MinusEins -
Projekte des Experimentallabors der Kunsthochschule für Medien.

ECHORAUM - Minus1 in der Bundeskunsthalle

Die Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn ist der neue Kooperationspartner von -1/MinusEins, dem Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Parallel zur Ausstellungseröffnung von LIAM GILLICK wird am 31. März 2010 der ECHORAUM im Untergeschoss der Bundeskunsthalle eröffnet. ECHORAUM ist eine Kooperation mit verschiedenen, internationalen Kunst-/Medienhochschulen, die jeweils im Zweijahresrhythmus wechseln. Als erste stellen Studenten und Absolventen der Kunsthochschule für Medien in Köln ihre Projekte vor. Es ist geplant, parallel zu jeder größeren Ausstellungseröffnung der Bundeskunsthalle ein ECHORAUM-Projekt zu präsentieren.

Wenn Sie regelmäßig über die ECHORAUM-Projekte informiert werden möchten, senden Sie eine E-Mail an echoraum@bundeskunsthalle.de

Ausstellungsdauer
1. April bis 6. Juni 2010

Eröffnung
Parallel zur Ausstellungseröffnung von LIAM GILLICK am 31. März 2010, 19 Uhr.
Der Eintritt ist frei.




⇒ Eine Hölle für Platon

Veröffentlichung: April 2010

EINE HÖLLE FÜR PLATON dokumentiert die künstlerische Auseinandersetzung mit Platons Politeia. In ihr erörtert der griechische Philosoph die Prinzipien des Idealstaates. Der Kern des Buches ist das berühmte Höhlengleichnis. Gefangen in der Höhle der eigenen Erkenntnisvermögen, ist die Gemeinschaft deren Chimären und Trugbildern ausgeliefert. Nur der Philosoph ist zu Höherem, der Teilhabe am Reich der Ideen, bestimmt. Hieraus erwachsen ihm Verantwortung und Legitimation. Er muss die Gemeinschaft zu ihrem Besten regieren. Der Philosophenkönig ist geboren.
Im Seminar IN PLATONS HÖHLE und der Ausstellung IDEENBILDER im Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf wurden die platonische Philosophie und ihre Implikationen von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln auf ihre heutige Leistungsfähigkeit überprüft. Die Dokumentation versteht sich als Materialsammlung hierzu und versucht dem geneigten Leser die Ergebnisse dieser Auseinandersetzung nahe zu bringen.

Eine Hölle für Platon - Kunsthochschule für Medien Köln - Minus 1 Experimentallabor

EINE HÖLLE FÜR PLATON, IN PLATONS HÖHLE und IDEENBILDER entspringen einem Kooperationsprojekt zwischen dem -1/MinusEins/Experimentallabor der Kunsthochschule für Medien Köln zusammen mit Prof. Dr. Hans Ulrich Reck, der Montag Stiftung Bildende Kunst und dem Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen Düsseldorf.

Minus 1 - Ideenbilder
Lecture Performance Michael Heym

Minus 1 - Ideenbilder
Lecture Performance Michael Heym

Minus 1 - Ideenbilder
Prof. Dr. Wilhelm Salber (links), Prof. Dr. Hans Belting (mitte)

Mit Beiträgen von:
Urte Alfs, Daniel Ansorge, Hans Belting, Manja Ehemann, Allan Gretzki, John Harten, Michael Heym, Jan Hoeft, Changje Hong, Kiseong Kim, Alfons Knogl, Ellen Meder, Vanessa Joan Müller, Ilana Patermann, Jens Pecho, Nicolas Pelzer, Wilhelm Salber, Kriss Salmanis, Kristina Scepanski, Stefan Schneider, Christian Schulze, Benjamin Tillig

Redaktion:
Michael Heym, Vanessa Joan Müller, Kristina Scepanski, Evamaria Schaller

Konzept/Gestaltung:
Manja Ehemann, Lisa Klinkenberg, Christian Schulze

Mit freundlicher Unterstützung durch die Montag Stiftung bildende Kunst.




⇒ Ideenbilder

9. - 17. Januar
Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf

Am 8. Januar 2010 wurde die Interimsschau "Ideenbilder" im Foyer des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf eröffnet. Bis zum 17. Januar 2010 zeigten Student/innen des -1/MinusEins/Experimentallabor der KHM künstlerische Konzepte, Ideen und Arbeiten. Nach den beiden interdisziplinären Diskussions- und Vortragsveranstaltungen mit dem Titel "(ENT-)TÄUSCHT!" am 6. und 13. Juni 2009 der Montag Stiftung Bildende Kunst war dies der dritte und letzte Teil des Kunstprojekts "Eine Höhle für Platon". Am 16. Januar 2010 wurden nach einem kuratorischen Prozess unter der Anleitung von Dr. Vanessa Joan Müller und Kristina Scepanski ausgewählte Arbeiten in einer Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Hans Belting, Kunsthistoriker und Medientheoretiker und Prof. Dr. Wilhelm Salber, Begründer der psychologischen Morphologie zusammen mit dem Publikum und den beteiligten Studenten besprochen.

Minus 1 - Ideenbilder
Publikum und Arbeiten von Alfons Knogl, John Harten, Nicolas Pelzer

Minus 1 - Ideenbilder
Publikum vor der Arbeit von Kiseong Kim

Die "Ideenbilder" Interimsschau war das Ergebnis einer künstlerische Auseinandersetzung mit dem mehr als 2000 Jahre alten "Höhlengleichnis" des griechischen Philosophen Platon. Voran gegangen ist eine Auseinandersetzung mit Platons "Der Staat" im Sommersemester 2009 in einer Seminarreihe unter der wissenschaftlichen Begleitung von Prof. Dr. Hans Ulrich Reck zusammen mit Mischa Kuball. "Ideenbilder" war die öffentliche Präsentation der Ergebnisse und Resultate aus diesem Diskurs.

Minus 1 - Ideenbilder
Publikum vor der Arbeit von Ilana Paterman

Gezeigt wurden Arbeiten von:
Urte Alfs, Nicolas Pelzer, Jan Hoeft, Benjamin Tillig, Jens Pecho, Michael Heym, Ilana Paterman, Ellen Meder, Manja Ehemann & Jan-Christian, Schulze, Daniel Ansorge, Allan Gretzki, John Harten, Alfons Knogl, Changje Hong, Kiseong Kim

Die Kooperation des -1/MinusEins/Experimentallabor der KHM, des Kunstvereins für die Rheinlande und Westfalen in Düsseldorf und der Montag Stiftung Bildende Kunst ist in der Publikation EINE HÖLLE FÜR PLATON dokumentiert.

⇒ MinusEins im KIT (Kunst im Tunnel)

6. September - 1. November 2009








⇒ �ffentliche Attacken! - MinusEins bei Plan 08

19. - 26. September 2008

Mit seinem Initiator Mischa Kuball, Professor für Medienkunst an der KHM, ist MinusEins zu Plan 08 eingelagen worden, und so haben Studierende der KHM auf Stadtraum und Stadtwahrnehmung bezogene Projekte entworfem, von denen sich schließlich fünf Arbeiten herauskristallisierten:


Die koreanischen Künstlerinnen Jisun Lee und Ji Jun Park zeigen am Meetingpoint im VHS-Gelände ihre Installation Zwischen den Landschaften: eine Collage aus sich überlagernden Bildern ihrer Heimat Korea und ihrer Studienheimat Köln, die neue urbane Räume und Landschaften entstehen lässt. Jisun Lee arbeitet dabei mit Zeichnungen, Ji Hyun Park mit Videoaufnahmen.











Nico Pelzer und Alfons Kogl reagieren mit einer Audioinstallation auf den figurengesäumten und mit einem hölzernen Bauzaun umgebenen Sockel des derzeit demontierten Reiterdenkmals von Friedrich Wilhelm III, am Heumarkt. Friedrich ist während der plan-Woche rund um die Uhr vor ort zu hören.








Han Hoeft thematisiert mit seiner Installation Durchgang das erhältnis von Innen und Außen: In einem Bürogebäude am Friesenplatz verbindet er mit einem hölzernen Kanal quer durch ein Zimmer zwei Fensteröffnungen miteinander. Der übliche dem Wind trotzende wehrhafte Charakter eines Gebäudes wird mir dieser Intervention untergraben. Vögel können das Loch als Flugschneise nutzen und das Haus ohne Umweg passieren.





Stefanie Klingemann will mit Wat kütt, dat kütt die 1977 auf dem Ebertplatz installierte und seit Jahren brach liegende Brunnenskulptur von Wolfgang Göddertz reanimieren: Durch eine einstündige szenische Performance mit Akrobaten, Wasserschläuchen und Musik wird die tote Anlage für kurze Zeit zu einer Quelle zirzensischer Sinnesfreuden.







Anselm Bauer, David Hahlbrock, Thorsten Hallscheidt und Franziska Windisch erforschen eine Brachfläche in Kalk:Während der plan-Woche ist das Büro für Unabwägbarkeiten in Kooperation mit dem MinusEins Experimentallabor der KHM mit dem Projekt urban research performance sichtbar. Eine vierköpfige Forschergruppe lebt und arbeitet für den Zeitraum des Festivals auf einer innerstädtischen Brachfläche. Verschiedene, nach Funktion geordnete Zelte bilden eine temporäre Forschungsstation in der Stadt. Dieses Untersuchungsgebiet ist für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die verschiedenen Arbeitsschritte der Vermessung, von der Datengewinnung über die Interpretation bis hin zur Veröffentlichung, sind vor Ort für den Besucher nachvollziehbar. Die Brache wird in 5 x 5 cm Quadranten in hoher Auflösung fotografiert, so dass die Mikrostrukuren der urbanen Oberfläche z.B. einzelne Pflanzen, Insekten, Gegenstände etc. deutlich erkennbar sind.
Diese Ausschnitte werden anschließend wie Satellitenaufnahmen zu einer Gesamtansicht / -karte zusammengefügt. Die gescannte Brache wird bei Onlinegloben wie Open Street Map und Google Earth eingebunden. Im Netz wird somit eine Wildnis, ein Urwald und Erkundungsraum sichtbar, der Teil der Stadt zugleich aber im Kontext „normaler“ Karten unerforschtes, unwegsames Terrain ist.


Orte:

meetingoint VHS Studienhaus, Joseph-Haubrich-Hof 2: Projektion und Zeichnung Zwischen den Landschaften
Reiterdenkmal Friedrich Wilhelm III. Heumarkt, Altstadt
Audioinstallation Friedrich
B�rogeb�ude am Friesenplatz Hohenzollernring 67 - 69, Innenstadt
Installation Durchgang
Brachfl�che Stra�e des 17. Juni/Ecke Kunftstrasse, Kalk
Aktion urban research performance

Alle Arbeiten im Au�enraum sind während der plan-Woche durchgängig zu sehen bzw. zu hören.


So 21.09, 15 Uhr, Performance Wat kütt, dat kütt von Stefanie Klingemann, Brunnenskulptur am Ebertplatz




26 - 29 Januar 2008

⇒ Eröffnungsausstellung des Experimentallabors an der KHM

Anlässlich der Gründung von 'MinusEins' findet vom 25. bis 29. Januar 2008 eine Ausstellung in den Räumen des bisherigen Holographielabors der KHM am Peter-Welter-Platz 2 statt. Unter Moderation von Georg Elben, dem Leiter der Videonale Bonn, werden StudentInnen der Medienkunst ihre Arbeiten präsentieren.

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Arcadio Ciccarese
Ida Clay
Franziska Cordes
Eli Cortiñas Hidalgo
Hansi Diernberger
Angélique Dubois
David Hahlbrock
Thorsten Hallscheidt
Philipp Hamann
Guillermo F. Heinze
Jan Hoeft
Pengyu Huang
Ralph Kawel
Stefanie Klingemann
Jennifer Marre
Ellen Meder
Paula Niño-Ramirez
Ji Hyun Park
Jens Pecho
Nicolas Pelzer
Bianca Radziwanowska
Evelina Rajca
Gonzalo Rodrigez
Julius Schmiedel
Therese Schuleit
Jan Christian Schulze
Timo Seber
Katia Sepúlveda
Cathleen Wolter


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