Awards
A38-Produktions-Stipendium 2009
Hannes Lang gewinnt das A38-Produktions-Stipendium für seinen Abschlussfilm "Leavenworth, WA." beim Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest (10. bis 15. November 2009). Das Stipendium ist mit 4.000 € Unterhalts- und Reisekosten ausgestattet.
Förderpreis 2009 des Landes Nordrhein-Westfalen
An Johanna Reich und Eli Cortiñas Hidalgo in der Sparte Medienkunst. Ebenso ergingen zwei Förderpreise an die Absolventinnen Anna Ditges und Lola Randl in der Sparte Film.
Das Preisgeld soll den jungen Künstlern dabei helfen, besondere künstlerische Projekte zu verwirklichen und ihr Werk der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen. Gewürdigt werden die Leistungen in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Musik, Film, Theater, Architektur und Medienkunst. Die festliche Verleihung der Förderpreise des Landes fand am 16. November im Düsseldorfer Tanzhaus statt.
Publikumspreis beim International Student Film Festival of Beijing Film Academy 2009
Henning Ricke hat für seinen Science-Fiction-Film "D-I-M - Deus-in-Machina" den Publikumspreis beim International Student Film and Video Festival of Beijing Film Academy 2009 (8. bis 14. November 2009) gewonnen.
"Outstanding Student Award" International Student Film Festival of Beijing Film Academy 2009
Anna Hepp hat für ihre Abschlussarbeit "Ein Tag und eine Ewigkeit" den Outstanding Student Award beim International Student Film and Video Festival of Beijing Film Academy 2009 (8. bis 14. November 2009) gewonnen.
Publikumspreis beim Festival DokumentArt Neubrandenburg
Patrick Doberenz und Philipp Enders gewinnen für ihren gemeinsamen Abschlussfilm "man stirbt." den Publikumspreis beim Festival DokumentArt Neubrandenburg (16. bis 21. Oktober 2009). Einige Stimmen des Publikums: "for an excellent combination of animation and documentary, for dealing with serious problems in an unconventional but not necessarily serious way, for it’s great sense of humour and it’s respectful distance, for telling a complex story within a seemingly simple tale, for playing with the audience’s expectations, inside the cinema as well as outside when capturing the voices of the people in the street."
Preis der Stadt Neubrandenburg beim Festival DokumentArt 2009
Lutz Heineking jr. erhält für seinen Kurzfilm "Spendensucht" den Preis der Stadt Neubrandenburg beim Festival DokumentArt Neubrandenburg mit folgender Begründung der Internationalen Jury: "Ein Film, der auf innovative Art die Aufmerksamkeit auf ein gesellschaftliches Phänomen zu lenken vermag."
Goldene Taube beim 52. Int. Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm
Insa Onken erhält für ihren Dokumentarfilm "Rich Brother" den mit 10.000 Euro dotierten Preis für den besten deutschen Dokumentarfilm beim 52. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm (26. Oktober bis 1. November 2009). Die Jurybegründung: "Unser Preis geht an den Film "Rich Brother". Keine Einstellung in der Boxerszene Deutschlands und keine in der afrikanischen dörflichen Heimat ist zuviel, um von den widrigen Umständen einer unsteten Reise zu erzählen, die das jeweilige Familienleben an der Armutsgrenze dauerhaft verändert. Für die großen Pläne seiner Familie ist der Mensch und Boxer Ben zu klein: Selbst auf der Suche nach seiner Chance in Deutschland kann der Asylant den eigentlichen Auftrag, seiner Familie Wohlstand nach Kamerun zu exportieren, nicht erfüllen.
Diese durchaus lebensbedrohliche und dennoch unaufschiebbare Aufgabe nachvollziehbar zu gestalten, ist dem Film "Rich Brother" mit einer faszinierenden Mischung von Risiko und Gewissheit und durch ein mutiges, unterhaltendes Verbinden von Sprache, Dramatik und Sport auf zauberhafte Weise gelungen."
"Young Artists" Kunstpreis der Aachener Kunstroute 2009
An Oliver Kunkel. "Der Absolvent der Kunsthochschule für Medien Köln versteht sich als Bildhauer, beschränkt sich in seiner Arbeit jedoch nicht nur auf dieses Medium. In seinen Installationen, Objekten, Bildern und Videos greift er gesellschaftsrelevante und inhaltlich komplexe Themen auf, die beim Betrachter Fragen aufwerfen. Mit Ironie und Doppelbödigkeit, interessiert an der Zerbrechlichkeit unserer Zivilisation, lotet er Grenzen aus." (aus der Jurybegründung, 9. Förderpreisaustellung der Aachener Kunstroute 2009)
1. Preis des BILD-KUNST Förderpreises für experimentellen Film, KunstFilmBiennale
An Jana Debus. Vergeben im Rahmen der KunstFilmBiennale (29.10. bis 1.11.2009) und gestiftet von der Verwertungsgesellschaft BILD-KUNST für ihren Experimental- und Dokumentarfilm "Gregor Alexis". Die Auszeichnung ist von der VG Bild-Kunst mit insgesamt 25.000 € dotiert und teilt sich auf in einen ersten Preis in Höhe von 12.500 €, einen zweiten Preis in Höhe von 7.500 € sowie einen dritten Preis in Höhe von 5.000 €.
Medienkunstpreis des Rhein-Erft-Kreises, BM.MEDIALE 2009
Oliver Kunkel, Absolvent der KHM, als bester Nachswuchskünslter im Bereich Medien erhält die mit 6000 Euro dotierte Auszeichnung. Ausgerichtet wird der biennale Wettbewerb von der BM.CULTURA und dem Rhein-Erft-Kreis, unterstützt von der Kultur- und Umweltstiftung der Kreissparkasse Köln.
RölfsPartner Künstler-Stipenium 2009 im KIT
An Noa Gur, die im Rahmen der aktuellen Ausstellung "Along the Rhine - Köln/Düsseldorf" im KIT (Kunst im Tunnel) mit dem mit 4000 Euro dotierten Stipendium der RölfsPartner Gruppe ausgezeichnet wurde.
Deutscher Kurzfilmpreis in Gold
Staatsminister Bernd Neumann überreichte bei der Preisverleihung des Deutschen Kurzfilmpreises am 29. Oktober 2009 die Goldene Lola für den Besten Deutschen Kurzfilm in der Kategorie Spielfilme mit einer Länge von 7 bis 30 Minuten an Regisseur Michael Koch für seinen Abschlussfilm "Polar" an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Die Begründung der Jury: "Diese Familiengeschichte hat uns von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Ein erwachsener Sohn, der sich nach längerer Trennung vom Vater unverhofft in dessen neuer Familie wiederfindet und verzweifelt um seine Aufmerksamkeit kämpft. Ein Vater, der ihn immer wieder ins Leere laufen lässt und sich der Situation mit versteinerter Miene zu entziehen versucht. Das Ganze in einer einsamen Berglandschaft, in der es keinen Himmel zu geben scheint und die mit ihren steilen Hängen und Nebelwän-den seltsam klaustrophobisch anmutet. An dem leisen Film über die Sehnsucht nach Nähe und die Schwierigkeit, sie zu erlangen, hat uns alles überzeugt: die sparsamen Dialoge – kein Wort zu viel –, die subtile Schauspielführung – keine überflüssige Geste – und eine insgesamt reduzierte Erzählweise, die vieles aus- und offenlässt, damit aber umso mehr Raum für feine und mehrdeutige Zwischentöne schafft. Die souveräne Kamera bleibt konsequent bei den Figuren und setzt die karge Landschaft so ins Bild, dass sie deren Seelenzustände zu reflektieren scheint. Reduktion auf allen Ebenen also. Herausgekommen ist ein Film von großer atmosphärischer Dichte, der tief berührt, ohne im Geringsten sentimental zu sein."
1. Kölner Design Preis
Für "man stirbt" von Philipp Enders und Patrick Doberenz (2009, Dokumentarfilm, DigiBeta 31 Min.). Unter laborähnlichen Bedingungen spürt "man stirbt" dem Wechselspiel zwischen Individualität und Normierung eines durchschnittlichen Sterbefalls nach. Der Film erweitert die Grenzen des Dokumentarischen und versteckt dabei seine Mittel nicht vor dem Zuschauer.
Der »Kölner Design Preis« und der »Kölner Design Preis International« wurden zum zweiten Mal im Museum für Angewandte Kunst verliehen. Ausgezeichnet werden ausschließlich Abschlussarbeiten von Designstudierenden.
Spiridon Neven-DuMont-Preis 2009
An Hans Diernberger (geb. 1983 in München, lebt in Köln und London). Er studierte von 2004 bis 2009 an der Kunsthochschule für Medien Köln. Nach seinem Abschluss an der KHM wechselte er vor kurzem mit einem DAAD Stipendium an das Postgraduate Study-Programm am Goldsmiths – University of London. Zuletzt waren Arbeiten von ihm auf dem ART CAMPUS, Sonderausstellung der KHM auf der Art Cologne 2009, zu sehen.
Mit dem Spiridon-Neven-DuMont-Preis, der von dem Verleger Alfred Neven DuMont und seiner Gattin Hedwig in großzügiger Weise gestiftet wurde, werden seit 1998 Studierende der Kunsthochschule für Medien Köln für besondere künstlerische Leistungen ausgezeichnet. Der Preis gilt dem Andenken von Spiridon Neven DuMont, dem verstorbenen Sohn des Stiferehepaares, der Student an der KHM war. Der Preis ist mit € 7.500,- dotiert.
Zwei Stipendien bei der XIV Skopje Biennal of Young Artists from Europe and the Mediterranean
Für Marianna Christofides: Network Resartis für China und die Niederlande.



