkreis, garzweiler und so. wunderschöne bilder von den riesigen baggern dort (ich bin das als schwäbin ja nicht gewöhnt) und von der riesigen perspektivlosigkeit. da uns max mehr oder weniger sortiertes rohmaterial gezeigt hatte, wurde danach ausführlich spekuliert, wie das alles jetzt am besten aneinandergereiht werden müßte. oder ob nicht sogar mehrere filme daraus entstehen sollten. naja, das war jedenfalls alles sehr anregend...leider hatten die filmemacher noch ein date in düsseldorf und sind abgehauen.
der abend war aber noch lange nicht zu ende, erst haben wir noch ne weile über gesamtschule versus normalo-schule diskutiert. als dann nur noch die "zärtlichen cousinen" übrig waren, haben wir sofort angefangen zu singen....bis in die puppen.....

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... so am samstag mußte ich ja malochen wie gesagt, abends bin ich trotzdem wieder in den raum gegangen, wo tina schon den ganzen tag ausgeharrt hatte und mir mails geschrieben hat, daß sie mich vermißt und so, und ich sie auch... abends dann also dahin und erstmal den raum wieder auf gemütlichkeit getrimmt und schon war thorsten da. packt sich die gitarre und in guter alter punker-manier drauflosgejamt und ich mit dem mini-keyboard hinterher. da stürmten die massen den laden und ein song jagte den nächsten. zwischendurch immer wieder leute auf die bühne und voll gerockt. der erste höhepunkt waren katja und tina mit "ballade von den seeräubern"... alle haben mitgesungen. und dann natürlich das, worauf alle gewartet hatten: der auftritt der "zärtlichen cousinen" ........was soll ich dazu sagen..... es gab dann noch mehr arbeiterlieder en masse und schlager und so weiter...gute nacht.


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sonntag war halt voll working. ich wär echt gerne hierhin gekommen, aber es hat nicht sollen sein. tina hat die stellung gehalten und bis spät in die nacht computer gecheckt...hut ab!

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max sagt: Mit Whiskey im Gesicht und alten Ärztesongs im Gehirn versuche ich meinen Weg nach hause. Unter der Brücke ein Liebespaar in den Tag verkeilt. Der Abend des zweiten Monats verabschiedet sich in einem Walzer. Der Tag zerinnt mir im Nacken. An den Laternen der Nebenstraßen knospen silbern die Bildertrauben wie Molekühlklumpen unter einer Wolkenbank.

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was ich bisher nicht geschrieben hab: dienstag war ton-steine-scherben-abend. das ist uns allen sehr ans herz gegangen, denn irgendwie wär man doch schon gerne dabei gewesen, als die gefühle noch ernst gemeint waren. sogar egon bunne ist dabeigewesen, der, der den film gemacht hat "die scherben in friesland". und der hat selber mitgespielt bei den scherben und hat ganz verklärt von der zeit in friesland erzählt - sehr schön! mittwoch war lau, ich mußte mal wieder malochen und tina hat die stellung gehalten. donnerstag dann der versuch mit eigenen videos das publikum zu unterhalten. das war nicht ganz leicht, entweder lag es an der erwartungshaltung des publikums oder aber an meinen tierischen kopfschmerzen, die meinen unterhaltungswert schwer gemindert haben. als robo kam und wir endlich "croque monsieur" sehen durften, war alles klar! heute endlich wieder ein highlight der unterhaltungskunst: "wie funktioniert ein auto?" - das motto des tages und die eintrittskarte in eine neue dimension. country eignet sich vorzüglich als pausenmusik. danach disko wie angekündigt. wer nicht tanzt, hat schon gegessen.

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der sonntag istn bißchen blöd gelaufen. denn eigentlich sollte ja volker aus kassel einen vortrag halten. es gab auch schon einige interessenten, nur bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob volker das überhaupt gewußt hat...er kam jedenfalls nicht. und ich dachte mir: "fein, verbringste den tag mit deinem süßen". aber der wollte den tag nicht mit mir verbringen und so hab ich ganz schön in die röhre geguckt. aber so ist das mit den gutaussehenden jungs...denen muß man so ne freiheit geben, sonst sind sie gleich bei ner anderen. aber ich rede um den heißen brei rum: tina wollte eigentlich den ganzen tag in den raum, aber ich hatte den schlüssel und ich hab telefoniert - also keine chance für tina...das tut mir leid!

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montag lag dann prompt die sammelklage auf dem tisch von wegen müllhalde und so (siehe horoskop). da müßte man mal extra ne seite zu schreiben. so zum thema ordnung und kunst....was die leute für komische vorstellungen haben. dabei sahs gar nicht so schlimm aus, das haben uns nacheinander alle möglichen aufsichtsbefugten der khm bestätigt. eigentlich gehts ja auch nur um die mietminderung vom nachbarn, aber auch das ist eine andere geschichte. und eigentlich gehts nur um die zettel, die wir ins schaufenster gehängt haben. auf denen steht "ordnung + sauberkeit = sicherheit" und "ordnung und sicherheit gegen die gewalt von dings" oder so ähnlich. unser nachbar vertreibt doch reinigungsmittel und der hat das persönlich genommen....naja eigentlich ganz lustig.

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heute ist der 5. märz. mir ist son bißchen die puste ausgegangen mit dem tagebuch. war auch viel letzte woche. es gibt ja auch noch ein leben ausserhalb von so nem raum, und das hat mich eingeholt. man kann nicht ewig die illusion aufrecht erhalten, die welt sei nur so ein selbstausgedachter raum, wo geld keine rolle spielt und es ausreicht, dass man so gut drauf ist und alle die reinkommen sich wie in ihrem eigenen wohnzimmer fühlen. das reicht im wahren leben nicht aus. es springen nämlich keine dollars dabei raus und das ist, was zählt. also im blumenladen läuft das so, daß wir immer erst einen neuen kasten bier kaufen, wenn das geldglas wieder voll ist. das bier wird für einen euro verkooft, d.h., da springen ca. 30 cent raus und davon gibts was zwischen die kiemen. also das stimmt überhaupt nicht, das wär nur die idealvorstellung.......die laptops, die beamer und die hifi-anlage hat der staat bezahlt, aber das gehört sich auch so. auf jeden fall ist genau das der konflikt: die welt draussen und die welt drinnen. leider stimmt da so gut wie gar nix überein. es gibt schon auch schöne sachen, die real sind, aber es könnten mehr sein, wie zum beispiel gleichberechtigung. ich weiß, das sind olle kamellen. aber in der hinsicht bin ich konservativ. werte find ich eh wichtig. und geld hat keinen wert, deswegen hätte ich gern, dass es keine bedeutung hat (geld ist das größte übel der menschheit)

grade sagt mir einer, dass er es toll findet, dass nrw 100.000 mark pro jahr bezahlt, damit wir hier in den semesterferien carrerabahn fahren können.....was soll ich dazu sagen?

ich glaub, ich wär zufrieden, wenn ich ein zimmer für mich hätte, eine küche und ein bad (würd ich auch teilen) und jeden tag was zu essen und nicht immer dasselbe. wenn ich kinder haben wollte, müßte das natürlich auch abgedeckt sein. aber das ist ja eh auch die aufgabe vom staat. so, da wär ich schon zufrieden. luxus ist auch was geiles. in teuren hotels übernachten und schön essen gehen, markenklamotten tragen und eine profi-digital-kamera und computer und drucker und scanner besitzen..............naja tschüs.

von dem carrerabahn-abend hab ich noch gar nicht erzählt. ist ja perfekt, wenn man die bude voll haben will mit gutaussehenden jungs. das klappt total gut. der am besten ausgesehen hat, war der flobo und der ist ja schon mein freund, sonst hätt ich mich gefreut, wenn ich den da hätte kennenlernen können. sonst ist ein carrerabahn-abend nicht zu sonderlich viel zu gebrauchen.....ausser noch, dass es sehr schön aussieht....

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heute hat miri ihren lieblingsfilm gezeigt: "scarface". ich hab leider nur die letzten 1,5 stunden mitgekriegt (der geht insgesamt mindestens 3 stunden) und war noch dazu nicht ganz aufmerksam, weil wir versucht haben, den dj zum bleiben zu überreden - ist uns leider nicht gelungen. aber da ich ein bißchen angeschlagen bin und auch malocht habe, wars nicht so schlimm, dass der abend nicht so lange ging. worum gehts denn jetzt in miris lieblingsfilm? mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir mail mir .....................es gibt tolle preise zu gewinnen............................................................................

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jetzt kommt die letzte bahn, ich schreibs morgen auf...

björn beförderte seine diskolady auf dem fahrrad-anhänger zu uns. die gelbe schönheit ist weiblich, ich weiß nicht genau warum, aber ihre formen sind es in jedem fall: breite hüften, schlanke taille und tolle kurven. die stimmlage ist auch mehr sopran als bass. das hat björn allerdings nicht zufrieden gestellt, er wollte wohl lieber eine kettenrauchende whiskeytrinkerin. und auch das postgelb entsprach nicht ihrer eleganz und seinen vorstellungen. ein maschinenflirt kam zustande, als ralf sein filigranes flugobjekt durch den raum manövrierte. wenn es in die aura der lady geriet, fing diese an, noch mehr aus sich heraus zu gehen.