Auszeichnungen
Goldenes Einhorn beim Alpinale Kurzfilmfestival
Der Abschlussfilm "Bruder, Bruder" von Lars Kreyßig wurde beim Kurzfilmfestival "Alpinale" in Nenzing (Österreich) mit dem "Goldenen Einhorn" für den besten Hochschulfilm ausgezeichnet. Die Jurybegründung: "Lars Kreyßigs Film besticht durch eine genaue Inszenierung und hervorragende darstellerische Leistungen der beiden Kinder. Im Wortsinn un-heimlich und spannend, erzählt er von der drohenden Gewalteskalation zwischen zwei Brüdern, die einem langweiligen Familienabend zu entfliehen suchen, indem sie einen Horrorfilm nachspielen und filmen. Wie aus dem Kinderspiel beinahe tödlicher Ernst wird, ist nicht nur eine subtile Kritik auf die Gewaltdarstellung in Medien, sondern vor allem eine betroffen machende Beschreibung von Sprachlosigkeit innerhalb einer Familie."
Honorary Mention, Prix ARS Electronica 2009 in der Kategorie "Interactive Art"
Für Andreas Muxel und Abschlussarbeit "CONNECT – Eigenreaktive Skulptur". Der Prix Ars Electronica ist seit 1987 eine interdisziplinäre Plattform für alle, die den Computer als universelles Gestaltungsmedium in ihrer künstlerischen Arbeit an der Schnittstelle zwischen Kunst, Technologie und Gesellschaft einsetzen. Zudem wird die Arbeit beim ARS Electronica Festival 2009 (3. September – 4. Oktober 2009) im Offenen Kulturhaus Oberösterreich in Linz zu sehen sein.
Stadt Köln vergibt Förderstipendien an junge Künstler/innen
Aus insgesamt 96 Bewerber/innen wurden 5 Stipendiat/innen ausgewählt, darunter die KHM-Absolventen Vesko Gösel und Gerrit K. Sharma. Vesko Gösel erhält das mit 10.000 Euro dotierte Vordemberge-Stipendium in der Sparte bildende Kunst, Gerriet K. Sharma das ebenfalls mit 10.000 Euro dotierte Chargesheimer-Stipendium in der Sparte Medienkunst. Wir gratulieren!
Lobende Erwähnung beim Cinema Jove in Valencia, Spanien
Der Film "Spendensucht" von Lutz Heineking jr. wurde am vergangenen Samstag von der Jury des Internationalen Filmfestivals "Cinema Jove" (20. bis 27. Juni 2009) in Valencia, Spanien, lobend erwähnt. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: "Es ist ein brillantes satirische Werk in der besten Tradition der 'Mockumentraries'. Dieser Film zeigt die Verlogenheit der Mitleidsindustrie, der Industrie der Spenden. Dieser Film ist so gut inszeniert, dass der Zuschauer immer den Eindruck hat, er beobachte hier Realität, er hätte die Wirklichkeit vor Augen." Lutz Heineking jr. konnte mit der Unterstützung der AG-Kurzfilm und German Films zum Festival reisen und seinen Preis persönlich entgegennehmen.
Deutscher Kamerapreis 2009 in der Kategorie Kurzfilm
Für seine Kameraleistung beim Abschlussfilm von Michael Koch "Polar" wurde Bernhard Keller in der Kategorie Kurzfilm ausgezeichnet. Die Jury lobte "die konsequent durchgehaltene erzählerische Perspektive sowie die formale Geschlossenheit". Die Preisverleihung fand im Rahmen des Medienforum NRW am 21. Juni in Köln statt.
Förderpreis beim Deutschen Kamerapreis 2009
Julia Keller erhält für ihre Leistungen im Bereich Schnitt einen der beiden mit 5.000 Euro dotierten Förderpreise beim Deutschen Kamerapreis 2009. Überzeugt hatte die KHM-Studentin die Jury mit ihrem Film "Agridulce". Der Dokumentarfilm entstand im Rahmen des Austauschprogramms der KHM mit der kubanischen Filmhochschule EICTV. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Medienforum NRW am 21. Juni in Köln statt. Die Förderpreise werden von der Filmstiftung NRW und Panasonic Deutschland gestiftet.
Publikumspreis bei der ostfriesischen Filmfeier "Umtau"
Sarah Winkenstette ist mit ihrem Kinderfilm "Bienenstich ist aus" die Gewinnerin des Publikumspreises bei der 1. Unabhängigen Ostfriesischen Filmfeier "Umtau" (5. - 7. Juni 2009).
"Bester Deutscher Film" beim Kurzfilmfestival Hamburg
Patrick Doberenz und Philipp Enders wurden mit dem Hauptpreis im Deutschen Wettbewerb für ihren gemeinsamen Diplomfilm "man stirbt." ausgezeichnet. Die Jurybegründung: "'Man stirbt' ist eine innovative Auseinandersetzung mit dem Vorgang des Ablebens, der es gelingt, mit besonderem Blick kulturgeschichtliche Konventionen abzustreifen und gleichzeitig bewegend und mit großer emotionaler Dichte nah an den Figuren zu erzählen. Der Film „Man stirbt“ schafft es, den Protagonisten ohne falsche Gefühligkeit und herkömmliche Erzähltraditionen unter die Erde zu bringen".
4 month residency at the Flux Factory in New York City
Julius Schmiedel has been accepted. Flux Factory is a non-profit organization supporting innovative and collaborative art works. In July Flux Factory will launch its new living, production and exhibition space in New York City. The primary mission of Flux is to foster collaborative art practice through providing incubation for works that are in dialogue with physical, social, and cultural space. The goal of the Flux art collective is to create a forum where Flux artists can collaborate with each other as well as others in an experimental lab that produces new works. www.fluxfactory.org
Bester Dokumentarfilm beim 5th Cyprus Film Festival 2009
Marianna Christofides erhielt beim 5th Cyprus Short Film and Documentary Festival (25. - 30. Mai 2009) den Preis für den Besten Dokumentarfilm für ihr experimentelles Essay "Staubpfade. Eine Topographie aus Scherben".
Nominierung Studio Hamburg Nachwuchspreis 2009
Baris Aladag ist mit seinem Diplomfilm "Unter Wasser" in der Kategorie "Bester Kurzfilm" beim diesjährigen Studio Hamburg Nachwuchspreis nominiert. Ausgezeichnet werden die besten Abschlussfilme 2008/9.
Lobende Erwähnung bei der 13. Media Art Biennale in Wroclaw
Für die KHM-Absolventin Juliana Borinski und ihre Filminstallation "Sine (digital/analog converter)" mit Pierre-Laurent Cassière.
6. Black & White Audiovisual Festival in Porto (Portugal): "Großer Preis des Festivals" und "Bester Dokumentarfilm"
Für den deutschen Kurzfilm "TOMORROW – YEAH!" von Daniela Abke. Aus einer Vielzahl von Ländern, die in den drei Wettbewerben (Video, Audio und Foto) des 6. Black & White Festival vertreten waren, war es der deutsche Kurzfilm, der gleich zwei Preise mit nach Hause nahm. Die Jury befand, dass der Film "eine außergewöhnliche Symbiose zwischen Bild und Ton" eingeht. Der diesjährigen Jury gehörten José de Carvalho, Paulo Ferreira-Lopes, Rui Xavier, Victor Asliuk und Waltraud Grausgruber an.
2. Preis im NRW-Wettbewerb bei den Kurzfilmtagen in Oberhausen
Eli Cortiñas Hidalgo erhält für ihre Abschlussarbeit "Dial M for Mother" den mit 500 Euro dotierten 2. Preis der NRW-Bank beim Wettbewerb der Kurzfilme aus Nordrhein-Westfalen in Oberhausen. Die Jury begründet ihre Entscheidung wie folgt: "Der Film befasst sich in erster Linie mit der Filmdiva Gena Rowlands und setzt ihr ein eindeutiges Denkmal. Das Konzept des Films ist durch ein diffiziles Montageverfahren in künstlerischer Hinsicht sehr hintergründig, denn es geht in der zweiten Ebene um Telefonate mit der Mutter der Regisseurin, die durch den Einsatz von Split Screens in der Verkörperung der Diva geschickt verfremdete Eindrücke hinterlässt. Das immer wieder geradezu nervige Klingeln des Telefonapparates schafft in Kombination mit Dialogfetzen eine äußerst dichte Atmosphäre."
1. Preis im NRW-Wettbewerb bei den Kurzfilmtagen in Oberhausen 2009
Simon Rittmeier erhält für seinen in Kuba gedrehten Kurzfilm "A taste of honey" den mit 1.000 Euro dotierten 1. Preis der NRW Bank im neu geschaffenen Wettbewerb mit Kurzfilmen aus Nordrhein-Westfalen. Die Begründung der Jury: "Der in Schwarzweißbildern gedrehte Film zeigt unerwartete Eindrücke von Kuba im Jahre 49 nach der Revolution (...) Die Lähmung des Lebens manifestiert sich in den Bildern, die von den atmosphärischen Tönen begleitet werden. Dem Regisseur gelang es trotz Zensur und staatlicher Kontrolle, die Abwesenheit der Utopie im tropischen Paradies deutlich zu machen und die beklemmende Umgebung einzufangen (...)"



