re-active platform
fachseminar
dienstag 10-13 h
atelier fuer multimedia&performance
filzengraben 8-10, innenhof


 

... new & mixed / interface-gestuetzt / environment-orientiert / computer supported / digital / elektronisch / cybernetic / network-based / mobil / wireless / locative / intermedial / transitorisch / satellitar / virtuell / reaktiv / interaktiv :

aus der lokalen tradition des ateliers fuer multimedia&performance bietet sich eine platform an fuer reaktive und interaktive systeme, interface-, computer-gestuetzte und environment-orientierte installationskunst, multimediale performance ...

das thema dieses semesters lautet : NOMADISCHE STRATEGIEN : explorationen + technologien -> erkenntnisse / ueber aneignung und erfindung von medien, raeumen, koerpern und daten.

von den kunstgeschichtlichen referenzen bis zu den praktischen konsequenzen: die platfom versteht sich als umgebung zur entwicklung von konkreten projekten; nach bedarf werden einfuehrungen zur anwendung von sensorik, camera-tracking und mobilen technologien angeboten.

re-active platform kooperiert mit dem seminar Surveillant Architectures von prof. Julia Scher.


 

aesthetische darstellung der nicht ansaessigkeit


 
"In fliessenden strukturen tritt sensibilitaet an die stelle der pflicht." Richard Sennett, 2005
 

ANDREAS KAISER / Weltlager / Museum Luedenscheid 1999
10 Militaerzelte, 10 Weltempfaenger

kaiser online

Die von innen beleuchteten Zelte wurden in Reihe an der Decke verspannt. Puenktlich zur vollen Stunde sendeten die Weltempfaenger die aktuellen Nachrichten in 10 verschiedenen Sprachen. Nach je 5 Minuten endete die babylonische Sprachverwirrung.


Andrea Zittel / A-Z

An institute of investigative living:

The A-Z enterprise encompasses all aspects of day to day living. Home furniture, clothing, food all become the sites of investigation in an ongoing endeavor to better understand human nature and the social construction of needs. http://www.zittel.org/

AZ A-Z Cellular Compartment Units Customized By Sammlung Goetz, 2002


 

nicht orte


 

NIEL MLYNEK / Flughafen (AT) / Entwurf fuer eine installation / 2008

airport

airport

Eine Choreographie im urbanen, unwirklichen Raum fuer ein Cinemascope Format.


transitorisch eventuell virtuell : zu konzept und performance


 

Lawrence Weiner / Statement of intent / 1968
1. DER KUENSTLER KANN DIE ARBEIT [SELBER] HERSTELLEN.
2. DIE ARBEIT KANN [VON EINER ANDEREN PERSON] ANGEFERTIGT WERDEN.
3. DIE ARBEIT BRAUCHT NICHT AUSGEFÜHRT ZU WERDEN.

JEDE DIESER MOEGLICHKEITEN IST GLEICHWERTIG UND ENTSPRICHT DER ABSICHT DES KUENSTLERS DIE ENTSCHEIDUNG UEBER DIE ART DER AUSFUEHRUNG LIEGT BEIM EMPFAENGER BEI GELEGENHEIT DER UEBERNAHME.

Declaration of Intent (1968): "1. The artist may construct the piece. 2. The piece may be fabricated. 3. The piece need not be built. Each being equal and consistent with the intent of the artist the decision as to condition rests with the receiver upon the occasion of receivership"

Lawrence Weiner / Bits & Pieces Put Together to Present a Semblance of a Whole, The Walker Art Center, Minneapolis, 2005.

weiner source wikipedia

Lawrence Weiner / STAPLES, STAKES, TWINE, TURF (Heftklammern, Pflöcke, Schnur, Rasen / 1968
"The New Sculpture: Getting Down to the Nitty Gritty"

 


GINA PANE : action in situ und andere performances

Aktionen fuer unterwegs in den 60er; in den 70er hauptsaechlich performances (body acting, selbstverletzung..); dann partitionen.

gina Gina Pane / Terre protégée 2, Pinerolo (Italie) / 1970 / © Anne Marchand, ADAGP, 2004 , Paris

 


transitorisch eventuell virtuell : empfang von daten


 

Thilo Elsner / Empfang von meteorologischen Satellitendaten mittels eines Low-Cost-Empfangssytems

Der klassischen Meteorologie stehen seit 1961, beginnend mit den Satelliten der TIROS-Reihe, Erdsatelliten zur Verfügung, die im globalen Verbund die Dynamik des Wettergeschehens erfassen und immer mehr die Aufgabe der Umweltforschung übernehmen.

sat 1963

Ab 1963/&4 wurde von den USA erstmalig das APT-Verfahren (Automatic Picture Transmissions System) in einem Satelliten eingesetzt, das den meteorologischen Diensten auch außerhalb der USA die Möglichkeit eröffnet, über polar umlaufende Wettersatelliten meteorologische Daten mit verhältnismaeßig geringen Aufwand und ohne jegliche Registrierung und Entschlüsselung zu empfangen. Allerdings sind diese Satellitentypen einfach nicht so bekannt wie ihre geostationären Gegenstücke, deren Empfang tatsächlich mit etwas mehr technischen und administrativen Aufwand verbunden ist.
Noch vor fünf bis zehn Jahren waren noch spezielle Modems zur Dekodierung der NOAA-Signale erforderlich, inzwischen gibt es Programme, die dies mit Hilfe einerhandelsüblichen Sound-Karte ermöglichen.

Auch wenn polar umlaufende Wettersatelliten nicht so starke Signale wie Radiosendern ausstrahlen, benötigt man weder Satellitenschüsseln noch aufwendige Technik.
Kurz oberhalb des UKW- Rundfunkbandes senden um 137 MHz sogenannte niedrigfliegende polar umlaufende Satelliten. Diese umkreisen die Erde in einer Höhe von etwa 850 km über Grund.

Ihr Orbit verläuft nahezu über die Pole und hat bei jedem Umlauf einen Versatz gegenüber der Erdoberfläche, was sich aus der Rotation der Erde ergibt. Dadurch wird im Laufe der Zeit die gesamte Erde segmentweise ab gescannt.
Der Satellit sendet seine Bilder im 137 MHz Bereich im einem faxähnlichen APT- Format aus. Mithin gibt es keinen Anfang und kein Ende; die Aussendungen sind endlos und werden lediglich durch den Empfangsradius des Beobachters begrenzt.
APT steht für 'Automated Picture Transmission' und wurde bereits 1963/64 von den USA / NASA eingeführt.
Der Empfang dieser APT-Aussendungen ist denkbar einfach: Alles was man benötigt ist ein Empfänger, bei dem sich der Frequenzbereich um 137 MHz einstellen lässt – grundsätzlich genügt für den Einstieg ein einfacher Handscanner. Ist dann noch ein PC Soundkarte vorhanden, kann man sogar die empfangenen Bilder dekodieren und auf dem Bildschirm sichtbar machen.

Anleitung zum Empfang
Aufgrund Ihrer relativ starken Sendeleistung und ihrer Aussendungen im 137 MHz Bereich gehören die US-amerikanischen Wettersatelliten der NOAA Reihe, zu denen die wir zukünftig empfangen möchten. Sie sind bereits mit kleinen Antennenanlagen empfangbar.


Empfänger
Aber zunächst benötigen wir einen passenden Empfänger. Es eigenen sich sowohl einfache Scanner, als auch spezielle APT-Empfänger für die Frequenzen um 137 MHz. Ob der Empfänger empfindlich genug ist, testet man am besten mit einer vorhandenen Antenne.
Als geeignetes und kostengünstiges Gerät hat sich der R2FX erwiesen; dieser Empfänger wird speziell für den APT-Empfang angeboten und hat zugleich die
erforderliche Software im Lieferumfang. Diesem Text liegt die Anleitung des Empfängers als PDF bei.

Bahnberechnung
Da die Satelliten nicht ständig über unseren Standort kreisen, sondern die Erde auf festen Bahnen umfliegen, benötigen wir eine Bahnberechnung für unseren speziellen Standort.
Ein NOAA Satellit, geht z.B. zu einer bestimmten Uhrzeit am Horizont des Beobachters an einer bestimmten „Stelle“ auf, zieht dann seine Bahn und geht etwa
eine viertel Stunde später an einer gegenüberliegenden Stelle des Horizonts wieder unter.
Für den ungeübten Beobachter ist dies recht wenig Zeit, um seine Daten dekodieren zu können. Daher sollten wir es nicht dem Zufall überlassen und nutzen Programme, aus denen wir die Auf- und Untergangszeiten ersehen können.
Unter dem nachfolgenden Link befinden sich ein solches zum Download:
http://www.stoff.pl/ (Orbitron)

orbitron


Nach Nutzung des oben genannten Bahnberechnungsprogramms Orbitron können wir die Überflugzeiten des Satelliten für unseren Standort berechnen und können den ersten Test wagen. Dazu benötigen wir die Sendefrequen.z

Zur Zeit sind folgende NOAA-Satelliten aktiv. Wir sollten alle Bahnen der unten aufgeführten Satelliten für unseren Standort berechnen und am Empfänger die
entsprechende Frequenz einstellen.
NOAA-18 APT - 137.9125MHz
NOAA-17 APT - 137.62 MHz
NOAA-15 APT - 137.50 MHz
Befindet sich der Satellit zur angegebenen Zeit in unserem Empfangsbereich, sollten Sie ihn mit einfacher Ausrüstung im Freien zumindest kurz hören können. Das Signal klingt wie ein zyklisches: da di da di da di !

Software
Ist der Test geglückt, und Sie haben ein solches Signal empfangen, müssen wir nur
noch das eingehende APT-Format dekodieren. Dazu eignet sich beispielsweise das Programm WXSat. Bei diesem Programm besteht die Möglichkeit, das Signal
zunächst auf der Festplatte aufzuzeichnen, um es später in Ruhe zu dekodieren.
Auf die Software WXSat möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen, da sie eine ausführliche Anleitung hat bzw. der Beobachter sich in den einschlägigen Foren informieren kann.

http://www.hffax.com/html/hauptteil_wxsat.htm

Mit einer einfachen Antenne, beispielsweise der aufgesteckten Wendelantenne oder einer kurzen Teleskopantenne, kann man den Satelliten nicht von seinem Aufgang bis zum Untergang am Horizont durchgängig empfangen. Lediglich wenn er gerade direkt über unserem Kopf hinwegfliegt, also der Antenne am nächsten ist.
Immerhin befinden sich NOAA-Satelliten in ca. 850 km Höhe, wenn er direkt über uns herfliegt - geht er gerade am Horizont auf oder unter ist er sogar mehr als 2000 km von uns entfernt. Wir benötigen folgerichtig eine empfindlichere Antenne, um ihn
während seines gesamten Überfluges hinweg zu empfangen, da Sie andernfalls nur einen kurzen Moment ein ausreichend gutes Signal haben, das zum Dekodieren ausreichen würde. Da sich der Satellit bewegt, wäre eine Wendelantenne die beste Lösung. Es gibt aber am Markt sehr günstige Antennen, die diese Funktion vereinbaren. So genannte Turn-Style Antennen. Der nächste Schritt könnte die Verwendung eines Vorverstärkers sein. Dieses sollte man abwägen; zugleich könnte ein solcher auch weitere Störungen nur verstärken.

IUZ Sternwarte Bochum http://www.sternwarte-bochum.de/

 

 

transitorisch eventuell oeffentlich (auch unecht): sendungen


 

tv

http://www.56k-bastard.tv/

bastard channel ist eine Kreuzung aus Fernseh- und Webprojekt, eine Plattform im Internet, die sich selbst als die Geschichte eines Fernsehsenders erzählt. Der Sender arbeitet mit den Lowtech- und Finanzmitteln der Netzkunst und hat Mitarbeiter und MitarbeiterInnen in drei Kontinenten. Sein Programm lässt sich weltweit empfangen.

Ab 18. November 2004 bietet bastard channel sechs Sendungen an, bis im Winter 2005 kommen sieben weitere hinzu. Beteiligt sind Künstlerinnen und Künstler aus Bangalore, Basel, Berlin, Genf, Los Angeles, Mexico, Paris, Seoul, Tokyo und Zürich, dazu kommt die Mitarbeit von Textautorinnen, Übersetzern, Programmierinnen und Grafikern. Unsere Webserver stehen in Deutschland, das Redaktionsbüro in der Schweiz.

Nicht zu jeder Tageszeit können alle Sendungen von bastard channel empfangen werden, denn unser Online-Projekt übernimmt die Programmstruktur des Fernsehens. Sende-Trailers kündigen an, zu welcher Tages- oder Nachtzeit die nächsten Beiträge in ihrer Weltgegend zugänglich sein werden. Während die terrestrischen Fernsehstationen daran arbeiten, Sendungen online terminunabhängig anbieten zu können, setzt bastard channel auf eine Konsumbegrenzung: Unser Programm soll den Zuschauern nicht jederzeit zur Verfügung stehen. Wir zeigen der Zapp&Surf-Attitude den medialen Finger.

Denn bastard channel reflektiert das Web als Zeitmedium. Da kreuzt sich das plätschernde Tv-Versprechen mit der zögerlichen Web-Antwort eines 56k-Modems. Manche unserer Sendungen laufen ab wie Filme, animieren den Bildschirm in rasantem Tempo, andere treten bewusst auf die Übertragungsbremse, zugleich lockend und frustrierend. Dritte lenken weltweite Datenströme auf den Bildschirm oder machen ein Interaktionsangebot, bei dem das Publikum Minuten oder Stunden verbringen kann.

56kTV - bastard channel hat seine eigene Programmzeitschrift. Internationale AutorInnen aus der Film-, Kunst- und Medienwissenschaft kommentieren das Tv-Projekt und die einzelnen Sende-Beiträge. So bereichern wir das audiovisuelle Tv-Angebot online durch eine Print&Read-Offerte. Wir investieren in ein gutes graphisches Konzept und überlassen das Print-on-Demand unserem Publikum. Denn das TV-Magazin lässt sich an jedem Heim-Drucker ausdrucken.

 

 

nomadisches design


 

ERWIN WURM

 

wurm Erwin Wurm, 'Eames', 2005, C-print online


 

PASSERELLA

nomadic nomadic source : http://amppower.blogspot.com

 


strategien der raumaneignung


 

OLAF METZEL / RANDALE-DENKMAL / 13.4.1981 / 1987

metzel Olaf Metzels Skulptur "13.4.1981" aus Polizeiabsperrungen war 1987 vor dem Café Kranzler zu sehen. - Foto: Ullstein/Peters

Olaf Metzel schuf 1987 im Rahmen des damaligen Skulpturenboulevards in Berlin das Werk 13. April 1981 (auch Randale-Denkmal). Rot-weiß-gestrichene Polizei-Absperrgitter wurden am Joachimstaler Platz Ecke Kurfürstendamm zu einer meterhohen Skulptur aufgetürmt. Auf ihrer Spitze befand sich ein Einkaufswagen.

http://www.tagesspiegel.de


MICHAEL RAKOWITZ / P(LOT) - reclaiming parking space for secret dwellings

plot

plot

P (LOT)

(P) LOT questions the occupation and dedication of public space and encourages reconsiderations of "legitimate" participation in city life. Contrary to the common procedure of using municipal parking spaces as storage surfaces for vehicles, P (LOT) proposes the rental of these parcels of land for alternative purposes. The acquisition of municipal permits and simple payment of parking meters could enable citizens to, for example, establish temporary encampments or use the leased ground for different kinds of activities. A first initiative for this re-dedication is realized through the conversion of ordinary car covers into portable tents, avialiable for loan at the MUMOK. Visitors to the museum and interested citizens who wish to participate in the development of this proposed culture will have the choice to use one of five covers ranging from a common sedan to a luxurious Porsche or motorcycle, thereby enabling a broadcast of disre within the marginalized space of need.

source: http://www.michaelrakowitz.com

 


EMANUEL DANESCH, DAVID RYCH / The Bag / 1997

bag bag bag

During that time our interests met in investigations on the topic of the private and public space and furthermore the idea of urban squatting and camouflage techniques. While investigating the influence of an anonymously covered body in the public sphere and the effect of different positions on passing people, we came up with the idea to produce a product designated to squatting itself.
As a reference to body-bags, as used by the police, an exposed body lying on open street taking in different positions led to a disturbance in the local urban surroundings.

source: http://www.danesch.at/projects/thebag.html


 

tourismus und neue strategien der inszenierung von realitaet


 

EMANUEL DANESCH, DAVID RYCH / Utopia Travel/ 2000-04

utopia

The basic outline of the project utopia travel was the transport of a selection of videotapes from Cairo to Vienna following the transition from the upper part of the African continent over the Middle East towards Europe.
A taxi car equipped with a video-monitor served as a mobile unit distributing the contents of the videotheque on the distances between the capitol cities of the respective countries.
The video-archive contains pre-selected video material produced by artists/ film directors originating from and in most cases living in one of the countries on the route. The works were compiled through a research within pre-established networks followed by direct interaction with artistic communities and collaborations with regional institutions as universities, media-labs and art centres.

source : http://www.danesch.at/projects/utopiatr.html


Lino Hellings, Yvonne Dröge Wendel / De coupé / (The train compartment): From ‘felt workshop’ to travel experience / 2006

decoupe Foto: Gert Jan van Rooij

As of recently, the residents of the nursing home De Bieslandhof (Delft) can take a journey in a real train compartment. De coupé (train compartment), which is located in the hallway of the renovated wing, features six comfortable seats that have been set up to match the arrangement in a real train. In addition, its windows have been fitted with screens that project images of a passing Dutch polder landscape.

source : http://www.skor.nl


BORIS SIEVERTS / BUERO fuer STADTREISEN / http://www.neueraeume.de

Das Buero fuer Staedtereisen veranstaltet ein- und mehrtaegige Wanderungen und Radtouren zu den wahrhaftigen Orten unserer Ballungsgebiete; in jene Weiten zwischen den zu Corporate Identities schrumpfenden Innenstaedten und den etablierten Ausflugslandschaften.

SST BORIS SIEVERTS, Schäl Sick Tour

Diese Reisen verknuepfen Brachflaechen und Siedlungen aller Art, Parkplaetze, Abrißszenarien, Baggerseen, Wälder, Wiesen, Gaerten, Autobahnen, Schulen, Häfen, Asylantenheime, Gleistrassen, Manoeverplaetze, Gewerbegebiete, Flughaefen, Tunnel, Sackgassen, Trampelpfade, Flußauen, Deponien und vieles mehr zu wunderschoenen bis krassen Raumfolgen. Sie eröffnen neue Landschaften, wo vorher Transitraum war und Welten, wo das Ende der Welt vor der eigenen Haustuer beginnt.

Ein gelungener Weg fuehrt einen unmerklich aus dem eigenen Kulturkreis hinaus. Das Image der Stadt wird bis zur Unkenntlichkeit relativiert. Die alte Orientierung an Bauwerken und Verkehrswegen löst sich auf.

sieverts Boris Sieverts, Carambolage, Straße ohne Namen

Buero fuer Staedtereisen, Goeddestr. 14, 51067 Koeln, Tel. 0221 / 820 63 57, borissieverts[at]gmx.de

programm plan07 http://www.koelnischerkunstverein.de


nomadismus als kunst als handlung


 

Dominique Gonzalez-Foerster /Séance de Shadow, 1999

shadow Installation View, Esther Schipper

© the artist, Courtesy Esther Schipper, Berlin

 

Rosemary Laing / weather / (fotografien 2006)

laing weather Eden # 1 / source : Galerie Lelong

laing weather # 9 / source : Galerie Lelong

 

 


markierung von situationionen


 

Christian Hasucha / JETZT / 1989

jetzt http://www.hasucha.de

Auf einer im oberen Bereich freistehenden Fassadenmauer sitzt ein Akteur für die Dauer von 3 Wochen allabendlich auf einem metallenen Stuhl.

Neben ihm ist ein rechteckiger Kasten mit verglaster Vorderfront installiert. Von Zeit zu Zeit löst der Sitzende mittels Kippschalter einen Lichtimpuls im Kasten aus, wobei das ausgestanzte Wort JETZT in den Abendhimmel strahlt.


COSTANTINO CIERVO

ciervo Cell n. 10, 2006
Scultura video cinetica - legno, acciaio, elettronica, magneti, TFT monitore, lettore video, interruttore ad ampolla di mercurio, video ca. 15 min. loop. 121x118x20 cm.

homepage


 
 
 

references :


www :

peter arlt / angewandte soziologie im oeffentlichen raum / www.peterarlt.at/

departement fuer oeffentliche erscheinungen / www.department-online.de

http://bldgblog.blogspot.com/

http://lifewithoutbuildings.net/

http://www.hasucha.de

http://www.ciervo.org

http://www.michaelrakowitz.com

andrea zittel http://www.zittel.org/

IUZ Sternwarte Bochum http://www.sternwarte-bochum.de/

orbitron http://www.stoff.pl/

Frequenzen der Wetterdienste http://www.wetterstation-hamburg.de/bandplan-wetter.html

Fleet Management Solutions http://www.fmsgps.com/frontend/index.aspx

media architecture group http://www.mediaarchitecture.org/


 

bibliographic references :

[plug.in] / Mapping New Territories / 2005

Giorgio Agamben / Das Offene. Der Mensch und das Tier / 2002-03

Nicolas Bourriaud / POSTPRODUCTION / Lukas&Sternberg / 2002

Costantino Ciervo / Radical Theories / Fondazione Mudima / 2007

Lutz Dammbeck / Das Netz - Die Konstruktion des Unabombers: Die industrielle Gesellschaft und ihre Zukunft (Unabomber-Manifest) von FC (Taschenbuch)

Manfred Fassler / Tiefe Oberflaechen / Virtualitaet, Visualisierung, Bildlichkeit / VF Archiv / 2000

G. Fietzek & G. Stemmrich (Hg.) / Gefragt und Gesagt / Schriften & Interviews von Lawrence Weiner 1968-2003 / 2004

Vilém Flusser / Von der Freiheit des Migranten / 1994

Vilém Flusser / Gesten / Versuch einer Phaenomenologie / 1991

H. Foster / The return of the real : the avant-garde at the end of the century / MIT/ 1996; insbesondere: Chapter 6 : The Artist as Ethnographer / S. 127

Anke Gleber / The Art of Taking a Walk / 1957

Heidi Grundmann / ART Telecommunication / 1984

Kölnischer Kunstverein (Hg) / happening & fluxus / 1970 [katalog zur ausstellung kuratiert von harald szeemann]

Kornelia Hahn (Hg) / Oeffentlichkeit und Offenbarung / 2002

Florian Haydn et alii / Temporary Urban Spaces / 2006

Friedrich Kittler / Grammophon Film Typewriter / 1986

Reinhard Knodt / Ästhetische Korrespondenzen / Denken im technischen Raum /

Richard Sennet / Flesh & Stone - The body & the city / 1994

Robert Stockhammer / Kartierung der Erde / 2007

Damian Sutton et alii (ed.) / The State of the Real / Aesthetics in the Digital Age / 2007

Robert Temel + Florian Haydn (Ed.) / Temporary Urban Spaces - Concepts for the Use of City Spaces / 2006

Paul Virilio / Revolution der Geschwindigkeit / Merve / 1993

Gabriele Werner (HG) / Systemische Raeume / Bildwelten des Wissens / Kunsthistorisches Jahrbuch fuer Bildkritik / Band 5,1 / 2007

Stephen Wilson / Umwelt-erfassende Kunstwerke und interaktive Kunstereignisse / in KUNSTFORUM Bd. 103 / 1989

Beatrix Zug / Kunst als Handlung / 2007

 


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