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atelier fuer multimedia&performance, KHM Koeln <<
re-active
platform SS 2006
simulierte
anwesenheiten am 27.06.06
diverses
: web geographien und web inszenierungen
mapping fibre optic networks, submarine cables and telecommunications
satellites ->
http://www.cybergeography.org/atlas/cables.html
mapping von web-seiten -> http://www.cybergeography.org/atlas/web_sites.html
webtracer : visualising web structure -> http://www.nullpointer.co.uk/-/webtracer2.htm
SHREDDER : An alternative browsing experience -> http://www.potatoland.org/shredder/shredder.html
lev
manovich : avantgarde/datenstruktur/post-media-ästhetik
http://www.manovich.net/
simulierte
anwesenheiten am 20.06.06
das
beobachtende busfahren: Agnes Rossa in Kairo
diverses
: reaktive inszenierungen
Luiz Duva -> http://www.liveimages.com.br
Terry Flaxton ->
http://www.flaxton.btinternet.co.uk/
media_Formasuono (Ettore Lariani, Marco Maiocchi, Francesco
Rampichini)
Mario Canali, z.B SCRIBBLE-TEST,
interaktive installation 2002, oder E.mX,
gefühlsenviroment
simulierte
anwesenheiten am 13.06.06
das
algorithmische walking : Yolande Harris zu gast
->
www.yolandeharris.net
satellitares
monitoring : VOPOS by www.0100101110101101.org
Telephone, satellites and the Internet: VOPOS exploits
and merges three kinds of nets. The two members of 0100101110101101.ORG
are the cell under control. Since the beginning of the project VOPOS they
wear a GPS transmitter that, exchanging data with the satellites, constantly
transmits to their website their exact position on the urban environment.
A software draws on a digital geographic map the exact position in which
they reside, establishing a path that traces all the movements. ->
http://www.0100101110101101.org/home/vopos
google
extrem : Nicole Dhur v/ermittelt
->
http://www.golem.de/0606/45819.html
->
http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html
Die
Bilder dienen nicht mehr dazu, die Welt zu verstehen, sondern die Bilder
dienen dazu, Daten zu verstehen (Peter Weibel)
Tim Otto Roth, Ich sehe, was ich nicht
sehe, 2003/04
... Tim Otto Roth verwandelt die Kunstfassade in ein Superauge, das nach
den Gründen von Raum und Materie Ausschau hält - in nahezu Echtzeit.
Darstellungen der avanciertesten Bildmaschinen weltweit führender
Forschungseinrichtungen werden nun live via Internet an die Kunstfassade
übertragen! Mit den Augen der modernsten Teleskope und Forschungssatelliten
blickt man somit unmittelbar in die fernsten Winkel des Alls oder begibt
sich mit Teilchenbeschleunigern auf Spurensuche nach den subatomaren Bestandteilen
der Materie. [-> http://www.kunstfassade.de/]
Tim Otto Roth, "100 Tage - 100 Imachinationen
" Internetbasierte Grossprojektion -> http://www.imachination.net/next100/
simulierte
anwesenheiten am 06.06.06
das
algorithmische walking : auf der erde zeichnen
->
kornkreise
quelle:
http://www.kornkreise-forschung.de
Formation aus drei Kreisen in einem Feld am Montegranaro am 8. Juni 2003.
Foto: Adriano Forgione
->
englische bodenbildnisse, torflabyrinthe und hügelfiguren
quelle:
http://www.sussexpast.co.uk
+ http://www.hows.org.uk/
quelle
: http://www.mysteriousbritain.co.uk/
quelle
: http://wiltshirewhitehorses.org.uk
->
die linien von nazca
quelle
: http://earthobservatory.nasa.gov/
quelle
: http://www.schulseiten.de
das
algorithmische walking : algorithmen zum mitlaufen
->
.walk
von http://www.socialfiction.org
Example
1
// Classic.walk Repeat { 1 st street left
2 nd street right
2 nd street left }
This
.walk example shows the classic generative psychogeographical algorithm,
that urban exploration haiku, written down like a pseudo-computer language
.
Example
2
//
T = Time (in minutes)
// E = Exportcode
// C = Counter E = 2
C = 0 Repeat { X = E 1 st street left
2 nd street right
X street left When 2 agents meet { Exchange E C + 1 } Count T 0 to 60
If time = 60 { Abort to Root
Print C to socialfiction.org } }Or in straightforward English: "Your
export code is 2
Repeat the following instructions; walk the first street left, second
street right, then you take the street left that is indicated as your
export code. Every time you meet another psychogeographer you exchange
export codes. This new code will change the 3rth turn.
Remember how often you exchange export code.
When you have walked for one hour you return to the place your are supposed
to meet.
Once arrived there report the number of encounters to socialfiction.org."
For this simple talk this would do just as well. But when, like in the
examples coming up next, the functions the applet will have to perform
are getting more complicated a verbal explanation will require a lot
more text of a very dense nature as the instructions must be interpretable
in one way only. Symbolic logic serves the purpose of single minded
communication much better than any natural language.
All the action happens between the { } after the Repeat command. Also
notice that in this applet individual agents participating in an experiment
are connected through the exchange of their E (Export code). This is
a feature that was not available in the first example but without which
it would be impossible to design a psychogeographical computer: an interconnected
bunch of small applets, called .walk software (or if you like walkware)
that runs (or rather walks) on top of the hardware, the street grid.
simulierte
anwesenheiten am 30.05.06
messen,
zählen, visualisieren: zur sache darstellung
Konrad
Zuse, Graphomat, 1961
Konrad Zuses letzter großer Beitrag zur Computerentwicklung war
der im Jahr 1961 auf der Hannovermesse vorgestellte Graphomat Z64. Zuse
realisierte hier seine Vision aus dem Jahr 1944, dass seine Maschine auch
zeichnen können sollen. Die Z64 wurde durch Lochstreifen gesteuert,
die zum Beispiel von der Maschine Z22 erzeugt wurden. Die hohe Zeichengenauigkeit
von einem Sechzehntel Millimeter und 16 verschiedene Zeichengeschwindigkeiten
eröffneten vollkommen neue Anwendungsbereiche der grafischen Datenverarbeitung.
Auch die Computerkunst erhielt den Startschuss mit dieser Maschine und
ab 1965 wurde das Gerät Z64 auch in der Bekleidungsindustrie zur
Erstellung von Schnittmustern eingesetzt.
Georg
Nees, Quadratverteilung, 1969
Computergrafik,
erstellt mit Hilfe eines Siemens-Computers 2002 und eines Zeichentisches
Zuse-Graphomat
Ernst
Neufert, Bauentwurfslehre, 1942, 1966
W.
Coy, Analog/Digital
- Schrift, Bild und Zahl als Basismedien, Universität Siegen,
Vortrag auf dem Abschlußkolloquium des DFG-SFB 214 "Bildschirmmedien",
29.9.2000
Nelson
Goodman, Sprachen der Kunst. Entwurf einer Symboltheorie, 1995
In den "Sprachen der Kunst" legt Goodman dar, dass der Unterschied
zwischen einem Bild und einer Beschreibung eines Gegenstandes nicht darin
besteht, dass das Bild dem Gegenstand ähnlicher ist als seine Beschreibung.
Er verdeutlicht, dass Ähnlichkeit weder hinreichende noch notwendige
Bedingung für Repräsentation ist, da Ähnlichkeit eine symmetrische
Beziehung ist, während dies bei Repräsentation nicht der Fall
ist.
visualisierungsaufgabe
ortungsdaten von trackstick visualieren -> test
google earth + test data pure
öffentliche
webcams : picto/visualisierung zur konstruktion von daten
USA
-> SmarTraveler etc.. (New
Jersey..)
simulierte
anwesenheiten am 23.05.06
medienverschwendung
und berglandschaften
magi calusinska und juliana borinski uber
schatten und licht der medien (aktion in glas moog). kerstin ergenzinger
über elektronisch veränderbare berglandschaften.
gps-unterstützte
kartographie
vorbereitungen zum einsatz eines gps-trackstiks.
http://de.wikipedia.org/wiki/Keyhole_Markup_Language
http://de.wikipedia.org/wiki/Kartografie
Christine
Buci-Glucksmann, Der kartographische Blick der Kunst, Merve, 1997
-> www.medienkunstnetz.de/themen/mapping_und_text/der-kartografische-blick/
Robert
Smithson / »Spiral
Jetty« / 1970 -> http://www.robertsmithson.com/films/txt/spiral.html
Archizoom
/ »No
Stop City« / 1969

+
SUPERSTUDIO »Monumento
Continuo«
On
top of the world... Il Monumento Continuo, a gridded structure that the
Superstudio architects suggested would eventually cover the planet.
Rudolf
Frieling / Das Archiv, die Medien die Karte und der Text ->
www.medienkunstnetz.de/themen/mapping_und_text/archiv_karte/
John
Klima / »EARTH«
/ 2001
«EARTH« ist ein einzigartiges geographisch-räumliches
Visualisierungssystem, das in Echtzeit Daten aus dem Internet bezieht
und auf einem dreidimensionalen Modell der Erde exakt abbildet. Das »EARTH«-Projekt
bezieht den Zuschauer/Datensammler auf verschiedene Weise aktiv ein. Nutzer
können Schicht um Schicht in die Karten zoomen und Bilder sowie Daten
spezifischer Regionen abrufen. Die vernetzte »EARTH«-Version
stellt darüberhinaus alle Online-Nutzer durch Satellitenpositionen
und ermittelt eine annähernde Schätzung zum genauen lokalen
Standpunkt des Besuchers auf der Erde. John Klima
Wolfgang
Ernst / Jenseits des Archivs: Bit Mapping -> www.medienkunstnetz.de/themen/mapping_und_text/jenseits-des-archivs/1/
post-napoleonische
faszination satellitaren blickes:
W.G.Sebald berichtet: In der nähe von Brighton gibt es unweit der
küste zwei kleine wäldchen, die nach der schlacht von Waterloo
angepflanzt worden sind, zur erinnerung an den denkwürdigen sieg.
Das eine wäldchen hat die form eines napoleonischen dreispitz, das
andere diejenige des stiefels von Wellington. Die umrisse sind natürlich
vom boden aus nicht zu erkennen. Die sinnbilder, heißt es, waren
für spätere ballonreisende gedacht. (aus: Die ringe des Saturn,
1995)
google
earth -> http://earth.google.com/
Bernd
Hopfengärtner / Hello,
world! / 2006 -> http://www.uni-weimar.de/cms/Pressemitteilungen.454.0
Nähere Informationen zu dem Projekt sind demnächst auf der Website
http://hello.w0r1d.net zu finden.
weitere
KML-interventionen : Anfang April nutzte das Herrenmagazin "Maxim"
eine KML-Datei, um für seine hundertste Ausgabe zu werben. In
der Wüste bei Las Vegas wurde ein überdimensionales Cover ausgelegt,
das Eva Longoria zeigt, Darstellerin aus der TV-Serie "Desperate
Housewives". Die KML-Datei mit dem eingebetteten Titelbild
ist auf der Maxim-Webseite abrufbar.
quelle
-> http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,415135,00.html
narrative
kartographie :
Paul Auster und Janet CardiffJanet Cardiff's Her Long Black Hair
is a 35-minute journey that begins at Central Park South and transforms
an everyday stroll in the park into an absorbing psychological and physical
experience. Cardiff takes each listener on a winding journey through Central
Park's 19th-century pathways, retracing the footsteps of an enigmatic
dark-haired woman. Relayed in a quasi-narrative style, Her Long Black
Hair is a complex investigation of location, time, sound, and physicality,
interweaving stream-of-consciousness observations with fact and fiction,
local history, opera and gospel music, and other atmospheric and cultural
elements. At once cinematic and non-linear, Her Long Black Hair uses binaural
technology--a means of recording that achieves incredibly precise three-dimensional
sound--to create an experience of physical immediacy and complexity.
The walk echoes the visual world as well, using photographs to reflect
upon the relationship between images and notions of possession, loss,
history, and beauty. Each person receives an audio kit that contains a
CD player with headphones as well as a packet of photographs. As Cardiff's
voice on the audio soundtrack guides listeners through the park, they
are occasionally prompted to pull out and view one of the photographs.
These images link the speaker and the listener within their shared physical
surroundings of Central Park.
quelle -> http://www.publicartfund.orgmehr
walks : http://www.artfocus.com_themissingvoice
+ http://www.zkm.de_hillclimbing
Paul
Auster City of Glas : visualisierung von Quinn's reise
quelle -> http://www.pbase.com/photos75/quinns_travel
simulierte
anwesenheiten am 02.05.06
erweiterung
des selbst
nichole dhur recherchiert wunschprofile des selbst.
simulierte
anwesenheiten am 25.04.06
INFRAROTe
reflektion
zweite test-beobachtung des atelier-vorplatzes : die ansicht
einer überwachungskamera wird sekundenweise digitalisiert aufgrund
eines differenz-trackings mit MAX/jitter programmiert
Carolina
Kot überwacht private sicherheitsleute an einer tankstelle in buenos
aires. Ihre Mutter erzählt dazu von einem mädchen, das beauftragt
wurde, einen hohen sicherheitsbeamten des regimes zu beobachten und über
seine bewegungen zu berichten.
simulierte
anwesenheiten am 18.04.06
INFRAROT
ein test-beobachtung des atelier-vorplatzes : die ansicht einer
überwachungskamera wird sekundenweise digitalisiert aufgrund eines
differenz-trackings mit MAX/jitter programmiert
simulierte
anwesenheiten am 11.04.06
Invisible
eine videobeobachtung von kassandra wellendorf ;
wie verhalten sich menschen, wenn sie auf dem bus warten? 2004
simulation
city: überwachungsexperimente im elektroclub
ein bericht über die DJ/VJ-praxis von RechenZentrum;
was passiert, wenn man menschen ohne ihre erlaubnis und ihr wissen filmt
und in der öffentlichkeit zeigt?
paul
garrin
vom politischen videoaktivismus, über medieninstallation zum internet-widerstand
http://www.ecn.org/wikiartpedia/index.php/Garrin_Paul
http://www.aec.at/infowar/PROJEKTE/borderp.html
http://namespace.autono.net/
BBM
: Beobachter der Bediener von Maschinen
Die Arbeit von BBM hat sich durch ihr wesentliches Material, die Maschine,
stets um Technologie, Forschung und die gesellschaftlichen Verhältnissen
in der BRD gedreht. http://www.bbm.de/
references:
Olaf
Arndt et al., BBM, das modell einer neuen gesellschaftsordnung, 1999
barbara
könches/peter weibel (hg), unSICHTBARes kunst_wissenschaft, internationaler
medienkunstpreis 2004
Jutta
Zaremba , Medien(kampf)kunst : Paul Garrins macht des taktischen, Kunstforum
153, 2001
simulierte
anwesenheiten am 04.04.06
knoten
1: zur erweiterung des blicksystems über räumlich-taktile ansätze
taktile
visualisierung
the
kronos-projector by alvaro cassinelli : people can literally
penetrate the screen to sculpt the "time substance" of a movie
and rebuild its visual narrative by changing the order of the pre-recorded
events with their bare hands.
http://plaza.bunka.go.jp/english/festival/sakuhin/sakuhin/art01.html
simulation
eines blicksystemsspyglass by murakami furiaki : this work aims
to return the electronic media using sophisticated modern technology to
the human body, and try to re-acknowledge "seeing" is a part
of physical exercise.
http://plaza.bunka.go.jp/english/festival/sakuhin/sakuhin/art03.html
tele-taktilitätInter-Skin-Project
by stahl stenslie : Whereas the first cyberSM project used a
visual interface to influence and control the remote environment, the
functionality of the third generation suits shifts the emphasis away from
the computer screen as mediator between the participants to the body itself.
In the Inter-Skin project, the body becomes the interface for communication
between the participants through the use of "intelligent" touch
suits. These suits become an "interskin" to convey, exchange
and receive information.
They represent a way of re-thinking communication and interface technology,
channeling the concentration away from the object-oriented (the screen)
towards the subject-oriented (the body).
In
the Inter-Skin project both participants wear a sensoric outfit that is
capable of both transmitting and receiving different multi-sensoric stimuli.
The communication system concentrates on the transmission and receiving
of sensual contact. The strength of the transmitted stimuli depends on
the duration of the self-touch. It is the combination of the three stimuli
that makes up the Inter-Skin system, but it is the touch that literally
brings sense into the communication play. However, receiving and sending
corporal stimuli alone very soon becomes mechanical and estranging. Voice
and video contact are therefore used as means to a) interpret the touch
and b) provide feedback to the actions taken. The suits are attached to
Macintosh computers and can run over any kind of computer network."
knoten
2: zur erweiterung des blicksystems über satelliten und kartographie
satellitares
tracking
can
you see me now? by blast theory
MILKproject
by Esther Polak
->
practice A : entwürfe zum einsatz von
TrackStick
knoten
3: zur erweiterung des blicksystems über infra-rot
videoüberwachung
guardian
angel by david rokeby (2001) -> http://homepage.mac.com/davidrokeby/angel.html
Machine
for Taking Time by david rokeby (2001) -> http://homepage.mac.com/davidrokeby/machine.html
->
practice B : entwürfe zum einsatz von infrarot-kameras im schaufenster
bereich
references:
Critical
Art Ensemble, Cyborgs & Designerbabies, 1998V2_Nai Publishers, aRT
& D : research and development in art, 2005
internationaler
medienkunstpreis 2003, konstruiertes leben, 2003
kontakt: susanna schoenberg susasch@khm.de
pho: cologne/ 20189 144 (mo bis mitt 10 bis 14 h) |