![]() |
||
Künstlerische FotografieSeit dem Wintersemester Prof. Tobias Zielony (ehem. Jürgen Klauke), Andreas Hirsch (Künstlerisch-Wissenschaftlicher Mitarbeiter), Heiko Diekmeier, Claudia Trekel (Fotoingenieure) |
||
| zurück zur Hauptseite | ||
| IIm Zentrum der Lehre von Künstlerischer Fotografie und Performance stehen Konzept, projektorientierte Bilderfahrung, ästhetische Wahrnehmung und Bildvorstellung, performative Strategien, experimentelle Übergriffe auch auf andere Medien sowie Weltbeobachtung, Medien- und Selbstreflexion. Intention und Aktion fallen zusammen in den poetischen Akt der angestrebten Bilderfahrung. Fotografie wird also ausschließlich im Kontext der Kunst praktiziert. Neben der klassischen, analogen Fotografie werden Möglichkeiten ausgelotet, die die neuen Techniken bieten. Ihre möglichen neuen Bedeutungsräume sollen für die Kunst nutzbar gemacht werden. Wir sind von medialen Bildern umzingelt; daraus resultiert die zentrale Frage, was Fotografie oder Kunst überhaupt leisten müssen, um als sinnvolles Gegengewicht zur Massenbildproduktion zu bestehen. Als praktische und theoretische Verbindungsstränge dienen Basisseminare sowie die kleine Geschichte der Fotografie in der Gegenwartskunst und der Grundkurs Fotografie mit seinen technischen Exkursionen, analog wie digital. Studiofotografie und Umgang mit verschiedenen Kamerasystemen sowie Vermittlung von Laborkenntnissen für Schwarz/Weiß und Color runden die Einführungen ab. Im Seminar wird von Semester zu Semester themenorientiert gearbeitet. Die Themen (Gewalt, Blut, Haut, Zeit, Schönheit, Performance u.a.) Verbindungen der Fotografie gab es in der Vergangenheit mit der Technik des Holographie-Labors sowie mit der Kunstwissenschaft. In Zukunft sind Verbindungen dieser Art aber auch eine Erweiterung, z. B. zu Film und Experimentalfilm denkbar. |
||