re-active platform
fachseminar
dienstag 11-13 h
room2 @ glasmoog
filzengraben 2c, koeln


Das thema dieses semesters lautet >methodologies<: zur formgebung über offene reaktionen, experimentelle beobachtung, assemblage und returnability.

Von den kunstgeschichtlichen (und philosophischen) referenzen bis zu den praktischen konsequenzen: die platfom versteht sich als umgebung zur entwicklung von konkreten projekten; einfuehrungen zur anwendung von sensorik, camera-tracking und mobilen und locativen technologien sind moeglich.

methodologies


Methodologies präsentiert und hinterfragt methoden. Als methoden gelten spezifische systematische vorgehensweisen, techniken oder untersuchungsarten: insbesondere sind hier künstlerische methoden gemeint, die systemische offenheit, emergenz, übertragung, kooperation und feedback mit einbeziehen.

methodologies # 1 / beobachtung und representational strategies


Martha Rosler


Martha Rosler, Semiotics of the Kitchen, USA, 1975, Video, black & white, 6:09 min.

MR

Semiotics of the Kitchen online on youtube

videointerview 2003

against method


Anything Goes. Paul Feyerabend - Anything Goes (Against Method) , 1975

Paul K. Feyerabend - Interview in Rom (1993) online bei youtube

methodologies # 1 / re-activity


Referring to re-active platform as a collaborative media art production
/ about circuits, phenomena, data observers & more

Notes about the exhibition package, april 2010.
Package / credits
The current package of production involved the artists Ralf Baecker, Artur Holling, Karin Lingnau, Ji Hyun Park, Luis Negrón van Grieken and Susanna Schoenberg.
To the pool of production partecipated also technicians of the Academy of Media Arts Cologne, in particular Heinz Nink [for analog material] and Urs Fries [for digital processing]. The basic programming of the laser was contributed by Thomas Kulessa.

Package / concept
The main task consists in reflecting the idea of re-activity on a very abstract level, not referring to much to individual preferences of the artists for their usual shapes of production.
The first entities discussed as metaphors were circuits and data-streamings as accessible phenomena.
The results is a collaborative produced ensemble of artefacts not produced for being unique, but for being part of a [variable] discourse.

Statement #1
To apply re-activity means to divide space into two [or more] spaces. One of the tasks of the platform was to monitore a space [an accessible walkable platform] and connect it through representation to an other [a displaced display].

laser Statement #2 The de-construction of a system into its elements produces aesthetic value.

network logbook Statement #3 Monitoring phenomena for their translation into reprensentative phenomena [artefacts] can be shifted into supposing phenomena to exist behind detectable congruences [like patterns, scores and numbers..].

geiger

 

video tracking


téchne: kein unterschied zwischen technik und kunst.

A Novel Method for Video Tracking Performance Evaluation: The paper presents a methodology for evaluating the performance of video surveillance tracking systems. By James Black, Tim Ellis, Paul Rosin.

campus

Peter Campus - Interface - 1972 (illustration taken from: http://www.mosheladanga.com/)

Myron Krueger - Videoplace, Responsive Environment, 1972-1990s (video with MK)

"When I started, the idea of using your body for anything to do with computers was completely alien -- the idea of using your body for anything to do with your mind.... At that time, I was rebelling against that -- the tyranny of the eyes and the intellect." MK 1994

http://www.artnode.org/myron_kruege

Videoplace (1985) http://www.youtube.com/watch?v=d4DUIeXSEpk

 

field recording


Nosie Is Free

Yan Jun
guest lecture hosted by seminar methodology co- Klanglabor
Samstag, 30. October 2010, 15 Uhr / Klanglabor der Kunsthochschule für Medien Köln
Filzengraben 8 -10, Köln-Altstadt

Musician and sound-artist Yan Jun, well known as music crititc, poet and organizer in China's music and sub-clture scene.
In this lecture, he will present a unique story about experimental field recording in China as he experienced it.
How to approach everyday life in China?
With its insurgent low frequencies and electric current noise.
with its social metaphor and political constructions.
With its reality surrounds a small portable recorder and a person.

www.yanjun.org
www.subjam.org

methodologies # 2 / assemblage


workshop mit Echo Ho und Yoshie Shibahara, tänzerin und choreographin. Assemblage als abstrahierte Poesie der Räume, wo materialien durch feldforschung gesammelt werden: begegnungen, erinnerungen, objekte, abbildungen, klänge, bewegungen werden festgehalten und als pattern einer performance verwendet.

workshop

some open results: erinnerung des körpers * körperliche raumreferenzen * bestimmung der rezeptoren (welche rezeptoren? / s. die öffnung nach Giorgio Agamben)

die methode um den körper


 

TK XX YY

2010-11-16 room2 @ glasmoog KHM cologne

 

methodologies # 3 / experimental set-up


Es gibt phänomene, die sich normal verteilen. Wie z.B. die Vermessung von wiederholten experimentellen Verfahren. Der "emergente", tatsächliche Wert liegt in der Mitte einer "Strecke" von Werten, deren Wahrscheinlichkeit sich "normal" um einen "wahren" Wert verteilt.

Malgorzata Calusinska, NORMALVERTEILUNG, 2010

MC

Kulturbunker Köln, 2010-08-17

 

Ji Hyun Park Anordnung 2010

JiHyun

JiHyun

 

FEHLER, error, störung, mediale grenze, unterbrechung, lücke, unerwartetes


 

failure

MATERIAL_UNREINHEITEN

verdeutlichen (zeigen an) diskrepanzen zwischen eingabe und medium, zwischen objekt und darstellung, der möglichen evidenz. Eine alternative mögliche Evidenz.

Michaela Schwentner LE PETIT ILLUSION / video / 2006

Die Erzählung, die in „la petite illusion“ stattfindet, ist selbst so etwas wie eine kleine Illusion: die bloße Andeutung einer Story, eine Art Mini-Melodram mit eingebautem Störsender. Während die narrativen Linien unaufgelöst bleiben, irrational verknüpft wie in einem Traum, werden die Filmbilder auch in sich instabil: Sie scheinen zu zerrinnen, ineinander zu verschwimmen, sie fallen, kaum konstituiert, schon wieder auseinander, beschleunigt, verlangsamt und traktiert vom stets präsenten Zugriff der Künstlerin. „Animierter Kubismus“ ist der Begriff, den sie selbst für ihr Verfahren wählt: Dabei überantwortet sie die flachen Filmbilder einem virtuellen digitalen Raum, einer anderen Illusion – und entlässt ihr Material in die Teilabstraktion. In dem Referenzraum, der hier mit romantischen Bildruinen, mit Fragmenten pathetischer Deklamation und französischer Salonkonversation, mit Spieldosenmusik und dem glockenhellen Gesang anonymer Filmdiven gefüllt wird, verwandeln sich Emotionen in Signale, werden die Einzelteile trivialer Filmtrauerspiele in neutrale Kinozeichen zurückübersetzt.
(Stefan Grissemann)

illusion

Billy Roisz NOT STILL / video / 2008

"... In monochromen Farbschattierungen, von grün bis rot, formt NOT STILL eine abstrakte visuelle Landschaft, in der das Aufflackern von Found-Footage auf Celluloid wie Zitate aus einer jenseitigen Welt erscheinen. Wie in einer Séance in allen Graden ihrer Heftigkeit blitzen Erinnerungsfetzen einer popkulturellen Mediengeschichte auf. In gruseliger Unruhe und in poetischer Atmosphäre vollzieht NOTSTILL einen Clash of Media. Billy Roisz evoziert mittels künstlerischer Manipulation und im Spiel mit dem industriellen Ablaufdatum von Technologie, dass den analogen Ton- und Bildträgern noch lange nicht der Atem ausgehen muss. NOTSTILL."
(Petra Erdmann)

notstill

Michaela Grill & Martin Siewert CITYSCAPES / video / 2007

Die Wahrnehmung der Stadt in der Moderne ist gekennzeichnet durch Flüchtigkeit und Zufälligkeit. Diese setzt sich zusammen aus vorbeirasenden Fragmenten von sozialen und architektonischen Konstruktionen.

Cityscapes versucht Archivaufnahmen aus dem Österreichischen Filmmuseum in diesem Sinne lesbar zu machen. Einzelne Bilder werden aus dem kinematographischen Fluss isoliert und die ihnen eingeschriebenen Wahrnehmungsmöglichkeiten untersucht.

 

cityscapes

Glitch (Elektronik)

In der Elektronik bezeichnet man mit Glitch eine kurzzeitige Falschaussage in logischen Schaltungen und temporäre Verfälschung einer booleschen Funktion. Diese tritt auf, weil die Signallaufzeiten in den einzelnen Gattern niemals vollkommen gleich sind. Diese Verfälschung wird daher auch als Race Condition bezeichnet. Die Anfälligkeit für Glitches steigt mit der Komplexität, der Geschwindigkeitserhöhung und der Verkleinerung der Schaltungen, kann aber auch bereits bei sehr einfachen Schaltungen vorhanden sein. Sie stellen ein wesentliches Problem bei der Entwicklung moderner elektronischer Schaltungen und schneller Mikroprozessoren dar. Ein Glitch wird manchmal auch als Hazard (engl.: „Gefahr, Risiko, Zufall“) oder Spike (engl.: „Spitze, Dorn“) bezeichnet.

Glitch (Media)

Als Glitch wird in der Fernseh- und Videotechnik eine kurzzeitige Falschausgabe von Bild- oder Toninhalten bezeichnet, ähnlich den Glitches in der Elektronik. Diese Fehler treten häufig beim Spulen innerhalb eines Filmes bzw. beim Wiedereinsetzen des Filmes nach einem Spulvorgang auf, wenn die benötigten Daten nicht schnell genug zwischengespeichert und wiedergegeben werden können. Ebenfalls entstehen Glitche(s) beim Interpolieren von einzelnen Datenbestandteilen des Signals, die bei einem Kopier- oder Übertragungsvorgang verfälscht oder ausgelassen wurden. Im Bild wirkt sich das durch vermehrte Artefaktbildung oder gar andersfarbige Klötzchenbildung aus. Beim Ton kann es zu störenden Verzerrungen der Frequenz oder zu Nebengeräuschen kommen. (source: Wikipedia)

glitch

glitchbrowser


Error: Glitch, Noise, and Jam in New Media Cultures edited by Mark Nunes / October 2010

Explores the ways in which error can serve as a critical lens for understanding the principles of informatic control that govern our contemporary network society. Divided into three sections, Error brings together established critics and emerging voices to offer a significant contribution to the field of new media studies. In the first section, “Hack,” contributors explore the ways in which errors, glitches, and failure provide opportunities for critical and aesthetic intervention within new media practices. In the second section, “Game,” they examine how errors allow for intentional and accidental co-opting of rules and protocols toward unintended ends. The final section, “Jam,” considers the role of error as both an inherent “counterstrategy” and a mode of tactical resistance within a network society.By offering a timely and novel exploration into the ways in which error and noise “slip through” in systems dominated by principles of efficiency and control, this collection provides a unique take on the ways in which information theory and new media technologies inform cultural practice.

INTRODUCTION
Error, Noise and Potential: The Outside of Purpose
Mark Nunes, Southern Polytechnic State University

HACK
1. Revealing Errors
Benjamin Mako Hill, Massachusetts Institute of Technology
2. Aesthetics of the Error: Media Art, the Machine, the Unforeseen and the Errant
Tim Barker, University of New South Wales
3. Information, Noise, et al.
Susan Ballard, Dunedin School of Art
4. Add-Art and Your Neighbors’ Biz: A Tactical Manipulation of Noise
xtine burrough, California State University, Fullerton
5. Stock Images, Filler Content, Semantic Ambiguity
Christopher Grant Ward

GAME
6. Gaming the Glitch: Room for Error
Peter Krapp, University of California, Irvine
7. The Seven Million Dollar PowerPoint and Its Aftermath: What Happens When the House Intelligence Committee Sees “Terrorist Use of the Internet” in a Battlefield 2 Fan Film
Elizabeth Losh, University of California, Irvine
8. Disrupting the Public Sphere: Mediated Noise and Oppositional Politics
Ted Gournelos, Rollins College
9. Wikipedia, Error, and Fear of the Bad Actor
Mark Nunes, Southern Polytechnic State University

JAM
10. Contingent Operations: Reticular Aesthetics, Transduction, and the EKMRZ Trilogy
Michael Dieter, University of Melbourne
11. Queer/Error: Gay Media Systems and Processes of Abjection
Chad Parkhill, University of Queensland
Jessica Rodgers, Queensland University of Technology
12. Error-Contagion: Network Hypnosis and Collective Culpability
Tony D. Sampson, University of East London
13. Error 1337
Stuart Moulthrop, University of Baltimore

 

remix Windows Error Remix on youtube


Michael Brodsky Transmission Interrupted 1995

A compilation of images first begun in 1991 and disseminated in digital form at that time, was created during the process of downloading "public domain Graphics Interchange Format (.GIF) files" from on-line underground pornographic Bulletin Board System networks, to my home based computer. The formal disjunction produced by the INTERFERENCE PATTERN is created during the procedure of downloading and decoding files. This is affected by introducing an alteration to the default-protocol-transfer of the encoded binary file as it is downloading in real-time from the host computer, to the computer in my studio. This alteration causes the images to deconstruct yielding a colored interference pattern from the desynchronization of an improperly deciphered image.

This pattern becomes a decorative element, as well as a documentary image-pixmap of the colors contained in the original picture. It also functions as a barrier to the complete viewing of the original image which in these pictures becomes a form of censorship.

The appropriated source material for the images in Transmission Interrupted are stored by the millions on underground pornographic BBS servers and on thousands of sites connected to the Internet. While it is estimated that these images account for only 1/2 of 1% of the traffic on the Internet, it is also estimated that they are among the most widely downloaded of all accessed graphics files.

Transmission Interrupted seeks to illuminate the mystery, helplessness, and barriers between time and space that dissociate individuals from truly touching each other and thus increasingly separate ourselves from society. One of my considerations with this work was to create images that express that sense of division and separation. (Michael Brodsky)

interrupted

Dieter Kiessling Two Cameras

Die Videokameras nehmen sich gegenseitig auf und übertragen die Bilder zu den Monitoren. Die Entfernung beider Kameras voneinander ist jedoch zu gering, um eine scharfe Abbildung zu ermöglichen. Da bei beiden Kameras die Autofocusfunktion eingeschaltet ist, versuchen sie dennoch ständig, durch Veränderungen der Objektiveinstellungen sich gegenseitig scharf abzubilden. Die andauernde Variation der Objektiveinstellungen bewirkt, daß die Kamerabilder auf den Monitoren ihre Schärfe und auch ihre Größe ständig ändern. Die Geräusche des Autofocussystems werden verstärkt und sind über die Lautsprecher der Monitore hörbar.
Dieter Kiessling

Diese Closed-circuit-Installation demonstriert noch einmal die analytische, künstlerische Arbeitsweise Dieter Kiesslings, die spezifischen Eigenheiten, Qualitäten oder Fehler eines Mediums als System offenzulegen. (source: Rudolf Frieling)

2cameras http://www.dieter-kiessling.de/2-cameras.htm

Peter Weibel - Endless Sandwich, Closed-Circuit Video 1969

"Teleaktionen"
The Endless Sandwich (Tele-Aktion I), 1969 Zwischen dem TV-Apparat und dem Betrachter besteht eine Funktion, nämlich: Der Benützer schaltet das Gerät ein und aus. Diese Funktion wird abgebildet und zum Inhalt des Programms selbst. Sandwich-Charakter von Realprozess und Abbildungsprozess, von Reflexion und Aktion. Im Schirm sitzen etliche Betrachter immer wieder vor TV-Apparaten. Im letzten tritt eine Störung auf, sodass der Nachfolger sich erheben muss, um seine Störung zu beheben. Dadurch wird der Bildschirm des weiteren Nachfolgers gestört. Die Störung pflanzt sich fort, bis zum realen TV-Apparat, sodass auch der reale Betrachter aufstehen muss, um die Störung zu beheben. Zeitverzögerung: Der reale Vorgang ist der Endpunkt des reproduzierten Vorgangs. (Peter Weibel)

weibel youtube


BIT bureau of inverse technology http://www.bureauit.org/

 

J. Stefanovici zum Thema FEHLER etc am 07.12.10

> Im Anhang ein produzierter Fehler bei einem Kleidungsstück. Obwohl ich
> nun doch meine, dass ein produzierter Fehler eine Manipulation ist, auch
> wenn eine Störfunktion resultiert.
>

JS JS

JS JS

ADAPTIVE INTERVENTIONAL ART


In Vorbereitung zum Praxis-Workshop returnable III setzen folgende Überlegungen an, die eine Interventionsmethodologie reflektieren, die eher adaptive als site-specific funktioniert (hierzu hilft die Differenzierung zwischen dem Akzidendentiellen und dem Kontingenten nach Ernesto Lacau und Chantal Muoffe: Slavoj Zizek fasst es wie folgt zusammen: >Ein gewöhnliches Element der formalen Struktur [in unserer Perspektive, einer medial definierten sozialen Situation] ist akzidentiell, d.h. es kann ausgetauscht werden, es ist gleichgültig; es gibt allerdings immer ein Element, das paradoxerweise die formale Struktur als solche verkörpert - es ist nicht notwendig, aber es ist in seiner Kontingenz die konstituierende Bedingung für die Herstellung der strukturellen Notwendigkeit - diese Notwendigkeit hängt von ihm ab und ist von ihm nicht zu trennen.<

Eine künstlerische Intervention, die im Sinne der Alltagsbewältigung funktioniert,
über Beobachtung, Vermessung, Reflektion -> ADAPTION leistet.

0
VALIE EXPORT Körperkonfigurationen sind Darstellungen von Körperhaltungen als Externalisierung innerer Zustände, eingefügt in die Architektur wie in die Natur als Anpassung, Zupassung, Einordnung. der Körper als erstarrte in seiner ihn umgebenden Welt. Körperkonfigurationen sind Bewegungen des Körpers im Raum und die damit verbundene Abbildung des Umgebundskörpers einerseits und die Erstarrung des Körpers mit dem Raum andererseits, um konträre Zuordnungen des Körpers zu den ihn umgebenden konstruierten Raum-Stadt-Natur sichtbar zu machen, der Körper als ein Teil einer Gesamtplastik.
Körperkonfigurationen (Body Configurations) are demonstrations of postures as an externalization of inner conditions. They are embedded within architecture as well as nature as adaption, acclimatization, integration. The body as paralyzed within the world surrounding it. Körperkonfigurationen are bodily movements within space; as such, they are a mapping of the environmental body on the one hand and the solidification of the body within space on the other hand designed to render visible the contrary correlation between the body and its surrounding and constitutive space-city-nature, the body as a part of a complete sculpture.
(1) Extract taken from: VALIE EXPORT: Körperkonfigurationen, Archive VALIE EXPORT Bio: Kurt Kladler, Nov. 2006

VE 1972

VALIE EXPORT Zuhockung II 1972 (source: http://www.valieexport.at)

mögliche Strategien der ADAPTATION:

1
appropriation
variations
negations
inversion
repetition

1
exercise : find an appropriate location for.. (practice appropriation, produce variations, negations, using inversion, repetition).

1
Interception” 2007 by Roch Forowicz
A surveillance camera being used to monitor public space was hijacked and reinstalled in a subway station. The camera was used intentionally to broaden consciousness concerning the problem of increasing lack of privacy. People entering and exiting the station were tracked by the camera, and their “capture” was projected on a station wall.
The action was illegal.

Through his artistic activity, Roch Forowicz refers to the ‘city surveillance’ culture – constant supervision by means of CCTV and data processing and filing software and devices.His activity is radical, often characterised by illegal ‘hacktivist’ interventions, consisting in intercepting and using technological devices against their creators’ will. (source: http://www.environment.pl/interception)

RF

2
translation
concept
the unconscious
monitoring
cognitive exercises

2
exercise : cite an example for a (translation, .. monitoring, cognitive) exercise.

2 Constraint City - the pain of everyday life by Gordan Savicic
“the pain of everyday life”: je nach Verschlüsselung und Signalstärke von gesperrten WLANFunknetzwerken verengt sich eine am Brustkorb befestigte Korsage. Somit wird in der Arbeit auch der Körper als „Kontingenzbewältiger, Realitätsanker und Garant des Konkreten“ thematisiert. source: http://pain.yugo.at/

GS

2
Road Music (Autosync) by Peter Sinclair
Road music plays music generated by the car itself: Vibrations of the car on the road, recognizable movements (accelerations, gear changes, bends etc.) and the passing landscape.
Road music remodels the relationship between audio, visual and tactile particular to driving while listening to music. We have come to accept this as inherently artificiel, since it is practically impossible to hear the sound of the landscape through which we are travelling and since great efforts are made to reduce sounds produced by the machine itself, generally considered as being unpleasant. Road music re-creates a relationship between the situation of driving and what we listen to, while maintaining the notion of composition and at the same time reinforcing our links betwen imagination and the passing landscape.
Autosync: The program runs on a small onboard mini PC which is plugged into the aux jack of the car hifi. Information about the drive is captured by accelerometers and a camera fixed with a suction cup inside the windshield, which continuously sends data concerning the xyz movements of the car. The camera detects position and size of any luminous objects (headlamps or tail lights of other cars, areas of sunlight or shade etc).

PS source: http://nujus.net/~petesinc/roadmusic_autosync/

3
recycling
research
discourse
surveillance
alternative representation
alternative reification

3
exercise : identify the gestures related to.. (the portant formal structure you are empirically referring to).

3
Graffiti Research Lab Night Writer http://graffitiresearchlab.com/projects/night-writer L.A.S.E.R. Tag http://graffitiresearchlab.com/projects/laser-tag/

4
RETURN : data for interventions
The data are produced by monitoring&observation of patterns of behavior in public or semi-public space (maybe in a kind of >original< private space as well);
to produce data means in this case to define a framework in a space you can access easly and to label it
(classifying situations given by a kind of architectural structure, like being in a queue at the drugstore, doing sport in a public park,
moving from track A to track B of the s-bahn, being in a queue outside of a touristic site..)

 

MONITORING


"Das gerät, das man heute als MONITOR bezeichnet, verbindet wissen und macht und erzeugt seine eigene ordnung der sichtbarkeit. So kodiert ein bildschirm, der daten visualisiert, die realität entsprechend dem gebot der kontrolle. In dieser technischen bedeutung taucht der begriff des monitors in den 1930er jahren im englischen, in den 1940er jahren im deutschen auf. Seine etymologie verbindet den warnenden blick in die zukunft mit dem MONIEREN, dem bemängeln, und verweist, über das griechische ménos, auf eine maschine, die sich von selbst bewegt: den automaten." [-> Susanne Krasmann, in: Ulrich Bröckling et alii, 2004]

erste anwendung: das RADAR

profilierung: informationsgestützte RÜCKKOPPELUNG

"Dem monitoring haftet etwas FIKTIVES an. Unter dem imperativ, fehlentwicklungen rechtzeitig zu identifizieren, wird die gegenwart permanent mit zukünftigen erwartungen, mit SPEKULATIONEN konfrontiert." [-> Susanne Krasmann, in: Ulrich Bröckling et alii, 2004]

-> Richard Kriesche, Videoinstallation 1, 1973 : beim betreten der galerie müssen die besucherInnen an einer klingel läuten, welche einen impuls auslöst und eine videokamera einschaltet. Durch die installation je einer videokamera ausserhalb bzw innerhalb der galerie sehen sich die galeriebesucher gleichzeitig hineingehen und hereinkommen ]

 

SUBJEKT: Annäherung und Beobachtung


Vito Acconci, Proximity Piece, 1970
During the 1970 Software exhibition at the Jewish Museum, Acconci, as the wall text denoted, followed visitors around the gallery. He stood close to them. Then, at some moment in the surreptitious performance, he stood too close. The act ended when the visitor intentionally moved away from Acconci and left the museum (Kris Paulsen 2005). Zur dokumentation der performance entstanden 12 fotografien.

Vito Acconci, Transference Zone, 1972 [anwesenheit in der galerie..]. In der gallerie sind eine art isolierungszimmer und ein wartezimmer eingerichtet. Im hauptausstellungsraum sind dokumente untergebraucht aus Acconcis lebensgeschichte (bezüglich der "prime people" aus seinem leben). Acconci selbst ist in diesem gedächtnisraum, der von innen verrigelt ist. Der besucher kann sich bei ihm anmelden und von ihm aufgenommen werden, so als wäre er/sie eine dieser "prime people": "the viewer might fall into my history, become the prime person".

va Vito Acconci, Security Zone, 1971
A person is chosen as my guard and opposition party. He is specifically chosen; someone about whom my feelings are ambiguous, someone I don't fully trust. We are alone together at the far end of the pier. I'm blindfolded, my ears are plugged, my hands are tied behind my back.
I walk around the pier; I attempt to gain assurance in walking around the pier (putting myself in the other person's control, testing whether I can trust in that control). The other person decides how he wants to use that trust I am forced to have in him.
The piece is designed for our particular relationship; it tests that relationship, works on it, can possibly improve it." (V.A.)

SPURENSICHERUNG


 

verbildlichung 1


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vibration Response Imaging
Vibration Response Imaging (VRI, zu deutsch: Bildgebung durch Vibrationsantwort) ist ein neues bildgebendes Verfahren in der Humanmedizin.

Atemstrombedingte Vibrationen ueber den Lungen werden ueber 40 aktive Sensoren detektiert, in digitale Bilder umgewandelt und machen regionale Veraenderungen der Lungenventilation erkennbar. Einsatz soll die VRI-Technik zur Lungenfunktionsdiagnostik und bei dekompensierter Myokardinsuffizienz finden. Das Verfahren ist zur Zeit noch im experimentellen Stadium.

Bei diesem nicht-invasiven Verfahren ist im Gegensatz zur Röntgendiagnostik der Patient keiner Strahlendosis ausgesetzt. Es geht auf die israelischen Wissenschaftler Yigal Kushnir und Meir Butbul zurueck.

verbildlichung 2


VALIE EXPORT / Die Macht der Sprache, 2005

>Die Macht der Sprache/The Power of Language< zusammen mit Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth, Austrian Cultural Forum, New York.

http://www.valieexport.at/

VALIE EXPORT / LARYNX - GLOTTIS Video, 1968/92, Ton
Ton: Glottale Laute

EXPORT


Das Video zeigt die Stimmritze und die Kehle von VALIE EXPORT beim Sprechen glottaler Laute, aufgenommen mit einem Laryngoskop.
(Die Idee, die Stimmritze beim Ausdruck verschiedener Phoneme in bewegten Bildern zu zeigen, stammt aus 1968, als Teil meiner Untersuchung zu Sprach- und Sprechbildern.)

verbildlichung 3


 

dummy

arte-e-parte / Dummy Variables 2008

MEINUNGSBILDER


Likert-Skala
(aus Wikipedia)
Die Likert-Skala (nach Rensis Likert) in der empirischen Sozialforschung und der Psychologie ist ein Skalierungsverfahren zur Messung von persönlichen Einstellungen, die mittels so genannter Items abgefragt werden.

Die methodische Überlegung ist folgende: Man interessiert sich für die Einstellung der Versuchsperson, ein bestimmtes Objekt betreffend. Alle dazugehörigen Items werden als strikt positive oder negative Aussagen formuliert. Der Likert-Skala liegt die Überlegung zu Grunde, dass die Versuchsperson die Aussage eines Items umso mehr ablehnt, je weiter ihre Einstellung von der Formulierung des Items abweicht. In der Gesamtheit werden dann die Antworten auf den Grad der Einstellung abgebildet. Man erhofft sich durch diese Vorgehensweise eine methodisch haltbare Messung der Einstellung.

In der konkreten Ausführung eines Fragebogens bilden die Antwortmöglichkeiten für ein Item den Grad der Zustimmung der befragten Person. Die möglichen Antworten sind in der Likertskala aufsteigend angeordnet. Es ist eine gerade Zahl der Antwortmöglichkeiten ebenso gebräuchlich wie eine ungerade Zahl. Letztere wird verwendet, wenn eine mittlere Ausprägung (neutral bzw. "weder-noch") sinnvoll ist. Eine gerade Anzahl zwingt zur Entscheidung nach einer Seite (was häufig angewendet wird, wenn solche Neutral-Antworten vermieden werden sollen und eine Entscheidung "erzwungen" werden soll). Den Antworten, die als ordinal- beziehungsweise rangskaliert zu betrachten sind, werden natürliche Zahlen zugeordnet.

http://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/82/likert-skala/

Wolf Vostell
»Automatischer Telefonbeantworter«, 1969

Unter der Nummer 51 77 83 sind vom 1. bis 31. Oktober 1969 jeden Tag andere Ideen von Vostell per Telefon abrufbar.

 

COMPUTATION / Identitaet


How do hide myself online? How can I get free anonymous BitTorrent?”

http://torrentfreak.com/free-anonymous-bittorrent-becomes-reality-with-bitblinder-090611/

 

methodologies # 4 / returnability


workshop mit Wu Juehui. returnable bezieht sich auf die idee der rückübertragung, als gebilde von beobachtung, aufzeichnung, aneignung, adaption, verfremdung, austausch und, finally, rückübertragung selbst.
 

Objekte der Wirklichkeit


Cildo Meireles / Disappearing Element / Disappeard Element (Imminent Past), 2002

CM source

 

AUTOPOIESIS


Das Konzept der Autopoiese charakterisiert lebende Systeme als den Prozess, d.h. konkret die Form der Organisation, der diese verwirklicht, anstatt sie über eine Aufzählung einzelner ihrer Eigenschaften zu definieren wie Beweglichkeit oder Reizbarkeit.

Autopoietische Systeme (beispielsweise Menschen und andere Säugetiere) sind rekursiv organisiert, das heißt das Produkt des funktionalen Zusammenwirkens ihrer Bestandteile ist genau jene Organisation, die die Bestandteile produziert. Durch diese besondere Form der Organisation lassen sich lebende von nicht-lebenden Systemen unterscheiden: nämlich dadurch, „dass das Produkt ihrer Organisation sie selbst sind, das heißt, es gibt keine Trennung zwischen Erzeuger und Erzeugnis. Das Sein und das Tun einer autopoietischen Einheit sind untrennbar, und dies bildet ihre spezifische Art von Organisation“.

Autopoiesis ist ein Schlüsselbegriff in der soziologischen Systemtheorie von Niklas Luhmann, der den Begriff Autopoiesis auf die Betrachtung sozialer Systeme übertragen hat. Er bezieht sich dabei auf das Werk von Maturana und Varela sowie die erweiternde Diskussionen in Milan Zeleny]. Seine zentrale These lautet, dass soziale Systeme ausschließlich aus Kommunikation bestehen (nicht aus Subjekten, Akteuren, Individuen oder ahnlichem) und in Autopoiesis operieren. Darunter ist zu verstehen, dass die Systeme sich in einem ständigen, nicht zielgerichteten autokatalytischen Prozess quasi aus sich selbst heraus erschaffen. Die Systeme produzieren und reproduzieren demnach sich selbst. So kann eine Uhr, deren Bestandteile systemisch zusammenarbeiten nicht als System aufgefasst werden, denn ihr Regelwerk wurde von einem Uhrmacher hergestellt.

Luhmann beobachtete, dass Kommunikation in sozialen Systemen ähnlich abläuft wie die Selbstreproduktion lebender Organismen. Ähnlich wie diese nur Stoffe aus der Umwelt aufnehmen, die für ihre Selbstreproduktion relevant sind, nehmen auch Kommunikationssysteme in ihrer Umwelt nur das wahr, was zu ihrem „Thema passt“, was an den Sinn der bisherigen Kommunikation „anschlussfähig“ ist. „Sinn“ ist für Luhmann ein Mechanismus zur Reduktion von Komplexität: In der unendlich komplexen Umwelt wird nach bestimmten Kriterien nur ein kleiner Teil herausgefiltert; die Grenze eines sozialen Systems markiert somit eine Komplexitätsdifferenz von außen nach innen. Statt von einem „autopoietischen System“ mit einer „Grenze“ spricht Luhmann gelegentlich auch von einer „Form“ mit einer „Innen-“ und einer „Außenseite“, wobei er das sehr abstrakte „Kalkül der Form“ des Logikers George Spencer-Brown heranzieht.

Die autopoietische Basisoperation ist immer gleich: Die Systeme operieren ständig, da sie sonst nicht existieren. Sie operieren so, dass sich weitere Operationen anschließen können („Anschlussfähigkeit“ des Systems). Dies gilt auch für die Massenmedien, die als Fortsetzungsapparate arbeiten: Sie senden, drucken, berichten immer so, dass weiterhin derartige Operationen folgen müssen und sichern so ihre Anschlussfähigkeit.

„Und so arbeitet auch das System der Massenmedien in der Annahme, dass die eigenen Kommunikationen in der nächsten Stunde oder am nächsten Tag fortgesetzt werden. Jede Sendung verspricht eine weitere Sendung. Nie geht es dabei um Repräsentation der Welt, wie sie im Augenblick ist.“

– Luhmann: Die Realität der Massenmedien, 2009

Um die Anschlussfähigkeit zu sichern, kontrollieren alle autopoietischen Systeme ihre Operationen im Verhältnis zu den Resultaten. Sie besitzen die Fähigkeit der „Reflexivität“. Das bedeutet, dass die Systeme eine Art Gedächtnis haben, das „Vorher“ und „Nachher“ speichern und zu unterscheiden weiß.

„Autopoietische Systeme können ihre Strukturen nicht als Fertigprodukte aus ihrer Umwelt beziehen. Sie müssen sie durch eigene Operationen aufbauen und das erinnern – oder vergessen.“

– Luhmann: Soziologische Aufklärung 6. Die Soziologie und der Mensch, 2008

In ihrer Ästhetik des Performativen (2004) beschreibt Erika Fischer-Lichte die Aufführung als feedback-Schleife und spezifiziert diese „als selbstbezügliches, autopoietisches System mit prinzipiell offenem, nicht vorhersagbarem Ausgang, das sich durch Inszenierungsstrategien weder tatsächlich unterbrechen noch gezielt steuern lässt“ (S. 61). In ihrer Verwendung der Idee des autopoeitischen Systems, das sich als roter Faden durch die Ästhetik des Performativen zieht, bezieht sie sich nicht (direkt) auf Luhmann, sondern auf Maturanas und Varelas Der Baum der Erkenntnis (1987).

 

TELEKOMMUNIKATION 1


DAN GRAHAM, Opposing mirrors and video monitors on time delay, 1974 + Two viewing rooms, 1975, in: werke 1965-2000, kunsthalle düsseldorf 2003, s. video der Generali Foundation: D.G. Video/Architecture/Performance, 1995 ]

DAN GRAHAM, Time Delay Room, 1974 + Present Continuous Past(s), 1974 ]

time delay «Time Delay Room 1»

Dan Graham's description: «On monitor l a spectator from audience A can see himself only after an 8 second delay. While he views audience B (in the other room) on monitor 2, this audience sees him live on the monitor whose image can also be seen by audience A. The same Situation is true for audience B. A spectator may choose to pass from one room and audience to the other. To walk the passage-way takes about 8 seconds. A member of audience A entering audience B's room would now see the view of audience B that he had just seen 8 seconds previous when leaving the other room: but he is now part of that audience 8 seconds later. As 8 sec-onds have passed, the composition of the continuum which makes up audience B, has shifted äs a function of time - he has joined it while other present members have arranged their relative positions within it or left and joined the other room.»

TELEKOMMUNIKATION 2 (the artist is streaming)


streaming Franziska Windisch / 8. juni 2010 / room2 KHM & outside
am 8. juni 2010 um 12 h schaltet re-active platform auf ein ustream von Franziska Windisch zum thema >telepresence<
und 2-minuten-delay.

2mindelay 2mindelay stills from the streaming (recorded by J.Amorosa: at 5min 1sec and 20 min 29 sec)

Franziska Windisch leitet das Programm mit folgenden Fragen:

how is telepresence determined by time?
does telepresence requires the simultaneity of time?
does telepresence needs a space?
(space of the sender, space of the receiver)
how does telecommunication interferes this space?
can space be transferred?
can space be neglected?
does telepresence needs a body?
does telepresence neglects the body?
how is telepresence determined by availability?
how is telecommunication determined by availability
(the availability of bodies, voices, spaces, communication techniques and communication technologies)
how is telepresence generated? by the one who sends or the one who receives?
is telecommunication a political tool?
what is propaganda?
can telecommunication give a voice to the excluded?

 

Identity on Second Life


Shared Galaxy
- The Open Avatar Project -
by Theresa Krause, Academy of Media Arts, Cologne

Identity on Second Life
Where Facebook and Myspace for instance only provide a 2 dimensional platform for people to chat and present themselves by showing pictures, video and audio data, Second Life goes one step further and lets us create our own virtual world in 3D. This world can be used as a gaming platform for role-play, as a kind of 3D chat or just as a creative tool for machinima or architecture models. I am personally interested in the issues of identity on SL. What does it mean being able to create a"second you"? After reading some theory i decided to simply start my own survey inworld. The outcome was that most people told me that they are on SL "what they want to be can't be in their real lives" and that they "don't have the feeling they have to fulfill a role that someone expects them to be like". They would feel more "free" and some even admitted to be more honest than in real life because of the anonymity in cyberspace.
Identity and the surface we show of ourselves clearly is connected to the social groups/communities we want to be part of. Clothing for instance is a certain language, people communicate over their styles - in real life and on Second Life as well. But on Second Life additionally everyone always sees the mirror of their avatars/themselves on their own screen, which is something that makes people reflect on their own identity with every step they do - knowingly or not - this is what seems very interesting to me. (Theresa Krause 2010) -> project description

 

archivierung


Aby Warburg / Mnemosyne der Bilderatlas , um 1900 http://www.warburg-haus.de/

The Atlas Group/Walid Raad

Atlas Group existiert seit 1999, und durch Beteiligungen an internationalen Großausstellungen wie der Documenta 11 oder der Whitney Biennale 2002 sind einige ihrer Arbeiten einem breitem Publikum bekannt geworden. Walid Raad (geb. 1967 in Chbanieh/Libanon), der das Projekt ins Leben rief, schuf in wechselnden Konstellationen innerhalb des Kollektivs Atlas Group einen Komplex an Arbeiten, die in abstrahierend-reduktiver Ästhetik vielschichtige Fragestellungen zu Themen wie Erfahrung und Erinnerung, Authentizität und Autorschaft, sowie der Darstellbarkeit von Geschichte aufwerfen.

http://www.theatlasgroup.org/

 

references :


online references :

SA VIRTUAL Group / http://www.livestream.com/virtual_group

mühlenkampf / www.muehlenkampf.de

NEW SCIENCE OF PROTECTION designing safe living http://safeliving.wordpress.com/


bibliographic references :

Elke Bippus (Hg.) Kunst des Forschens, Praxis des ästhetischen Denkens / 2009

Michel de Certeau / Kunst des Handelns / 1988 dt / 1980 orig.

E.F. Codd / A relational model of data for large shared data banks / 1970

Gillo Dorfles / FATTI e FATTOIDI / 1997-2009

Manfred Fassler / Tiefe Oberflaechen / Virtualitaet, Visualisierung, Bildlichkeit / VF Archiv / 2000

Manfred Fassler / Displayed Worlds /

Paul Feyerabend: Against Method, in: Minnesota Studies in the Philosophy of Science. Theories & Methods of Physics and Psychology, 1970

David Gugerli / Suchmaschinen. Die Welt als Datenbank 2009

Heidi Grundmann / ART Telecommunication / 1984

Lyotard / Das postmoderne Wissen / 1979 - 1999

Margaret Morse / Virtualities. Television, media art, and cyberculture / 1998

Mark Nunes (edited by) Error: Glitch, Noise, and Jam in New Media Cultures / October 2010

Stefan Rieger / Kybernetische Anthropologie - eine Geschichte der Virtualität / 2003

Damian Sutton et alii (ed.) / The State of the Real / Aesthetics in the Digital Age / 2007

Vögtli und Ernst / Wissenschaftliche Bilder - eine kritische Betrachtung / Schwabe / 2007

Lambert Wiesing / Artifizielle Präsenz / 2005

Slavoj Zizek / Liebe Dein Symptom wie Dich selbst! / Merve 1991


artists' references :

arte-e-parte Dummy Variables 2008

Michael Brodsky Transmission Interrupted 1995

Malgorzata Calusinska, NORMALVERTEILUNG, 2010

Peter Campus Interface / 1972

Galloway + Rabinowitz / »Hole in Space« / 1980

Michaela Grill & Martin Siewert CITYSCAPES / video / 2007

Dieter Kiessling Two Cameras

Theresa Krause / Shared Galaxy / since 2009

Owen Land / New Improved Institutional Quality: In the Environment of Liquids and Nasals a Parasitic Vowel Sometimes Develops / 1976

Cildo Meireles / Disappearing Element / Disappeard Element (Imminent Past), 2002

Ji Hyun Park

re-active platform (opus #1) / 2010

Billy Roisz NOT STILL / video / 2008

Martha Rosler, Semiotics of the Kitchen, 1975

Michaela Schwentner LE PETIT ILLUSION / video / 2006

Wolf Vostell, Automatischer Telefonbeantworter, 1969

Peter Weibel - Endless Sandwich, Closed-Circuit Video 1969

Franziska Windisch

 


@schoenberg


 
 
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