| Arbeitsschwerpunkte und wissenschaftliche
Interessen:
- Kulturtheorie (Historische Anthropologie, Symbolforschung, Rezeptionsästhetik,
Typologie der ästhetischen Modernisierungen; Alltagskultur und Industrialisierung
des Sehens; Ethnographie der
Körper-Inszenierungen; Mnemotechnik: Theorien des Erinnerns und Vergessens;
Konzeptionen des Wissens und der Wahrnehmung; Technisierung, Mediatisierung
und Apparatisierung der Wechselbeziehungen von Kunst, Wissenschaft und
Alltagskultur)
- Kunst und Kunsttheorie (Vergleichende allgemeine Kunstwissenschaft;
bildtheoretische Paradigmen vom Mittelalter bis zur Telematik; Ästhetik
der technischen Medien auf dem Hintergrund einer Bildtheorie der neuzeitlichen
Kunst; Soziologie der Künstlerrollen seit der Romantik; Kunst- als
Diskurs- und Institutionentheorie; Ikonographien des Politischen in visuellen
Medien)
- Medientheorien (Die Künste des 20. Jahrhunders und ihr Verhätnis
zu Medientechnologie und Massenkulturforschung; Foto- und Filmtheorie,
Semotik
der Kulturindustrie; neue Medien und sozialer Wandel; Philosophien der
Technikgeschichte; Erkenntnistheorie des Ästhetischen)
- Methodologien der Ästhetik (Ikonographie und Mentalitätsgeschichte,
Psychohistorie und Semiotik, Ikonologie und Hermeneutik, Rezeptionsästhetik
und Medientheorie; Kunst und visuelle Kultur als Recodierungsleistungen
in der Medienkultur; Theorien des Imaginären, Soziologie des symbolischen
Handelns; Diskurstheorie und Ideologiekritik)
- Multi-Medien/ Intermedialität und das Techno-Imaginäre (Kunst
im Verhältnis zu Architektur, Urbanistik, Design; avancierte Technologien
in Ästhetik und Kunsttheorie: Installation, Performance, Cyber-Space,
Netzwerk- Experimente; Konnektivität: soziale Interventionen der
Künste, Formen ästhetischer Subversion in Medien-Simulation
und High-Tech-Kultur; Kommukationsbedingungen und ihre künstlerische
Umformung in der elektronischen Mediengesellschaft)
Curriculum Vitae
Hans Ulrich Reck, geb. 1953, Prof. Dr. phil. habil., Philosoph, Kunstwissenschaftler,
Publizist, Mitarbeit an Ausstellungen. M.A. 1976, Promotion in Philosophie
1989, Habilitation/ venia legendi 1991 in Ästhetik und allgemeiner
Kunstwissenschaft. Seit April 1995 Professor für Kunstgeschichte
im medialen Kontext an der Kunsthochschule für Medien in Köln,
davor Professor und Vorsteher der Lehrkanzel für Kommunikationstheorie
an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien, Dozenturen in Basel
und Zürich. Zahlreiche Publikationen, zuletzt 'Junggesellenmaschinen'
(erw. Neuausg. zus. mit Harald Szeemann, Wien/ New York 1999), 'Mythos
Medienkunst' (Köln 2002). Arbeitsschwerpunkte: Ästhetik, Philosophie,
Kunsttheorie und -geschichte, Künste des 20. Jahrhunderts, Semiotik,
Medientheorie, Visuelle Dispositive der Neuzeit, Geschichte und Theorie
der Einbildungskräfte. Seit 1988 beratender Mitherausgeber der Buchreihe
"Conference: German Literary Theory and Cultural Studies" (Wayne
State University Press Detroit, Michigan). Seit 1996 Herausgeber der Buchreihe
'Medienkultur', Springer Verlag, Wien/ New York u.a.
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