INTERMEZZO / 11.-16. mai 2006 / in glas moog und umgebung, filzengraben 2, koeln
eröffnung donnerstag 11. mai 19 h
finissage dienstag 16. mai 19 höffnungszeiten:
freitag-samstag 17-19 h
sonntag 14-18 h im rahmen des Kölner Kultursonntages
montag geschlossen
INTERMEZZO bezeichnet in der Oper das Programm, das zwischen zwei Akten gespielt wird. Die Arbeiten der jungen KünstlerInnen, die dieses Ausstellungsprogramm ausmachen, definieren (mediale) Zustände, die selbst Formen von DAZWISCHEN in sich tragen: der Flur zu nicht existierenden Räumen; das kollektive Pausenbrot eines Fußballpublikums; der Weg zwischen einem Eintrag und einem Treffer; oder einfach die Welle, die irgendwo zwischen Entstehen und Vergehen besteht. (info: susasch@khm.de)
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Ralf Baecker / NOWHERE / Installation / 2005
NOWHERE ist eine in der Entstehung befindende Landschaft. Die
Nutzer einer Suchmaschine erodieren mit ihren Suchbewegungen "Flüsse",
"Schluchten" und "Täler"’. Die Suchanfragen werden
mit Hilfe einer 3-dimensionalen Fräsapparatur in eine Hartschaumplatte
geschrieben. Der kontinuierliche "Strom" aus Suchanfragen gibt den
Rhythmus der Maschine vor. Unter www.no-surprises.de/nowhere/live/
ist die Entwicklung der Landschaft als streaming zu verfolgen.
Daniel Burkhardt / WELLEN / Video / 2006

Der
Blick auf einen Augenblick weitet sich. Voranschreitendes und Folgendes werden
sukzessive sichtbar. Im Kontext des Davor und Danach verändern sich Atmosphäre
und Bedeutung. Bedrohliches bricht ein..
Angélique Dubois / UNRUHE / Video / 2006

UNRUHE ist
die Beobachtung einer Einebnung und Säuberung eines Gräberfeldes auf
einem Friedhof. Es ist das übliche Vorgehen, nach Ablauf der 15-jährigen
Grabmiete. Die Gruppe von Männern und Jugendlichen, welche die Arbeit erledigen
und die vergessenen Gräber entsorgen soll, reagiert darauf befremdet, nachdenklich
und mit großer Unsicherheit. Durch ein scheinbar dokumentarisches Format
spielt der Film mit der Lücke, die entstanden ist zwischen dem Realismus
und der Romantik in der Kunst.
Kerstin Ergenzinger / TIMELINE / Video / 2006
TIMELINE
ist eine Videokomposition für einen Monitor bestehend aus nah aufgenommenen
Lichtzeichen und Klängen.
Martin Hesselmeier / RAUMLINIEN / Fotografie / 2006
Raum wird definiert durch seine Grenzen. Sie bestimmen die Grundstimmung von
Räumen und die Wahrnehmung von Raumzusammenhängen.
Elke Mark / AUF DIE PLÄTZE / Rauminstallation / 2006
Fußball
lässt Herzen höher schlagen... "Bitte Tor sch(l)ießen",
lautet die Aufschrift auf dem Blechschild; weitere Elemente der Installation
sind ein Leuchtkasten und die Videos "Deutschland zeigt Gesicht" und
"Halbzeitpause".
Feeline Massonne / KORRIDOR / Skulptur / 2006
Ein langer Flur, nachgebaut aus hautfarbenem Kunstleder.
Irena Paskali / URBAN LANDSCAPE / Panorama / 2005
URBAN
LANDSCAPE ist die Bezeichnung für eine Serie von Panoramafotografien, die
im Kölner Stadtraum aufgezeichnet wurden: Once
you are experienced in looking at these images you perceive a lot more than
you expected before - it is worth looking at them for a long time. (Rolf Sachsse)
Leif Rumbke / MOVE / Spielautomat / 2006



MOVE untersucht, wie weit eine Spielsemiotik auf der Grundlage kinetischer Gestaltung im Computerspiel etabliert werden kann und welche Information diese "kinetische Semiotik" in weitgehend isolierter Form zu vermitteln in der Lage ist www.rumbke.de/data/art/move/move.html
Heiner Schilling / PARKING II / Fotografie / 1998-2006
Über
die Gefahren allen Suchens nach Strukturen und Zusammenhängen: Es gibt
keine völlig virtuelle Wirklichkeit, keine vollständig digitalisierte
Industrie, keinen vollkommen geordneten und damit kontrollierbaren Lebensraum.
(documentation
assembled by arte-e-parte, 2006)