Donnerstag, 14.00 - 16.00 Uhr
14tgl.
Filzengraben 8-10, 2. OG, 2.04
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Beginn: 29. Oktober 2009
Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Bitte auf Aushänge achten oder sich in den E-Mail-Verteiler aufnehmen lassen unter hirsch@khm.de.
In der Wissenschaft versteht man unter einem Experiment eine methodisch angelegte Versuchsanordnung mit dem Ziel, Erkenntnisse zu gewinnen. Auch in den Künsten findet man das Experimentieren als grundlegende Strategie wieder. Anders als in der Wissenschaft dienen Experimente in der Kunst aber nicht in erster Linie dazu, vorher aufgestellte Hypothesen zu bestätigen, sondern dazu, Neues zu entdecken, den Handlungsspielraum zu erweitern und eine eigenständige (Bild-)Sprache zu entwickeln. Experimentelles Arbeiten bedeutet prozesshaftes Arbeiten. Überraschungen liegen in der Natur der Sache und auch das Scheitern ist nicht ausgeschlossen.
Das Seminar besteht im Kern aus drei Aktivitäten:
- Mit einem Fokus auf die Fotografie schauen wir uns Künstler an, die experimentell und aus dem Prozess heraus arbeiten und streifen dabei auch theoretische Fragen.
- Wir entwickeln selbst Versuchsanordnungen und testen deren Potential. Hierbei geht es nicht darum, mit einem Meisterwerkgedanken an die Sache heranzugehen, sondern vielmehr dem Fluss der Ideen zu folgen. Auch technische Fragen werden eine Rolle spielen.
- Nicht zuletzt soll das Seminar einen Raum bieten, in dem ihr eure Arbeiten zu Diskussion stellt und wir gemeinsam deren Möglichkeiten ausloten!
Zu Gast: Lutz Fritsch (angefragt)
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