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re-active platform
fachseminar
dienstag 14-16 h
atelier fuer multimedia&performance
vor sankt martin 1
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... new (mixed) media, interface-gestuetze und environment-orientierte
installationkunst, computer supported art, digitale kunst, elektronische
kunst, cyber arts, netzkunst, reaktive und interaktive systeme ...
aus der lokalen tradition des ateliers fuer multimedia&performance
bietet sich eine platform an fuer reaktive und interaktive systeme,
interface-, computer-gestuetzte und environment-orientierte installationskunst...
das
thema dieses semesters lautet : ZWECKENTFREMDUNG : ueber aneignung und erfindung von neuen formaten im medialen kontext.
aus
kunstgeschichtlichen beispielen werden folgende keywords zur diskussion
gebracht: parasitaere strategien, plagiat, symbiose, soziale partizipation, spiel, temporaritaet, kunst im oeffentlichen raum, mobile kunst, ...
von
den kunstgeschichtlichen referenzen bis zu den praktischen konsequenzen:
die platfom versteht sich als umgebung zur entwicklung von konkreten
projekten; nach bedarf werden einfuehrungen zur anwendung von sensorik,
camera-tracking und mobilen technologien angeboten.
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detournement (objekthaft)
strategie, um eine noch nicht gesehene situation oder funktion zu entwerfen
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JOHANNA STEINDORF / "Desorientierung durch Deplatzierung" / 2007

"Es stellte sich ein extremes Gefuehl der Desorientierung
ein, als die Klamotten, die am Vortag in einem Sack vor die Tuer
gestellt wurden (um von der Altkleidersammlung abgeholt zu werden, weil
sie keinen Gebrauch mehr fanden), unerwartet auf einem Blumenbeet neben
dem Haus entdeckt wurden.
Die Tatsache, dass private Habseligkeiten, mit denen Erinnerungen an
Orte, Situationen und Menschen verknuepft waren, ploetzlich ordnungslos
im “oeffentlichen Raum” herumlagen, verursachte ein unangenehmes
Gefuehl der Verwirrung und “Entbloeßung”.
Es machte sich ein Gefuehl breit, als waere in die
Privatsphaere direkt eingedrungen worden und der Besitzer der Klamotten
offenbart. Dabei sind diese Kleidungsstuecke fuer den unbeteiligten
Passanten bis zu einem gewissen Grade zusammenhanglos: ihr abgenutzter
Zustand lässt darauf zurueckdeuten, dass sie einen vorherigen
Besitzer hatten, dessen Identitaet bleibt jedoch weithin verborgen.
Nur für den frueheren Besitzer haben diese Objekte eine klare
subjektive Bedeutung und Verbindung.
Diese Begebenheit zeigt, wie persoenlicher Eigentum,
wenn er aus dem privaten und kontrollierten Raum herausgenommen wird
und in unerwartete oder ungewollte Situationen und Sphaere transportiert
wird, neue Bedeutung erlangt und die persönliche subjektive Beziehung,
die wir zu unserem Privateigentum haben, sichtbar macht." (photo+text:
johanna steindorf 2007)
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Paula Niño / o.T / 2007
1-5 Tintenstrahlprints 100x150 cm / gerahmt


Ein Kalender, ein Objekt des Alltags, ein paar Seiten, die uns helfen Tag für Tag unser Leben zu planen und zu organisieren. Ein Teil oder besser die Basis unserer Struktur.
Wir notieren was wir machen müssen; der Inhalt ist ganz bewusst
und wichtig, das „Bild“ ueberlegen wir uns nicht: wir achten
nicht auf die Farbe, die Groeße, etc.
Und trotzdem spricht dieses Bild ueber uns, genau so wie der sprachlich
bewusste Inhalt es tut.
Mein Anliegen besteht darin dieses Artefakt unbewussten Aufzeichnens als Kunstobjekt zu verwerten, den Kalender aus seinem normalen Konzept rauszuholen.
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ARMAN / BOUM BOUM, CA FAIT MAL / 1960
Page: © LMA
SA (Marc Moreau)
Toys water guns in plastic box / accumulation technique / 11,8 x 31,5 x 3,9"
Armans werk erkennt man an der strategie der akkumulation, die darin besteht, gruppen von unveraendert belassenen oder zerstoerten Gegenstaenden mit gleicher Funktion anzuhaeufen. "Dabei packte Arman diese Ansammlungen in Objektkästen aus Holz oder Plexiglas, umschloss sie mit Gießharz, montierte sie auf Holzplatten, schweißte sie zusammen oder verwendete sogar Beton, wenn er große Außenskulpturen anfertigte. Gegenstände mit gleicher Funktion, sind vom Äußeren her keineswegs identisch, sondern besitzen sie individuelle Eigenschaften, die erst in einer Anhäufung sichtbar werden.
Für Anhäufungen verschiedenartiger Gegenstände verwendete Arman bewusst andere Begriffe. Persönliche Gegenstände einer berühmten Person sammelte Arman in Robot-Portraits, und den um 1959/60 in Glaskästen gefüllten Inhalt eines Papierkorbes nennt er Poubelle. Mit ihnen stellte er auf ironische Weise den einseitigen Verbrauchscharakter der Massenprodukte in Frage." (-> dt. wikipedia)
ARMAN / ROBOT-PORTRAITS / 1961
Robot-Portrait
d'Eliane / 1961 / mixed in glastheke / 16 x 16 x 4" /
Coll. Eliane Fernandez, Parijs
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NICAS DHUR / WEIß (AT) / 2007 *pdf
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THOMAS DEMAND
Thomas Demand ist durch Fotografien bekannt geworden,
die zwar reale Raeume simulieren, tatsaechlich aber architektonische
Nachbauten aus Pappkarton und Papier zeigen. Als Grundlage nimmt Demand
haeufig Bilder aus den Massenmedien, die er in lebensgroße
Modelle transformiert, um sie hinterher als großformatige Fotoprints
zu reproduzieren.
Die Darstellungen auf Demands Lichtbilder wirken beilaeufig,
obwohl viele seiner Arbeiten historisch und politisch bedeutende Szenen
und Sets darstellen. Diese reichen von Saddam Husseins Kueche seines
Verstecks in Tikrit in Irak bis zu Motiven, die er sich aus den Archiven
der deutschen Filmemacherin Leni Riefenstahl besorgte.
Erst der Mangel an Details offenbart dem Betrachter,
dass es sich bei den Ablichtungen um künstliche Szenen und nicht
um Dokumente realer, authentischer Orte handelt. ... goethe.online
Thomas
DEMAND / Archive 1995
silver dye bleach print (Ilfochrome), face-mounted to acrylic, edition
4/5
183.8 x 238 cm
Solomon R. Guggenheim Museum, New York
Purchased with funds contributed by the Young Collectors Council
© Thomas Demand/VG Bild-Kunst, Bonn. online
based on a still of Olympia by Leni Riefenstahl
Thomas
DEMAND / Poll 2001
based on a photograph of a Florida recount station.
http://thomasdemand.de
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ERWIN WURM : Telekintetically bent VW-Van, 2006, bus, 210 x 230 x 440 cm.
Installationsansicht/installation view at Art Unlimited, Basel © Erwin Wurm: VG BILD-KUNST, Bonn 2007
Erwin Wurm, 'Eames', 2005, C-print online
JEPPE HEIN / Modified Social Bench I - 2006
gallery online
1974 born in Copenhagen
Lives and works in Copenhagen / Berlin
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raeumlich
ein brettspiel im urbanen raum : oder, mit Leibniz gesagt, die raummetaphern
bleiben leer, wenn nicht das augenmerk auf die in ihnen stattfindenden
handlungen gelegt wird.
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"Practical
Exercises for Getting from Point A to B" / workshop
mit Michelle Teran / montag 7. januar & dienstag 8. januar 08,
11 bis 16 h

what are the other possibiloties that i am not seeing?
how to define proximity? what about touch?
how do i generate sameness?
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JEPPE HEIN / Self-Destructing Wall - 2003
plywood, motor, metal, paint / gallery online
A large wooden wall is built up in a space almost blocking the entry. Slowly, the metal structure within the wooden wall starts to move, pushing it against the wall of the space, breaking the wood and pushing the wall together like an accordion, thus entirely destroying the wall. In the beginning more than four metres long, the wall ends up with approximately 50 cm length after one day, leaving splintered wood on the ground of the space, giving the room a somewhat rough appearance that is kept until the end of the exhibition.
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LIFE IN A COMPUTERIZED ENVIROMENT
The Architecture Machine Group, M.I.T./ Seek 1969-70
Image: "BlockWorld," by the Architecture Machine Group
"Seek," Architecture Machine Group, 1969-70
Reference: Nicholas Negroponte, The Architecture Machine, M.I.T. Press 1970
(Seek wurde entwickelt und konstruiert von Studenten des Urban Systems Laboratory, gesponsert von der Ford Foundation.
Co-Direktor der Gruppe war Nicholas Negroponte, Direktor des Media Lab am MIT
Nucleus des Sytems ist eine Interdata Model 3 Computer mit 65536 single (yes/no) bits. Springmäuse sind Versuchstiere in dem kybernetischen Modell einer Stadt. Einzige öffentlich vorgeführte Architekturmaschine von Negropontes Architecture Machine Group. Eine computerunterstützte „Ordnungsmaschine“ überwachte einen Glasschrank mit 500 Wüstenspringmäusen. Diese schubsten leichte Quader im Terrarium umher.
Die Maschine brachte den verschobenen Block wieder in eine Reihe.
Das führte zu einer sich ständig veränderten Architektur, die wiederspiegelte, wie in die Tiere den Ort benutzten.
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ANSELM BAUER "ein sich selbstorganisierendes absperrungssystem" oder auch "TEILER" oder auch "o.T." / 2007

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David
Hahlbrock, DSC01419.JPG / 2007
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ANDREAS KAISER
online
Andreas
Kaiser / Gangway / Kunstverein im Museum Gelsenkirchen 2001
Absperrungen, 24 Nachtlichter
Die vielen Steckdosen zeugen von der Planung einer Präsentation
von kinetischen Objekten, die so nie stattgefunden hat. Der Besucher
wurde an der Wand lang durch alle abgedunkelten Ausstellungsräume
geführt. homepage
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Christin Lahr / »[DPsNtN] = DISPLACED_PERSONS say NOTHING to NOBODY« / 1999
www.medienkunstnetz.de/ / video online
"Die Arbeit ist ein interaktives, rechnergesteuertes, Environment mit Internetanbindung, in dessen Mittelpunkt die Schnittstellen bzw. Ueberschneidungen von physischen und virtuellen Raeumen stehen, fokussiert auf den Bereich zwischenmenschlicher Kommunikation. (...) Entgegen der Gewohnheit wird bei dieser Arbeit die Interaktion nicht durch Aktion, sondern gerade durch NICHTS_TUN, NICHT_AKTION hervorgerufen. In einem leeren Raum befinden sich 8 Lautsprecherboxen und 8 rote Plastikschilder mit den eingravierten Worten north, south, east, west, up, down, in, out – Begriffe, mit deren Hilfe wir physische Raeume verorten, zugleich die wichtigsten Befehle fuer das Navigieren innerhalb virtueller Raeume. Solange sich niemand im Raum befindet, ist aus den Lautsprechern ein computergenerierter, mehrstimmiger Polylog unterschiedlicher synthetischer Prototypen zu hoeren, in welchem u.a. Fragen bezueglich An- und Abwesenheit, Wahrheit und Luege, Geschlecht, Aussehen, Identitaet und Verortung aufgeworfen werden. Die Texte basieren auf einer Recherche in »LambdaMOO« * und den dort gemachten Erfahrungen mit dem Kommunikationsverhalten in virtuellen Raeumen. Sobald jemand den Raum betritt, brechen die Stimmen ab, und die ploetzlich eintretende Stille laeßt das Eintreten als Stoerung gewahr werden. Erst bei absoluter Regungslosigkeit aller im Raum Anwesenden setzt die Klanginstallation wieder ein." (Christin Lahr)
* (LambdaMOO ist die platform einer virtuellen community; ein "Multi-User-Dungeon, Object Oriented"; es handelt sich um ein Spiele, bei dem mehrere Spieler jeweils eine Spielfigur durch eine Fantasiewelt führen und durch Texteingaben ihre Handlungen und Dialoge den anderen mitteilen. In LambdaMoo wurdezum ersten Mal auf rigorose Weise das Fehlen jeglicher sozialer Regelments bewußt. Innerhalb von LambdaMoo gab es fuer die Spieler zunaechst keine Einschraenkungen, was ihr Handeln anbetraf. Zwar gab es Administratoren in Form von "Wizards", aber diese richteten hauptsaechlich technische Neuerungen fuer die Spieler ein und hatten keinerlei Einfluß auf das soziale Miteinander der Spieler. Anlaß einer heftigen Diskussion waren die Taten der Spielfigur "Mr. Bungle", einem, nach Beschreibung des Spielers, fetten, fiesen, sexistischen Clowns. Dieser zwang die Spielfiguren anderer Teilnehmer mithilfe eines in LambdaMoo eingebettenen Programms namens Voodoo-Doll dazu, sexueller Handlungen an sich vorzunehmen. Diese Meldungen wurden allen anderen Spielern mitgeteilt und der Besitzer der Spielfigur konnte dem nicht entgegenwirken.)
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Yvonne Rainer / »Carriage Discreteness« / 1966
quelle: www.medienkunstnetz.de / © E.A.T. - Experiments in Art and Technology
www.fondation-langlois.org/ / still aus 16 mm film von A. Schilling
Performance praesentiert im rahmen der 9 Evenings: Theatre and Engineering, The 69th Regiment Armory, New York, N.Y., 15-21 octobre 1966.
Yvonne Rainer breitete Latten, Platten, Wuerfel, Planken und Folien aus unterschiedlichen Materialien (Holzfaser, Holz, Styropor-Balken) auf einem Gitter auf dem Boden des Armory aus. Von einem kleinen Balkon hoch ueber einer Wand des Armory aus uebermittelte Rainer den Darstellern, die kleine Walkie-Talkies an ihren Handgelenken trugen, ihre Instruktionen. Sie bat sie, bestimmte Objekte von einem Ort des Bodens zu einem anderen zu tragen. Rainer hatte zudem Ereignisse vorprogrammiert, die in Bewegung gesetzt wurden, als die Performance begann. Dazu gehoerten Film- und Dia-Projektionen, ein riesiger Ball, der von der Decke herunterfiel, eine Muelltonne, aus der Schaumstoffteile ueber der Flaeche ausgeleert wurden, sowie ein erleuchteter Stab aus Acrylglas, der sich ueber der Performance-Flaeche hin und her bewegte. Ein Auszug aus einem Film von W.C. Fields, in dem dieser mit Ziegelsteinen jongliert, wurde auf eine Leinwand projiziert, der zusammenbrach. Am Ende von »Carriage Discreteness« setzte sich Steve Paxton oben vom Balkon aus auf eine Schaukel, die an der Decke angebracht war, und schaukelte so lange hin und her, bis er zum Stillstand kam« (-> 9 evenings brochure, E.A.T., New York, 1966) / video online
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mobil
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PIPILOTTI RIST & co / Achterbahn / Das Tram ist noch nicht voll / Juni-Nov 1998 / Zuerich
gallery online
mobile audience / BLOG -> http://mobileaudience.blogspot.com
MPG / mobile performance group -> www.mattroberts.info/mpg/
BLASTTHEORY -> www.blasttheory.co.uk/
ART BY TELEPHONE: FROM STATIC TO MOBILE INTERFACE / paper by Adriana
de Souza e Silva -> www.flong.com
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statistisch
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Silke
Wawro, Projekt 300 qm VOLKSWARE, Markenteppich 2005 (foto p.warras)
300 qm kleiderfläche stehen für den durchschnittlichen
kleiderkonsum eines westlichen konsumenten. Daten basieren auf einer
von Greenpeace in tonnen berechneten statistik.
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David
Hahlbrock, Expedition C-10ÖQO, altitude 07
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telekommunikativ
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Antoni Muntadas / »Cadaqués Canal Local« / 1974
www.medienkunstnetz.de/
Muntadas nutzte einen regionalen Fernsehkanal zur Uebertragung eines Programms — Reportagen und Interviews —, das der Kuenstler selbst mit seinen Mitarbeitern in der katalanischen Kleinstadt Cadaquès produzierte. 1974 gab es in Spanien nur einen offiziellen Fernsehkanal und somit war dieses gemeinschaftliche Fernsehprojekt nicht nur ein unkonventioneller Beitrag im Bereich der Kunst und Telekommunikation, sondern griff auch in das soziopolitische Umfeld ein. Die Praesentation ›seines‹ Fernsehprogramms in den Dorfkneipen beziehungsweise im Stadtkasino, wo der Fernseher als gesellschaftsbildendes Element zu fungieren pflegte, zeugte vom Bemuehen des Kuenstlers, ein Ineinandergreifen von ›Kunst und Leben‹ zu bewirken.
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ANDREAS KAISER / Weltlager / Museum Luedenscheid 1999
10 Militaerzelte, 10 Weltempfaenger
online
Die von innen beleuchteten Zelte wurden in Reihe an
der Decke verspannt. Pünktlich zur vollen Stunde sendeten die Weltempfänger
die aktuellen Nachrichten in 10 verschiedenen Sprachen. Nach je 5 Minuten
endete die babylonische Sprachverwirrung.
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MICHELLE TERAN / FRILUFTKINO fuer URBAN INTERFACE OSLO / september 2007
project-on-line / on-flickr
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the Surveillance
Camera Players *
home
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Denis Beaubois .. amnesia *net *
local |
Jill Magid / EVIDENCE LOCKER * home |
Manu Luksch / FACELESS produced under the rules of the 'Manifesto
for CCTV Filmmakers'. *
ambienttv.net
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public displays
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Joseph Kosuth / The seventh investigation (Art as Idea as Idea) Proposition One 1970
© ARS, NY and DACS, London 2003
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Ralph Ueltzhoeffer - Textportraits


Ueltzhoeffer, Ralph *1966 in Mannheim, Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, bei Andreas Slominski und Ernst Caramelle - Hologramme - Lichtkunst - Fotografie - Textportrait, Konzeptkunst - Ralph Ueltzhoeffer, Conceptart, Textbild, Bild aus Text, Text-Biografie, Kunst, Textkunst, Kunst aus Text, Portrait aus Text, Schrift, Bild, Bild aus Schrift, Schriftbild, Portrait - Symbiose aus Text und Bild, Biografie, Leuchtschrift, Webkunst, Netzkunst, Webart, Internet-kunst, Konzept Kunst, Biografie von Politiker, Schauspieler, Model, Musiker, Prominenz - Gerhard Schröder, George W Bush, Heidi Klum, David Beckham, Cameron Diaz, Michelle Hunziker, Sarah Connor. Paris Hilton. Britney Spears. Jennifer Lopez, Shakira, Pamela Anderson, Joseph Kosuth, Jenny Holzer, Jeanette Biedermann. Christina Aguilera. Angelina Jolie. Robbie Williams. Michael Jackson Lenny Kravitz. Brad Pitt, Jan Ullrich, Orlando Bloom, Hayden Christensen, Keanu Reeves, Michael Schumacher, Tom Cruise... www.ueltzhoeffer.de
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Christian Hasucha / JETZT / 1989
http://www.hasucha.de
Auf einer im oberen Bereich freistehenden Fassadenmauer sitzt ein Akteur für die Dauer von 3 Wochen allabendlich auf einem metallenen Stuhl.
Neben ihm ist ein rechteckiger Kasten mit verglaster Vorderfront installiert. Von Zeit zu Zeit löst der Sitzende mittels Kippschalter einen Lichtimpuls im Kasten aus, wobei das ausgestanzte Wort JETZT in den Abendhimmel strahlt.
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COSTANTINO CIERVO
Cell
n. 10, 2006
Scultura video cinetica - legno, acciaio, elettronica, magneti, TFT
monitore, lettore video, interruttore ad ampolla di mercurio, video
ca. 15 min. loop. 121x118x20 cm.
homepage
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references :
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www :
peter arlt / angewandte soziologie im oeffentlichen raum / www.peterarlt.at/
departement fuer oeffentliche erscheinungen / www.department-online.de
http://bldgblog.blogspot.com/
http://lifewithoutbuildings.net/
http://www.hasucha.de
http://www.ciervo.org
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bibliographic references :
Nicolas Bourriaud / POSTPRODUCTION / Lukas&Sternberg / 2002
Costantino Ciervo / Radical Theories / Fondazione Mudima / 2007
Zdenek Felix (HG) / Das Jahrhundert des MULTIPLE / 1994
Anke Gleber / The Art of Taking a Walk / 1957
Heidi Grundmann / ART Telecommunication / 1984
Kornelia Hahn (Hg) / Oeffentlichkeit und Offenbarung / 2002
Florian Haydn et alii / Temporary Urban Spaces / 2006
D.Hoffmann-Axthelm / Wie kommt die Geschichte ins Entwerfen? / 1972
Theodor Holm Nelson / A Cosmology for a Different Computer Universe: Data Model, Mechanisms, Virtual Machine and Visualization Infrastructure / http://jodi.tamu.edu/Articles/v05/i01/Nelson/
LinkLehmann, Ulrike [Hrsg.] / Aesthetik der Absenz /
1994
Christoph Schenker und Michael Hiltbrunner (Hg.) / Kunst und Oeffentlichkeit
- Kritische Praxis der Kunst im Stadtraum Zuerich / 2007
Richard Sennet / Flesh & Stone - The body & the city / 1994
Damian Sutton et alii (ed.) / The State of the Real / Aesthetics in
the Digital Age / 2007
Robert Temel + Florian Haydn (Ed.) / Temporary Urban Spaces - Concepts
for the Use of City Spaces / 2006
Paul Virilio / Revolution der Geschwindigkeit / Merve / 1993
Gabriele Werner (HG) / Systemische Raeume / Bildwelten des Wissens /
Kunsthistorisches Jahrbuch fuer Bildkritik / Band 5,1 / 2007
Stephen Wilson / Umwelt-erfassende Kunstwerke und interaktive Kunstereignisse / in KUNSTFORUM Bd. 103 / 1989
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