Diplomstudiengang I (9 Semester)
Der 9-semestrige Diplomstudiengang Mediale Künste (seit Sommer 2011, davor genannt Audiovisuelle Medien) gliedert sich in zwei Studienabschnitte: in ein Grundstudium (Semester 1 - 3) und ein Hauptstudium (Semester 4 - 9). Das 9. Studiensemester schließt die Diplomprüfung ein.
Das Grundstudium
Das Grundstudium legt besonderen Wert darauf, dass die Studierenden die große Bandbreite an möglichen kreativen, technischen und medialen Orientierungen kennenlernen können, noch ganz unabhängig von der Festlegung für einen besonderen fachlichen Schwerpunkt. Es verpflichtet sie aber auch zugleich, ein kompaktes Gefüge an Einführungskursen, theoretischen und historischen Veranstaltungen zu absolvieren, um einen wirklichen Überblick über die diversen medialen Felder und ihre Zusammenhänge zu erhalten.
Mit einem ersten eigenständigen, individuell oder in der Gruppe zu erarbeitenden Projekt zum Ende des dritten Semesters stellen die Studierenden ihre Eignung für die Fortführung ihres Studiums auf dem spezialisierteren Niveau des Hauptstudiums unter Beweis. (Dieses Projekt ist zugleich wesentlicher Bestandteil der Zwischenprüfung.) Danach entscheiden sie sich für den fachlichen Schwerpunkt des Hauptstudiums und ihres Diplom-Abschlussprojekts.
Das Hauptstudium
Das Hauptstudium ist dann stärker auf die angestrebten beruflichen Tätigkeitsfelder (zum Beispiel Fernsehen, Film, Design, Freie Kunst) und die möglichen künstlerischen Arbeitsgebiete (z. B. Fotografie, Experimental-, Dokumentar-, Spielfilm, Ausstellung, Inszenierung, Animation u.v.a.m.) konzentriert. Dieser Teil des Studiums gestaltet sich in erster Linie projektbezogen und verlangt eine hohe Motivation und Fähigkeit der Studierenden zum eigenständigen kreativen Arbeiten.
Das Hauptstudium öffnet den Studiengang aber auch gezielt in zwei Richtungen: Im theoretischen und historischen Teil sollen die Studierenden die Möglichkeit haben, neben den Angeboten der Kunsthochschule für Medien Köln einschlägige Seminare an Universitäten und anderen Akademien zu belegen oder durch die Mitarbeit an Kolloquien, Workshops, Symposien vertiefende wissenschaftliche Qualifikationen zu erlangen; die Studierenden können aus einem größeren Angebot die erforderliche Auswahl treffen. Die Fachseminare sollen und können im zweiten Studienabschnitt auch als kooperative Veranstaltungen mit Museen, Galerien, Produktionsfirmen, Fernsehanstalten etc. (auch im Rahmen von Hospitationen, externen Projekten oder umfangreicheren Praktika) gestaltet werden.
Das Curriculum gewährleistet in der Gesamtstruktur, dass sich auch sehr verschiedene Persönlichkeitsprofile verwirklichen und unterschiedliche Qualifikationsinteressen befriedigt werden können. Die beiden denkbaren Pole bilden einerseits Studierende, die sich gezielt auf ein besonderes Fach konzentrieren wollen, und andererseits Studierende, die sich dezidiert der Vielfalt der kreativen Medienpraxis verschreiben wollen. Eine starke Bündelung ist ebenso möglich wie eine individuelle Fächerzusammensetzung.
Ein anspruchsvolles Studium benötigt über den orientierenden Plan hinaus aber auch zeitliche Freiräume, damit sich Kreativität überhaupt entfalten kann. Die quantitative Studienbelastung ist deshalb auf ein notwendiges und sinnvolles Maß beschränkt. Im Durchschnitt müssen die Studierenden drei Veranstaltungen pro Semester belegen, wobei aber zu berücksichtigen ist, daß die Projekte einen erheblich größeren Zeitaufwand beanspruchen als ein Seminar oder ein Einführungskurs.
Zugangsvoraussetzungen
- Hochschulreife
- (Details in den Bewerbungsunterlagen)





