re-active platform
returnable

fachseminar
dienstag 11-13 h
room2 @ glasmoog
filzengraben 2c, koeln


 

Adaption und Verfremdung sind künstlerische Strategien, die seit Duchamps readymade-Konzept die Kunst des 20. Jahrhunderts geprägt haben. Vor diesem Hintergrund betont der Begriff returnable vor allem den Austausch, die Wiederkehr und die Rückübertragung. Gemeint ist eine Attitüde des Austauschs an sich, die dem fremden Besucher potenziell eine ganze Zivilisation als Objekt einer künstlerisch zu verarbeitenden Beobachtung zur Verfügung stellt.
Der Begriff steht für eine thematische Hypothese, die den Schwerpunkt auf den Austausch und die konkrete Untersuchung verlagert: eine »soziale Materie« wird sowohl nach ihren selbst gesteuerten räumlichen und politischen Umwidmungen (returnable spaces) als auch nach möglichen Dekontextualisierungen ihrer eigenen Praxis und mancher im Alltag relevanten Gesten (returnable data) erforscht. Hinzu kommt die Aneignung und Umwidmung von Dingen als Objekten und Mitteln der künstlerischen Praxis (returnable things).

In dem Maße, wie sich Künstlerinnen und Künstler mit Situationen, Differenzen und Identitäten befassen, haben auch die Überschneidungen zur wissenschaftlichen Praxis zugenommen. Welche Relevanz haben sozialwissenschaftliche und ethnografische Methoden in der künstlerischen Praxis? Welche unterschiedlichen Möglichkeiten von Anwendungen gibt es, in der Beobachtung wie in der Interpretation bzw. Darstellung? Mögliche Zugriffe gibt es auf unterschiedlichen Ebenen: in den Techniken der Beobachtung (z.B. teilnehmende Beobachtung, dichte Beschreibung), oder der Analyse (z.B. Techniken der visual research), aber auch in quantitativen Techniken der Datenkonstruktion und -auswertung (z.B. Modelldarstellungen aus der statistischen Inferenz).

Die Methodologie ist der Inhalt des Seminars: der praktische Ansatz ist performativ und lässt jegliche Medien zu. Es wird praktische Übungen der Beobachtung und der Intervention geben. Das Seminar wird abschließen mit einem returnable Festival unter Mitwirkung von Gästen aus Kunst und Wissenschaft.

returnable ist ein kollaboratives Projekt zwischen Theorie und Praxis. Es bezieht sich u.a. auf die Erfahrungen der so genannten re-activen platform an der KHM: Die platfom versteht sich als Umgebung zur Entwicklung von konkreten Projekten; nach Bedarf werden Einführungen zur Anwendung von Sensorik, camera-tracking und mobilen und locativen Technologien angeboten.

Von den kunstgeschichtlichen (und philosophischen) referenzen bis zu den praktischen konsequenzen: die platfom versteht sich als umgebung zur entwicklung von konkreten projekten; nach bedarf werden einfuehrungen zur anwendung von sensorik, camera-tracking und mobilen und locativen technologien angeboten.

 

Berührungen


VALIE EXPORT Homometer II
Performance / Jahr: 1974-76
Länge des Videos: 09:20 Min.

homo

online unter MEDIENKUNSTARCHIV

online unter VALIEEXPORT

execution as understanding (verwertung von daten)


The International Database of Corporate Commands is a research initiative of the Institute for Infinitely Small Things.

Research Abstract: A Corporate Command is an instruction work, a call to action in the form of an imperative: "Just Do It", "Turn on the Future", "Live without Limits", "Tap into great taste", "Think different", "Ride the light". It is the hypothesis of the Institute for Infinitely Small Things that these commands, largely and consciously ignored by a public over-saturated with advertisements, function very effectively as infinitely small things. By compiling, tabulating, concretizing and enacting these commands in the International Database of Corporate Commands, the Institute for Infinitely Small Things seeks to better understand the mechanisms behind this deployment of power and its larger cultural ramifications.

How this research will be used by the Institute: The Institute for Infinitely Small Things uses these commands to conduct research performances- performances in which we attempt to enact, as literally as possible, what the command tells us to do and where it tells us to do it. How others can use this research: If you wish to use this archive for your own research, you are free to do so under the terms of the Creative Commons license below. You may copy and distribute this work non-commercially as long as you give credit to the Institute and to the researchers who collect Corporate Commands. The Institute welcomes requests for Research Partnerships and is interested in publishing, syndicating or linking to any research that is relevant to our mission. Email us at info AT infinitelysmallthings.net to inquire.

online

visualisierungen


Valie Export »Adjungierte Dislokationen I«

Expanded Cinema mit seinen intermedialen Techniken, der Interaktion zwischen Material und Akteur und/oder Besucher heißt bei Valie Export oftmals direktes Körperkino. Die Wahrnehmung des Raumes und des räumlichen Kontinuums vermitteln in »Adjungierte Dislokationen I« zwei Super-8-Filmkameras, die an Brust und Rücken montiert sind. Eine dritte 16mm-Filmkamera dokumentiert die parallele und diametral entgegengesetzte Abtastung verschiedener räumlicher Situationen, von einem Zimmer über Gänge, Straße, Platz bis hin zur offenen Natur. Alle drei Perspektiven werden schließlich parallel projiziert, so daß neben der filmischen Darstellung der Umgebung auch der Aufnahmeprozeß dargestellt wird. Dislokation = räumliche Verteilung – adjungiert = Beifügung von dem, was getrennt ist.

AD source

körper


Bilder des Körpers: Peter Gerlach / Modul, Mensch und Mass / in Bild und Erkenntnis / 2005

>der mensch ist das mass aller dinge< (Protagora)

WP Walter Pichler / Small Room (Prototype 4) / 1967 / Photo: Werner Kaligofsky / Generali Foundation, Vienna. © Generali Foundation
JTZ J.T.Zealy / Delia / Carolina-Congo / 1850

die methode


Was ist eine methode?
 

die methode um den körper


Martha Rosler / Vital Statistics of a Citizen, Simply Obtained
1977, 39:20 min, color, sound

MR

This chilling tape, "operatically" conceived -- but neither a musical nor a documentary -- probes the objectification of women and others in a technological/bureaucratic society. At its core is a long, continuous shot that reveals the part-by-part measurement and evaluation of a woman by a white-coated male examiner and a chorus of three women assistants. How do we come to see ourselves as objects? How do fragmentation and comparison assist in social control? This ordeal of scrutiny thinly alludes to a monumentally protracted episode of Truth or Consequences. The final sequence presents re-framed government photos of women being measured, accompanied by a voiceover litany of "crimes against women." Rosler's distanced depiction of the systematic, institutionalized "science" of measurement and classification is meant to recall the oppressive tactics of the armed forces or concentration camps, and to underscore the internalization of standards that determine the meaning of women's being.

Video: Brian Connell. Post Production: John Baker. With: Phil Steinmetz, Darrell Westlake, Adele Shaules, Pam Wilson, Dana White, Martha Rosler.

"This is a work about perception."

video online

ap foto: ap

körper als differenz


Differenzbild und Videotracking

http://en.wikipedia.org/wiki/Video_tracking

Myron Krueger / Videoplace

prothesen


WP Walter Pichler / Fingerspanner / 1968

bilder als datendarstellung


Wissenschaftliche Bilder : Vögtli und Ernst / Wissenschaftliche Bilder - eine kritische Betrachtung / Schwabe / 2007

BIOMETRIE


Wünschen Sie, obwohl es keine Speicherpflicht geben wird, dass Ihr Fingerabdruck dennoch in Ihrem Personalausweis gespeichert wird?

Biometrie
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Die Biometrie (auch Biometrik, gr. β?ος (bíos) = Leben und μ?τρον (métron) = Maß) beschäftigt sich mit Messungen an Lebewesen und den dazu erforderlichen Mess- und Auswerteverfahren.

Je nach Anwendungsbereich gibt es unterschiedliche Detaildefinitionen. Christoph Bernoulli benutzte 1841 als einer der ersten Wissenschaftler den Begriff Biometrie [1] in einer sehr wörtlichen Interpretation für die Messung und statistische Auswertung der menschlichen Lebensdauer.

Der Begriff der Biometrie besitzt die zwei Facetten der biometrischen Statistik und der biometrischen Erkennungsverfahren, die auch in der Praxis getrennt sind.

Bei biometrischer Statistik geht es um die Entwicklung und Anwendung statistischer Methoden zur Auswertung von Messungen aller Art an lebenden Wesen. Sie wird intensiv von allen Lebenswissenschaften genutzt.[2] Wegbereiter der wissenschaftlichen Methodik war Karl Pearson (1857-1936). In diesem Kontext wird Biometrie auch als Synonym für Biostatistik verwendet.

Als Erkennungsverfahren setzte man schon früh die Biometrie zur Personenidentifikation ein. So entwickelte Alphonse Bertillon 1879 ein später Bertillonage genanntes System zur Identitätsfeststellung, das auf 11 Körperlängenmaßen basierte (Anthropometrie). 1892 legte Francis Galton den wissenschaftlichen Grundstein für die Nutzung des Fingerabdrucks [3] (Daktyloskopie).

Heute definiert man Biometrie im Bereich der Personenerkennung auch als automatisierte Erkennung von Individuen, basierend auf ihren Verhaltens- und biologischen Charakteristika[4].

Weitere Anwendungsgebiete der Biometrie sind beispielsweise automatisierte Krankheits-Diagnoseverfahren.

Biometrie lebt vom Zusammenspiel der Disziplinen Lebenswissenschaften, Statistik, Mathematik und Informatik. Erst die heutige Informationstechnologie macht es möglich, die hohen Rechenleistungsanforderungen üblicher biometrischer Verfahren zu bewältigen.

Leonardo da Vinci: Der vitruvianische Mensch

Biometrische Charakteristika

Beim Einsatz der Biometrie zur automatisierten Erkennung von Personen kommt es darauf an, individuelle biometrische Verhaltens- oder Körpercharakteristika zu finden, die sich u.a. durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

* Messbarkeit: Es sollte eine gut definierbare Messgröße existieren, für die es geeignete Sensoren gibt.
* Universalität: Das Charakteristikum kommt bei möglichst vielen Personen vor.
* Einmaligkeit: Der Messwert des Charakteristikums ist für möglichst alle Personen unterschiedlich.
* Konstanz: Der Messwert hängt nicht vom Alter der Person oder dem Messzeitpunkt ab.

Biometrische Charakteristika werden häufig unterschieden in aktiv/passiv, verhaltens-/physiologiebasiert oder dynamisch/statisch. Zu den langfristig stabilen verhaltensbasierten Charakteristika zählen die Stimme, die Hand- oder Unterschrift, das Tippverhalten und die Gangdynamik. Langfristig stabile physiologische Charakteristika sind beispielsweise der Fingerabdruck, die Iris oder die Handgeometrie. Diese Unterscheidung ist zwar weitgehend akzeptiert, es existieren aber Grenzbereiche. So sind die meisten verhaltensbasierten biometrischen Charakteristika beeinflusst durch die Physiologie, etwa die Stimme durch den Sprachapparat des Menschen.

Als biometrische Charakteristika werden u. a. verwendet:

* Körpergröße (Anthropometrie)
* Iris (Regenbogenhaut)
* Retina (Augenhintergrund)
* Fingerabdruck (Fingerlinienbild)
* Gesichtsgeometrie
* Handgefäßstruktur / Venenstruktur
* Handgeometrie Handflächenscanner
* Handlinienstruktur
* Nagelbettmuster
* Zahnabdruck
* Stimme (nicht zu verwechseln mit Spracherkennung)
* Unterschrift (statisch, dynamisch, auch Handschrift)
* Tippverhalten auf Tastaturen (engl. keystroke dynamics)
* Lippenbewegung, meist im Zusammenhang mit Stimmerkennung (Klangfarbe)
* Gangstil (engl. automatic gait recognition)
* Körpergeruch
* DNA (mobiler DNA-Test, genetischer Fingerabdruck)

Chaos Computer Club zum Thema Biometrie
wie man Fingerabdrücke erfasst/reproduziert

Biometrischer Sensor: Fingerabdruckscanner Upek

Das ist eine automatische Übersetzung.
UPEK sichern starke Authentisierung der Endpunkt-Lösungsangebot-Korporationen, ohne Endbenutzerbequemlichkeit zu opfern durch den erfinderischen Gebrauch von Biometrie und eingebetteter Technologie DNA-SecurID. Integriert in mobile PC und PC-Peripherie, kann der Fingerabdruck eines Benutzers als zusätzlicher Authentisierungsfaktor benutzt werden, um Zugang zu den Vorrichtungen, Netze und web-basiert Anwendungen und Portale zu sichern. Die UPEK Lösung stellt eine sichere Umwelt für die Verarbeitung der biometrischen Betriebe (die UPEK Digital Identity Maschine) für zusätzliche Sicherheit und erhöhtes Dienstprogramm mit Industrie-bahnbrechenden Eigenschaften wie Voraufladung Authentisierung, Windows- Xpund Vista-LOGON, Desktop-Anwendung und web-basiert Kennwortmanagement und Datenverschlüsselung der vertraulicher Information zur Verfügung.

UPEK's Secure Endpoint Solution offers corporations strong authentication without sacrificing end user convenience through the innovative use of biometrics and embedded RSA SecurID technology. Integrated into mobile PCs and PC peripherals, a user's fingerprint can be used as an additional authentication factor to secure access to devices, networks and web-based applications and portals. The UPEK solution provides a secure environment for processing biometric operations (the UPEK Digital Identity™ Engine) for additional security and enhanced utility with industry-pioneering features such as pre-boot authentication, Windows XP and Vista logon, desktop application and web-based password management, and data encryption of sensitive information.

Gesichter (und andere Muster)


Als Physiognomik (griech. φυσις/physis = Körper, γνομε/gnome = Wissen, Lehre) bezeichnet man die „Kunst“, aus dem unveränderlichen physiologischen Äußeren des Körpers, besonders des Gesichts, auf die seelischen Eigenschaften eines Menschen zu schließen. Sie zählt heute zu den Pseudowissenschaften, nachdem sie seit der Antike als Geheimwissen zirkulierte, im Zeitalter der Aufklärung zu einer populärwissenschaftlichen Blüte kam und im 19. und 20. Jh. als „wissenschaftlicher“ Unterbau für Rassismus und Eugenik herangezogen wurde. Traditionell steht sie häufig im Gegensatz zur Pathognomik, d.h. der Kunst, aus der Physiognomie als stehend gewordenem Ausdruck von Gefühlen, Affekten, Neigungen und Gewohnheit den Charakter zu lesen, sowie zur Mimik, die sich mit dem durch die Gesichtsmuskulatur spontan gebildeten Ausdruck beschäftigt.

Francis Galton

FGsource

Cesare Lombroso

CL source

Rudolf Kassner / Zahl und Gesicht: nebst einer Einleitung: Der Umriss einer Universalen Physiognomik. Leipzig: Insel 1919

30.10.2008 - Psychologie
Wo Hunde hinschauen

Die Tiere mustern ein Gesicht ähnlich wie Menschen http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/296905.html

Wenn Hunde ein menschliches Gesicht betrachten, verfolgen sie eine ähnliche Strategie wie ein Mensch: Sie schauen zuerst auf die rechte Gesichtshälfte und lassen ihren Blick dort länger verweilen als auf der anderen Seite, haben britische Forscher beobachtet. Die Tiere scheinen demnach ebenso wie Menschen eine sogenannte Links-Blick-Tendenz, auf Englisch "left gaze bias" genannt, zu haben: Aus bislang nicht eindeutig geklärten Gründen blicken Menschen beim Betrachten eines fremden Gesichts vorwiegend nach links, also auf die rechte Gesichtshälfte ihres Gegenübers. Eine mögliche Erklärung für die Links-Blick-Tendenz ist laut Forschungsleiter Kun Guo von der University of Lincoln die Fähigkeit der rechten Gesichtsseite, Emotionen deutlicher auszudrücken.

criminal brain (An image of a 1920s image attempting to associate brain types to criminal behaviour. Kept in the Pennsylvania State University Libraries; taken from http://www.nlm.nih.gov/hmd/frankenstein/frank_celluloid.html. {{pd}})

Eugenik

American Eugenics Movement http://www.eugenicsarchive.org/eugenics/

Andy Warhol / Most Wanted Men / 1964/67 http://www.learn.columbia.edu/warhol/most_wanted/

AW AW source

The Most Wanted: Frank Bellone

Alias: James Bellone, "Tanky."

Description: Bellone is 44 years old (1957); height, 5'7"; weight, 170 lbs.; brown eyes, black hair. A restaurant worker, he was known to frequent cafeterias in the vicinity of 14th Street, Manhattan. Last known address (1935), 237 East 16th Street, Manhattan. Indicted for murder, August 28, 1935, by the New York County Grand Jury.

Circumstances of Crime: Bellone is sought for the murder of Michael Macagnone of 1013 Willoughby Street, Brooklyn, on July 19, 1935. The victim left a female friend at 415 East 13th Street at 8:30 P.M. and was walking east when he was shot down by two men in a passing sedan who fired a volley of shots at him. He suffered three gunshot wounds and died two hours later in Bellevue Hospital.

Background Information: The victim, 22 years old, refused to give information. He had been in the fruit business and had been shot in 1934. He had one arrest for robbery. On August 27, 1935, Joseph "Piney" Armore, 441 East 16th Street was arrested for acting in concert with Bellone. Amore was sentenced to 2 to 5 years. Bellone is a fugitive wanted for unlawful flight to avoid prosecution. He is also sought for draft evasion.1

1 Commissioner Michael J. Murphy, The Thirteen Most Wanted (New York Police Department, 1962). Issued 1 February 1962.

G.-B. Duchenne

GBD Kontraktion verschiedener Gesichtsmuskeln nach Reizung mit elektrischem Strom (aus Mécanisme de la Physionomie Humaine,1862)

MEINUNGSBILDER


Likert-Skala
(aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie)
Die Likert-Skala (nach Rensis Likert) in der empirischen Sozialforschung und der Psychologie ist ein Skalierungsverfahren zur Messung von persönlichen Einstellungen, die mittels so genannter Items abgefragt werden.

Die methodische Überlegung ist folgende: Man interessiert sich für die Einstellung der Versuchsperson, ein bestimmtes Objekt betreffend. Alle dazugehörigen Items werden als strikt positive oder negative Aussagen formuliert. Der Likert-Skala liegt die Überlegung zu Grunde, dass die Versuchsperson die Aussage eines Items umso mehr ablehnt, je weiter ihre Einstellung von der Formulierung des Items abweicht. In der Gesamtheit werden dann die Antworten auf den Grad der Einstellung abgebildet. Man erhofft sich durch diese Vorgehensweise eine methodisch haltbare Messung der Einstellung.

In der konkreten Ausführung eines Fragebogens bilden die Antwortmöglichkeiten für ein Item den Grad der Zustimmung der befragten Person. Die möglichen Antworten sind in der Likertskala aufsteigend angeordnet. Es ist eine gerade Zahl der Antwortmöglichkeiten ebenso gebräuchlich wie eine ungerade Zahl. Letztere wird verwendet, wenn eine mittlere Ausprägung (neutral bzw. "weder-noch") sinnvoll ist. Eine gerade Anzahl zwingt zur Entscheidung nach einer Seite (was häufig angewendet wird, wenn solche Neutral-Antworten vermieden werden sollen und eine Entscheidung "erzwungen" werden soll). Den Antworten, die als ordinal- beziehungsweise rangskaliert zu betrachten sind, werden natürliche Zahlen zugeordnet.

http://de.statista.com/statistik/lexikon/definition/82/likert-skala/
 

PLOTS des Dokumentarischen


10.09. - 01.10.2009, Museum Ludwig, Köln
Harun Farocki
Kuratorin: Barbara Engelbach
Installationen: Gegen-Musik, Ich glaubte Gefangene zu sehen, Aufstellung, Deep Play, Zur Bauweise des Films bei Griffith, Immersion, Vergleich über ein Drittes
 

Dichte Beschreibung


deutende Ethnologie

Betrachter als Element in Beschreibung und Interpretation

Es gibt nach Clifford Geertz keine „reinen“ Daten, sondern in diese Daten sind schon immer unsere Erwartungen und unser Hintergrundwissen eingeflossen. Zwar sammelt der Ethnologe sehr viele Daten, jedoch darf nicht der Eindruck entstehen, dass das Sammeln von Daten die Hauptaufgabe des Ethnologen ist, dies ist vielmehr die Interpretation dieser Daten und Artefakte.

Analysieren als Herausarbeiten von Bedeutungsstrukturen

Bedeutung als etwas Öffentliches

Man versteht die Menschen nicht.

Ethnomethologie -> Ethnomethodologische Indifferenz

Übersetzt aus dem englischen ‚indifference‘ (Gleichgültigkeit, auch Beiläufigkeit). Indifferenz meint, dass kein Forschungsgegenstand einem anderen prinzipiell vorzuziehen ist. Vorerfahrungen des Forschenden werden unterdrückt (oder ‚phänomenologisch ausgeklammert‘). Die Verfahren zum Beschreiben, Analysieren und Darstellen richten sich immer nach den sich lokal stellenden Anforderungen. Alles ist gleichermaßen interessant oder uninteressant: immer geht es um die echtzeitliche Produktion von Sinn in einem intersubjektiv geteilten Zusammenhang.

Nach Maßgabe der ethnomethodologischen Indifferenz gibt es keine bevorzugten Forschungsgebiete oder Themen. „Wie ein Fest abgesagt wird“ oder „Wie jemand Jazz spielen gelernt hat“ sind genauso legitime Untersuchungsgegenstände wie „Das Fahren von 18-Tonnern auf Fernstraßen“ oder „Das praktische Durchführen von Untersuchungen der empirischen Sozialforschung“: man kann lernen und darstellen, wie es gemacht wird, indem man hingeht und beobachtet, wie es gemacht wird. Es findet keine Modellierung nach Art einer Theorie statt. (Wikipedia)

 
11:57 h was ist interessant; was verändert sich in 4 stunden; ich filme mich beim heimlich rauchen; es gibt keine fenster auf ICE-zügen; keine frischluft; auf dem klo rauchen ist ekelhaft
12:00 h picknick-decke; wo bleibt das picknick? warum miami und nicht sidney; ganz praktisch gedacht, wie ih daten aufnehme: ich zeichne; zeichnen ist wie ein geschenk einpacken;
12:04 h symbol für verhalten: weinglas gestalt; feedback von bewegung auf denkweise: wie man ein weinglas anfasst. Politness des trinkens. Wie man verhalten misst; körper als methode; daten ohne bedeutung speichern; was kann man mit den daten anfangen?
 

REPORT


berichterstattung picture selected by google for berichterstattung source

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Der Bericht in der Verwaltung

In der Öffentlichen Verwaltung wird mit dem Begriff des Berichts die Mitteilung von einer nachgeordneten an eine vorgesetzte Behörde bezeichnet. In der Gegenrichtung, das heißt von der vorgesetzten an die nachgeordnete Behörde wird die Mitteilung als Erlass bezeichnet.

Die sogenannten Polizeiberichte sind Pressemitteilungen, die der Veröffentlichung dienen. Im polizeilichen Alltag wird die Thematik unter dem Begriff Melde- und Berichtswesen behandelt. Source: Wikipedia

JS JS Jeffrey Shaw, »The Narrative Landscape«, 1985 – 1995 | © Jeffrey Shaw

Jeffrey Shaw / »The Narrative Landscape (Erzählerische Landschaft)«

»In dieser Installation werden Bilder auf eine große Leinwand projiziert, die flach auf dem Boden des Ausstellungsraumes liegt. Die Zuschauer stehen auf einem umlaufenden Balkon, auf dem sich ein Joystick befindet, mit dem eine Person die Arbeit interaktiv bedienen kann. Die Bilder und die gesprochenen Texte sind digital in einem Computer gespeichert. Der Betrachter benutzt den Joystick, um in jede beliebige Richtung über die Oberfläche der projizierten Bilder zu schwenken und um in einen ausgewählten Bildausschnitt hinein oder aus ihm heraus zu zoomen. Sobald die äußerste Zoomposition erreicht ist, generiert der Joystick einen digital gesteuerten Übergang zu einem neuen Bild – ein Vorgang, der den Betrachter von einer Bildebene zur nächsten ›durchbrechen‹ läßt. [...Die] Betätigung des Zooms [bewirkt] gleichzeitig einen Prozeß zunehmender Abstraktion, da die Pixel immer größer werden. [...]
Das erste Bild (eine Satellitenaufnahme der Erde, in die Symbole einer hebräischen astrologischen Karte eingeschrieben sind) ist durch ein Gitter roter Linien in neun Bereiche unterteilt, die den Zugriff auf neun Bildgruppen mit je drei Bildern markieren. Die drei Bilder jeder Gruppe liegen jeweils untereinander, und der Betrachter kann sich durch die drei Ebenen nach oben und unten bewegen oder zum Anfangsbild zurückgehen und eine andere Bildgruppe auswählen. [...]
Jede der neun Bildgruppen ist wie ein ikonographisches Triptychon strukturiert. Die Bilder der ersten Ebene repräsentieren einen Ort; sie zeigen Luftaufnahmen einer Stadt oder einer Landschaft. Die Bilder der zweiten Ebene thematisieren den Körper; sie zeigen den Menschen in verschiedenen Situationen. Die Bilder der dritten Ebene zeigen eine Figuration von Zeichen, die die in den ersten beiden Bildebenen dargestellten Themen von Ort und Körper symbolisch erweitern. Jede aus drei Bildern bestehende Gruppe bestitzt eine eigene erzählerische Gestaltung – zugrunde liegt die Metapher emblematischer Orte, deren Typologien sich im Schicksal ihrer Bewohner ausdrücken.
Die Texte für »The Narrative Landscape« wurden von Dirk Groeneveld geschrieben und in neun Prosagedichte gegliedert, die interaktiv mit den neun Bildgruppen gekoppelt sind.« (source: Jeffrey Shaw – eine Gebrauchsanweisung. Vom Expanded Cinema zur Virtuellen Realität, Anne Marie Duguet/Heinrich Klotz/Peter Weibel (Hg.), Ostfildern 1997, S. 106f.)

tatorte


Thomas Demand in Berlin

http://www.demandinberlin.de/

Die Ausstellung Nationalgalerie ist keine retrospektiv angelegte Überblicksschau, sondern widmet sich dezidiert einem Thema, vielleicht dem wichtigsten in Demands facettenreichem Werk: Deutschland. Die circa 40 Arbeiten, darunter ganz neue und noch nie gezeigte Werke, beschäftigen sich mit gesellschaftlichen, geschichtlichen und politischen Ereignissen dieses Landes vornehmlich seit 1945. Somit ist auch der Zeitpunkt dieser Ausstellung nicht zufällig gewählt, sondern fällt mit den Jubiläen zweier grundlegender historischer Ereignisse in der deutschen Geschichte zusammen: der Gründung der Bundesrepublik Deutschland vor 60 Jahren und dem Mauerfall vor 20 Jahren.

Thomas Demand ist kein Fotograf im klassischen Sinne, sondern ein Dokumentator unserer Medienwelten, ein Reproduzent und ein Illusionist. Die Fotografie ist das Medium, in dem seine Arbeiten erhalten bleiben und ausgestellt werden. Häufig dienen ihm Bildvorlagen aus den Massenmedien als Ausgangspunkt für die Rekonstruktion einer bestimmten räumlichen Situation, die dann wiederum mittels Großbildkamera und großer Sorgfalt zu einem zweidimensionalen Bild wird, bevor der Künstler die papierenen Skulpturen zerstört. In solch konzeptionellem Sinne arbeitet Thomas Demand also genauso skulptural wie fotografisch. Spezifische Spuren des abgebildeten Geschehens werden im dreidimensionalen, lebensgroßen Nachbau systematisch eliminiert, ebenso wie die auf den Ursprungsfotografien vorhandenen Menschen. Zurück bleiben Phantombilder von „Tatorten“ abwesender Ereignisse, die uns genauso bekannt erscheinen, wie sie oft ungreifbar bleiben.

 

The social construction of reality


Sozialkonstruktivismus basiert auf dem 1966 erschienenen Buch The social construction of reality von Peter L. Berger und Thomas Luckmann.

Der Schwerpunkt des Sozialkonstruktivismus liegt darin, den Wegen nachzuspüren, wie die soziale Wirklichkeit und einzelne soziale Phänomene konstruiert werden. Die damit verbundene soziologische Methode untersucht, wie Menschen gesellschaftliche Phänomene erzeugen, institutionalisieren und diese durch die Weitergabe an neue Generationen in Traditionen überführen. Dabei geht es um die Beschreibung von Institutionen, um soziales Handeln usf., weniger aber um die Suche nach Ursachen und Wirkungen. Soziale Wirklichkeit wird als etwas dynamisch Prozesshaftes angesehen, das ständig durch das Handeln von Menschen und durch deren darauf bezogene Interpretationen und ihr Weltwissen produziert und reproduziert wird.

Viele spätere Forschungsrichtungen wie die Gender Studies und Cultural Studies beziehen sich auf Konzepte des Sozialkonstruktivismus.

source wikipedia

Ernst von Glasersfeld Konstruktion der Wirklichkeit und des Begriffes der Objektivitaet (1992)

der Autor: Philosoph, Kommunikationswissenschaftler und gilt mit Heinz von Foerster als Begründer des Radikalen Konstruktivismus.

http://www.vonglasersfeld.com/

Two Principles of Radical Constructivism
1. knowledge is not passively received but actively built up by the cognizing subject;
2. the function of cognition is adaptive and serves the organization of the experiential world, not the discovery of ontological reality. (Glasersfeld 1989, p. 162)

 

Subjekte der Wirklichkeit


George Maciunas / charting 1968

GMsource

Maciunas' vision of Contemporary Man in 1968—thus the project is, in part, an interactive study charting our current historical position as it originated from this influential historical moment

Joe Hendricks 2003

JH source

 

The artist as ethnographer


Foster, Hal. ‘The artist as ethnographer’. In The Return of the Real, Hal Foster. Cambridge, MIT Press, 1996. excerpts online

Verena Maas: Das Fremde im Heimischen

Die Endstationen der Bahnlinien bilden eine infrastrukturelle Grenze in einer Stadt - Die Peripherie beginnt hinter den Endhaltestellen.
An der Endstation der U-Bahnlinie 15 in Köln liegt das Zentrum Köln Chorweilers. Vielen ist dieser Stadtteil sicher bekannt, als "sozialer Brennpunkt" und Ghetto.
Im Rahmen der Mini-Exkursion hoffe ich öffentlich geplante Illusionen dieser urbanen Tristesse aufzudecken. Zum Beispiel der Name "Pariser Platz" (Zentrum Chorweiler) steht hier in einem ganz anderen Kontext als der Pariser Platz in Berlin um das Brandenburger Tor, der eine jahrhundertealte aderlige Geschichte hat.
Welche weiteren vor allem visuellen Referenzen und Symbole der rückgekoppelten Kulturgeschichte finden wir in Chorweiler und wie kann man einen solch gigantischen Ort erfassen oder aufzeichnen?

Treffpunkt: 8. dezember 09 / 11:00 Uhr / Bahnstation "Chorweiler"

chorweiler

Zhenia Couso Martell
Steffi Lindner

PB

Patrick Buhr / „Gehen, dann Schreiben“ in 5 Minuten Intervallen. Tonpapier mit Tesafilm unter Schuh. Tinte auf liniertes Papier. Mit Transparentfolie auf schwarzen Karton fixiert.

Artur Holling
 

Konstruktionen


Carsten Höller / Umkehrbrille (upside-down spectacles), 2001. Viewers became participants who were invited to wear spectacles which turned the world upside down.

CH source

The Institute for Infinitely Small Things
info@infinitelysmallthings.net
The Institute constitutes a research-based art practice that is dedicated to distributing new forms of political engagement in everyday life through embodied inquiry. The Institute creates software tools and archives, leads public expeditions and creates research performances to investigate topics such as corporate language in public space, the politics of street names, and how to have fun without paying money. The Institute has a fluid membership (currently 22 people, of which 8-12 are active at any given time) which includes artists, software engineers, filmmakers, anthropologists, hula hoopers and historians.
www.infinitelysmallthings.net

Olaf Val / YouPrompt-Installation / at FKV 2009
http://www.vimeo.com/7072116

Sarah Oppenheimer / Lecture Hall

SO

source
http://www.sarahoppenheimer.com/index.html?id=41
http://www.hidrazone.com/artists/sarah_oppenheimer/lecture_hall/lecture_hall.html

Sarah Oppenheimer / Projects / Field Study / Control
A video camera is mounted on the ceiling of the JR line in Tokyo for 2 months. Over this period of time, passenger-folding patterns are recorded. A simulation of passenger crowding on the train-car is run in a sky rise rent-a-office in downtown Tokyo. 20 subjects are solicited for the simulation. Video contrasts folding in public spaces with folding under simulated conditions.

SO source SO source

Brian Derosia / ReThinking-ReImagining-RePresentation/Sunlight Drawings

http://www.brianderosia.com/SunlightDrawings.html

Objekte der Wirklichkeit


Cildo Meireles / Disappearing Element / Disappeard Element (Imminent Past), 2002

CM source

Filmmaking


Alberto Grifi Massimo Sarchielli / Anna / 1962. 35mm, b/n, riedito nel 1975.

AG source

Anna è un film del 1975 diretto da Alberto Grifi e Massimo Sarchielli. Girato nel 1972 con uno dei primi videoregistatori portatili utilizzati in Italia, il film fu proiettato per la prima volta al Filmstudio di Roma nel 1975 e riscosse un grande successo da parte del pubblico e della critica. Pur essendo un film indipendente, “Anna” ebbe buona eco sui mezzi di comunicazione di massa.

Il film fu portato alla Biennale di Venezia dove ebbe un impatto fortissimo sui critici e dove fu molto esaltato. Grifi e Sarchielli, però, ebbero forti contrasti tra loro; il successo del film a Venezia contribuì ad acuire le tensioni, dal momento in cui Grifi fu ritenuto il principale artefice dell'opera e il contributo di Sarchielli venne messo in ombra[1]. Successivamente la pellicola fu presentata anche al Festival di Berlino ed infine al Festival di Cannes 1976 nella sezione L’air du temp.
Genesi del film [modifica] Siamo al termine degli anni 60, inizi ’70 quando Massimo Sarchielli, nei pressi di Piazza Navona a Roma, incontra Anna. Era una ragazza sedicenne incinta e visibilmente sotto effetto di sostanze stupefacenti; sfuggita a diversi tentativi di suicidio e con costanti momenti depressivi. Figlia di immigrati sardi in Francia, la ragazza era scappata da diversi riformatori. Massimo Sarchielli si prende cura di lei e la porta a casa sua. Inizia a prendere appunti sui suoi comportamenti fino al momento in cui decide di girarci un film. Inesperto di regia, chiama il suo amico Alberto Grifi e gli propone di collaborare al progetto. Grifi accetta e iniziano a girare[2]. Il risultato sono 11 ore di registrazioni magnetiche; una parte di queste videoregistrazioni viene poi trasferita in pellicola 16mm attraverso il vidigrafo, uno strumento artigianale creato da Grifi[3]. La durata del film in seguito è stata ridotta a 3 ore e 45.

The reason why this film is so exceptional, why it is so basically so different from any standard for film-making (including the ‘cinéma direct’ ones) is first and foremost that the video tape has been used as a motion picture camera. The low budget video costs revealed what traditional picture making intentionally glazed over: while filming time is being calculated, the film directors also calculate money wise how the relationships between the members of the cast are progressing. Burdened by the limits of the budget, film directors while attempting to impose their authority on the cast, mingle their relationships, one with the other, their personal lives, on the cinema planet, restricted by the means and costs they have budgeted. The script, the basis on which the ways and means are anticipated not as they actually happen but are rather only represented, therefore reproduces the ideology of lucre. The less you live, the more are you suppressed? As much as your desire to live is revolutionary, because it bears the seeds of creation and rejection just like being resigned because of a life of submission almost unlived, it guides the masses towards masochism and enslavement.

Anna under age, pregnant, just escaped from the last of a series of reform schools, often flung into a detention room, rescued by Massimo Sarchielli at Piazza Navona, scolded because she has dirtied herself on the pavement where she had been sleeping, washed, dried and her fleas gotten rid of to make her presentable for the theatre, obliged to act out her tragedy for the benefit of the public, becomes the guinea pig for a film directors experiment which, behind the attempt to put onto the stage a stupid, sanctimonious tale, uncovers a badly hidden sadism, voyeurism, narrow minded condescension.

But Anna was not going to play the game. Anna was looking for love and not pity. Once the movie camera was thrown away and replaced by the video tape and the script thrown into the rubbish bin, the cast and the operators started to goad and gradually became openly opposed to the film directors’ .authority. One day, Vincenzo, the film electrician participated in the discussion and while shooting, declared his love to Anna in the middle of a story about class struggles. An operator who was supposed to stay out of the scenes, not concerned with its meaning, turned the tables against the false roles that the film directors had established, against sanctimonious moralism. Vincenzo brought a breath of his real life problems, he brought LOVE. When you record live via video tape you are able to cut or change scenes to make them more convincing (mistaking assembly and censure): it does not reproduce your miserable, real, daily trivialities. In this way, Vincenzo whose eyes have already been opened to class struggle and the habit of rejection, realised that the film directors’ behaviour was modelled on pretence, an inheritance from cinema days inherited from the cinema. Since he disobeyed, he recovered his real self as a human being, against the logic stopped him from being a man as it cut him down to his role as an electrician; He turned against the film itself, extending this refusal to the rest of the cast. Vincenzo’s microscopic but meaningful gesture opens a path in a revolutionary direction: it creates the basis so that reality itself becomes the place where creation lies and not the film which, at the best of times, monopolises its poetry and separates it from real life. source

PLOTS des Performativen I


Allan Kaprow / 18 Happenings in 6 Parts / 1959

Ken Friedman / 99 Events / (1956-2009)

1. Instructions for activities in front of an audience.

Stage Reversal

Go on stage naked, covered with paint.

Wash

Dress and leave stage.

1966

First performed at the Avenue C FluxusRoom in New York in October, 1966.

visualisierung


Martin Dodge Atlas of Cyberspace

COMPUTATION / Identitaet


How do hide myself online? How can I get free anonymous BitTorrent?”

http://torrentfreak.com/free-anonymous-bittorrent-becomes-reality-with-bitblinder-090611/

METADATEN


das Muendigwerden des "realen" Gegenstandes

erneut Vilém Flusser und die technischen Bilder

verbildlichung 1


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vibration Response Imaging
Vibration Response Imaging (VRI, zu deutsch: Bildgebung durch Vibrationsantwort) ist ein neues bildgebendes Verfahren in der Humanmedizin.

Atemstrombedingte Vibrationen ueber den Lungen werden ueber 40 aktive Sensoren detektiert, in digitale Bilder umgewandelt und machen regionale Veraenderungen der Lungenventilation erkennbar. Einsatz soll die VRI-Technik zur Lungenfunktionsdiagnostik und bei dekompensierter Myokardinsuffizienz finden. Das Verfahren ist zur Zeit noch im experimentellen Stadium.

Bei diesem nicht-invasiven Verfahren ist im Gegensatz zur Röntgendiagnostik der Patient keiner Strahlendosis ausgesetzt. Es geht auf die israelischen Wissenschaftler Yigal Kushnir und Meir Butbul zurueck.

verbildlichung 2


VALIE EXPORT / Die Macht der Sprache, 2005

"Die Macht der Sprache/The Power of Language", zusammen mit Elfriede Jelinek, Olga Neuwirth, Austrian Cultural Forum, New York. Die dort präsentierte Video Installation "Die Macht der Sprache" wird in englischer Sprache gezeigt

VALIE EXPORT / LARYNX - GLOTTIS Video, 1968/92, Ton
Ton: Glottale Laute
Das Video zeigt die Stimmritze und die Kehle von VALIE EXPORT beim Sprechen glottaler Laute, aufgenommen mit einem Laryngoskop.
(Die Idee, die Stimmritze beim Ausdruck verschiedener Phoneme in bewegten Bildern zu zeigen, stammt aus 1968, als Teil meiner Untersuchung zu Sprach- und Sprechbildern.)

 

archivierung 1


Antonio Muntandas / THE FILE ROOM, since 1994 http://www.thefileroom.org/

archivierung 2


Aby Warburg / Mnemosyne der Bilderatlas , um 1900 http://www.warburg-haus.de/

DB source

Douglas Blau / »The Naturalist Gathers: Installation/Index« / 1992-97

In der Fotoinstallation kombiniert Blau, ähnlich wie Aby Warburg, fotografische Reproduktionen zu einem Archiv von Genreszenen und Alltagssituationen, darin auch amerikanischen Fotografen verwandt wie Atget. Der Index ist eine textuelle Erweiterung der Fotoinstallation, indem er einen Sekundärapparat zu einem Text liefert, der nicht existiert, aber in Permutationen vielfach vorstellbar wird. In beiden Fällen wird eine Arbeit der Rekonstruktion suggeriert, die jedoch fiktiv bleiben muss.

(Quelle: Douglas Blau, »Index (from The Naturalist Gathers),« 1992 publiziert von Thomas Solomon's Garage/Jay Gorney Modern Art, Los Angeles/New York; Wiederabdruck 1995 und 1997 in »Deep Storage/Arsenale der Erinnerung«, Ingrid Schaffner, Matthias Winzen (Hg.), PS 1 Contemporary Art Center/Haus der Kunst, Long Island City/München, ©Douglas Blau, 2005)

 

archivierung 3


Rudolf Frieling / Das Archiv, die Medien die Karte und der Text

http://www.medienkunstnetz.de/themen/mapping_und_text/archiv_karte/

The Atlas Group/Walid Raad

Atlas Group existiert seit 1999, und durch Beteiligungen an internationalen Großausstellungen wie der Documenta 11 oder der Whitney Biennale 2002 sind einige ihrer Arbeiten einem breitem Publikum bekannt geworden. Walid Raad (geb. 1967 in Chbanieh/Libanon), der das Projekt ins Leben rief, schuf in wechselnden Konstellationen innerhalb des Kollektivs Atlas Group einen Komplex an Arbeiten, die in abstrahierend-reduktiver Ästhetik vielschichtige Fragestellungen zu Themen wie Erfahrung und Erinnerung, Authentizität und Autorschaft, sowie der Darstellbarkeit von Geschichte aufwerfen.

http://www.theatlasgroup.org/

verdinglichung


George Brecht
 

dokumente


MA online source

S-226: United Nations.

Tuesday, 30 May 2006. Dr Peter Piot, director of UNAIDS, Ms Ann Venemann Director of the UN Children Fund UNICEF and Thoyaraya Obaib, Executive Director of the Population Fund to Launch the 2006 Report on the global AIDS Epidemic.
extrait de la série : MEDIA ALERT, 7 tirages O,80 m x1,20 m, C-print.

Collection : FNAC, Paris, MUSEION, Bolzano/Bozen, Italie.

Olivier Menanteau / ‘Media Alert’ / 2006

‘Media Alert’ is a series of seven photographs produced in May and June of 2006 at UN Headquarters in New York using an official pass reserved for press photographers. While I did make the rounds with those photographers (press room, doors of the Security Council Chamber), my methods were those that I normally reserve for quieter, less public areas not as heavily covered by the media: lengthy and obsessive periods of thoughtful observation, the mapping of places where negotiations are conducted and internecine conflicts are waged, discussions with the protagonists, and use of a large format view camera.
My aim was to consider how the United Nations produces and maintains its image. It has become a colossal instrument of communication and authority for all of the states on the planet, whatever the extent of their power and their size. The United Nations is a tool available to heads of state, governments, NGOs, associations, and public figures, and they use it to legitimate their power or their cause.
These photographs seek to analyse the fragility and the limits of a machine in which hierarchical systems are reproduced in a vast imitation of Western and colonial traditions. Paradoxically, they also show me caught up in this total spectacle. Since United Nations TV (http://www.un.org/webcast/) incorporated me into its system, remaining off-camera is no longer an option: Media Alert.

 

vernetzungen :


Small world experiment

The small world experiment comprised several experiments conducted by Stanley Milgram examining the average path length for social networks of people in the United States. The research was groundbreaking in that it suggested that human society is a small world type network characterized by short path lengths. The experiments are often associated with the phrase "six degrees of separation", although Milgram did not use this term himself. (source: wikipedia)

6degrees

references :


online references :

departement fuer oeffentliche erscheinungen / www.department-online.de

mühlenkampf / www.muehlenkampf.de

NEW SCIENCE OF PROTECTION designing safe living http://safeliving.wordpress.com/

Artopia http://www.artsjournal.com/artopia


bibliographic references :

Giorgio Agamben / Homo Sacer / Die souveräne Macht und das nackte Leben / 2002 dt / 1995 original

Marc Angélil / INDIZIEN - zur politischen Ökonomie urbaner Territorien / 2006

Nicolas Bourriaud / Radikant

Lars Blunck / Between Object & Event - Partezipationskunst zwischen Mythos und Teilhabe / 2003

Michel de Certeau / Kunst des Handelns / 1988 dt / 1980 orig.

Dieter Daniels, Barbara U. Schmidt (EDS.) / Artists As Inventors / Hatje Cantz / 2008

Gillo Dorfles / FATTI e FATTOIDI / 1997-2009

Manfred Fassler / Tiefe Oberflaechen / Virtualitaet, Visualisierung, Bildlichkeit / VF Archiv / 2000

Harun Farocki / Ball und Bildschirm / LI winter 2007

Vilém Flusser / Ins Universum der technischen Bilder / European Photography / 1985

Global Tour - Art, Travel & Beyond / 2005

Heidi Grundmann / ART Telecommunication / 1984

Lyotard / Das postmoderne Wissen / 1979 - 1999

Sarah Oates / Introduction to Media and Politics / 2008

Sandra Philips / Police pictures: the photograph as evidence / 1997

Vögtli und Ernst / Wissenschaftliche Bilder - eine kritische Betrachtung / Schwabe / 2007

Robert Schändlinger / Erfahrungsbilder: visuelle Soziologie und dokumentarischer Film / 1998

Hito Steyerl / Die Farbe der Wahrheit - Dokumentarismen im Kunstfeld / 2008

Damian Sutton et alii (ed.) / The State of the Real / Aesthetics in the Digital Age / 2007

Paul Virilio / Die Kunst des Schreckens/ Merve / 2001 (2000)

Gabriele Werner (HG) / Systemische Raeume / Bildwelten des Wissens / Kunsthistorisches Jahrbuch fuer Bildkritik / Band 5,1 / 2007


artistic references :

Andy Warhol / 13 Most Wanted Men / 1964

Andy Warhol / Screentests / 1964-66

Fiona Tan / Facing Forward / 1999

Fiona Tan / Disorient / 2009 / http://www.fionatanvenice.nl/disorient/

Martha Rosler / Vital Statistics of a Citizen, Simply Obtained / 1977

Harun Farocki / Leben BRD / 1990

Omer Fast / Nostalgia / 2009

Thomas Demand / Nationalgalerie / 2009

Verena Maas / BROWN / 2009


@schoenberg


 
 
uploaded by arte-e-parte / last update january 5th 2010