One Night Fall

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Valerie Heine u.a.

die Erfahrung

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Sophie Reyer



Gary Hill: Meditations

KHM Vorträge (1): Gary Hill - Videokünstler

Gäste und Lehrende der KHM stellen im Sommersemester an 9 Terminen ihr künstlerisches Werk bzw. aktuelle Projekte vor. Die Vortragsreihe wurde initiiert von Klaus Jung, Mischa Kuball, Julia Scher und Juliane Kuhn.

(1) Gary Hill: Videokünstler > In Kooperation mit der Videonale.14 > Di, 9. April, 19 Uhr, Aula,

Eintritt frei

(2) Konstantin Butz: Safety Pins und Swimming Pools > Hardcore Punk und Skateboarding im Kalifornien der 1980er Jahre > Do, 11. April, 19 Uhr, Aula

(3) Johannes Wohnseifer: N.N. > Di, 16. April, 19 Uhr, Aula

4) Solveig Klaßen: Vom Suchen und Finden > Di, 23. April, 19 Uhr, Aula

(5) Raimund Krumme: Experimentelle Animation > Do, 25. April, 19 Uhr, Aula

(6) Echo Ho: Tuned for Ordinary Ears. Konzert und Dialog  > Di, 7. Mai, 19 Uhr, Aula

(7) Christoph Draeger: Apokalyptische Reisen und Tsunami Architektur > Di, 14. Mai, 19 Uhr, Aula

(8) Heiner Goebbels > Di, 11. Juni, 18 Uhr!, Aula

(9) Andrea Fraser: Vortrag in englischer Sprache >  Do, 20. Juni, 19 Uhr, Aula

(1) Gary Hill: Videokünstler
In Kooperation mit der Videonale.14,  Vortrag in englischer Sprache
Moderation: Prof. Mischa Kuball
Di, 9. April, 19 Uhr, Aula

Gary Hill (*1951, USA) gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Videokünstler. Seit 1973 entstand ein umfangreiches Werk, das Einkanal-Videoarbeiten ebenso einschließt wie Mehrkanal-Installationen und Performances. Hill widmet sich in seinen Arbeiten der engen Beziehung zwischen Sprache, Ton, Körper und elektronischem Bild. Seine Untersuchungen zu Wahrnehmung und Sprache bieten einen philosophischen Resonanzkörper, in dem deren visuelle und akustische Elemente auf den Körper und das Selbst bezogen werden.

(2) Konstantin Butz: Safety Pins und Swimming Pools
Hardcore Punk und Skateboarding im Kalifornien der 1980er Jahre
Do, 11. April, 19 Uhr, Aula
Konstantin Butz, seit 2012 künstlerisch-wissenschaftlicher Mitarbeiter der KHM, stellt seine aktuellen Forschungen über die Subkultur des kalifornischen Skate Punk vor. Neben Ausführungen zur medialen Inszenierung der beteiligten Jugendlichen stehen Überlegungen zur körperlichen und materiellen Komponente im Mittelpunkt, die sowohl für das Skateboarding als auch den Hardcore Punk prägend sind. Es geht um leere Swimmingpools, schnelle Musik und Beton. Buchpublikation: Grinding California: Culture and Corporeality in American Skate Punk, 2012, transcript-Verlag.

(3) Johannes Wohnseifer: N.N.
Di, 16. April, 19 Uhr, Aula
Johannes Wohnseifer (*1967, Köln), lebt in Köln und Erftstadt, ist seit 2007 Professor für Malerei und Skulptur an der KHM. Sein Werk umfasst Malerei, Skulptur, Collage, Film, Video, Fotografie, Musik wie auch Künstlerbücher. Seine Themen sind die seiner Generation: Kulturgeschichte, kollektives Gedächtnis, jüngere Politikgeschichte. Seine künstlerischen Mittel: Post-Appropriation, Ikonisierung des Massenhaften, Skulptur als Malerei und Malerei in der Skulptur. Seit 1998 ist Johannes Wohnseifer in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen vertreten.

(4) Solveig Klaßen: Vom Suchen und Finden
Di, 23. April, 19 Uhr, Aula
„Mal suche ich Geschichten, mal finden sie mich. Mal steht das Thema am Anfang, dann zeigt es sich erst im Schnitt, obwohl es immer da war. Dazwischen das Abenteuer mit ganz realen Menschen.“ Solveig Klaßen schlägt einen Bogen von der jeweils ersten Berührung bis zum fertigen Film. Dazwischen liegen Reisen, Begegnungen, Texte, Emotionen, Lebensgeschichten, Entscheidungen, Schlüsselmomente und das Leben selbst. Bei jedem Film wieder anders. Ein Vortrag über das Suchen und Finden, über Verständigung, die Aneignung der Produktionsmittel und die immerwährenden Frage: Was ist der Kern des Ganzen?
Solveig Klaßen arbeitet seit 2003 an der KHM als künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Film. Ihrem preisgekrönten Kinodokumentarfilm „Jenseits von Tibet“ (2000) folgten „Mein Vater, seine Familie und ich“ (2001), „My camera doesn´t lie“ (2003), „Qi - auf den Spuren chinesischer Heilkunst“ (2008), „Yoga, die Kunst des Lebens“ (2012).

(5) Raimund Krumme: Experimentelle Animation
Do, 25. April, 19 Uhr, Aula
Raimund Krumme (*1950, Köln) ist seit 2006 Professor für Experimentelle Animation an der KHM. Viele seiner animierten Kurzfilme und Zeichentrickfilme erhielten internationale Preise, zwei davon gewannen den deutschen Kurzfilmpreis. Sein Vortrag zeigt Beispiele aus einem subtilen, minimaliistischen und spielerischen Werk aus graphischen Skizzen, Phasenzeichnungen sowie Filmdramoletten.

(6) Echo Ho: Tuned for Ordinary Ears. Konzert und Dialog
Di, 7. Mai, 19 Uhr, Aula

Echo Ho, seit 2007 künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin für Electronic Media/Sound an der KHM, stellt ausgewählte künstlerische Arbeiten vor, unterbrochen durch die Präsentation selbstkomponierter Stücke, auf ihrem „Slow Qin“. Dieses von ihr entwickelte Instrument ist ein elektronischer Nachbau einer traditionellen chinesischen Zither, das die sie als Interface verwendet und damit drahtlos einen Computer ansteuern kann. Guqin und Microcontroller, Shanshui und Pingpongbälle, Reisstrohmatten und Ruhrpott, eine Karaoke-Performance, die Science-Fiction und ethnographische Studie zugleich ist, eine modulare Skulptur, eine Sound-Arbeit ohne Sound ... „Tuned for Ordinary Ears“ ist als Dialog zwischen Künstlerin und Publikum angelegt.

(7) Christoph Draeger: Apokalyptische Reisen und Tsunami Architektur
Moderation: Prof. Mischa Kuball
Di,
14. Mai, 19 Uhr, Aula
2004 löste ein Erdbeben der Stärke 9.1 im indischen Ozean den Boxing Day-Tsunami aus. Auf einer Reise im Winter 2010/11 in die fünf am stärksten betroffenen Länder – Thailand, Indonesien, Sri Lanka, Malediven und Südost-Indien – haben Christoph Draeger und Heidrun Holzfeind die Folgen des Wiederaufbaus nach dem Tsunami untersucht. Mit dem Film "Tsunami Architecture" (60 Min, 2012) und mehreren Fotoserien haben sie die Langzeiteffekte der Katastrophe dokumentiert.
Christoph Draeger (*1965, Schweiz) reist für sein fotografisches Langzeitprojekt "voyages apocalytiques" schon seit 1994 zu Orten, die durch eine Katastrophe getroffen wurden. Durch die physische Begehung dieser Orte des Schocks, der Panik und der Trauer zu einem Zeitpunkt, zu dem der Alltag längst wieder die Oberhand gewonnen hat, schafft er Bilder von Katastrophen-Schauplätzen, die ein verlängertes Hinsehen, ein Nachwirken und einen erneuten Blick darauf ermöglichen. Es geht ihm darum, ein Archiv des Unheils anzulegen, das ohne Wertung den geschehenen Tragödien ihren Wahrnehmungs-Raum zurückgibt, den sie durch die Massenmedialisierung verloren haben.

(9) Andrea Fraser: Vortrag in englischer Sprache
Moderation: Prof. Julia Scher
Do, 20. Juni, 19 Uhr, Aula
Andrea Fraser is an artist whose work has been identified with performance, context art, and institutional critique. She was a founding member of the feminist performance group The V-Girls (1986-1996), the project-based artist initiative Parasite (1997-1998) and the cooperative art gallery Orchard (2005-2008). She was also the co-organizer (with Helmut Draxler) of Services, a “working-group exhibition” that toured to seven venues in Europe and the United States between 1994 and 2001. A retrospective of her work was organized by the Kunstverein in Hamburg in 2003.
Museum Highlights: The Writings of Andrea Fraser, was released by MIT Press in 2005. More recently, her work was included in the 2012 Whitney Biennial, as well as the exhibition Performing Histories at the Museum of Modern Art, New York. She is the 2013 recipient of the Wolfgang Hahn Prize and the subject of a one-woman exhibition organized by the Ludwig Museum.
She is on the faculty of the Whitney Independent Study Program in New York and Professor of New Genres in the Department of Art at the University of California, Los Angeles.

 

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