Forschung
Die Kunsthochschule für Medien Köln zeichnet sich durch die Integration und Verknüpfung nicht nur unterschiedlicher künstlerischer Medien, sondern auch von Theorie und Praxis aus. Wissenschaftliche und künstlerische Forschungsmethoden werden deshalb an der Hochschule gleichberechtigt als je unterschiedliche Erkenntniswege verfolgt. Eine fragende Haltung zu kultivieren, steht dabei im Mittelpunkt der Aktivitäten.
In den vergangenen Jahren sind produktive fachübergreifende Labore und Plattformen entstanden, die künstlerische Forschung mit wissenschaftlich-theoretischen Fragestellungen verbinden. Es werden Forschungsprojekte initiiert und durchgeführt, Workshops und Konferenzen organisiert sowie Publikationen produziert. Die Hochschule ist außerdem an unterschiedlichen Forschungsverbünden beteiligt.
Die Forschung an der Kunsthochschule für Medien Köln besteht in der Forschung der Lehrenden, in Drittmittel-Projekten, in hochschulübergreifende Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie in einzelnen Promotionsprojekten, die seit 2009 im Promotionsstudium „Artefakte“ gebündelt sind.
Labore & Plattformen
Lab3
Laboratory for interface and robotic art and research.
Lab3
Klanglabor
Practice, Theory, Research, the 3-fold activities of Klanglabor located within the Arts and Media Sciences group at the KHM.
Klanglabor
Aktuelle Forschungsprojekte
Embodied Information
BMBF Forschungsverbund: FU Freie Universität Berlin, KHM Kunsthochschule für Medien Köln und Gastwissenschaftler
Die Forschungsgruppe erkundet aus der Perspektive von Technikphilosophie, Wissenschafts- und Technikforschung sowie Bildwissenschaften die begrifflichen und bildlichen Schemata, die die Diskurse um Konvergenz prägen, insbesondere in den Informations- und Biowissenschaften. In der Analyse gehen wir davon aus, dass die in diesen Diskursen geläufigen Deutungen, wie etwa 'unity of nature' als Erklärungsgrund für Konvergenz, die aktuelle technologische Entwicklung nur unzureichend beschreiben. Weitere Informationen: http://www.fu-berlin.de/embodiedinformation
Forschungskooperationen
Materie/Materialize! und Heavy Matter
Für die ISEA 2010 wurden im Rahmen der Seminare Materie/Materialize! und Heavy Matter studentische Projekte realisiert und ein Workshop konzipiert. Im August 2010 fand im Rahmen der Isea 2010 in Dortmund die Ausstellung Heavy Matter mit Studierenden, Lehrenden und Absolventen der KHM statt. Parallel zu den Projekten entstand eine Publikation, die theoretische und praktische Auseinandersetzung verbindet und als Supplement der aktuellen Ausgabe von off topic erschienen ist.
Materie/Materialize!http://www.isea2010ruhr.org/ Heavy Matter
Konzeption künstlerisch-wissenschaftlicher Promotionen
Der Bereich Wissenschaft der KHM kooperiert mit dem Institut für Theorie der ZHDK in Fragen der Konzeption künstlerisch-wissenschaftlicher Promotionen.
http://www.ith-z.ch/
Kooperationsprojekt "Die Zukunft der technischen Welt
In Entwicklung (Prof. Dr. Marie-Luise Angerer): Kooperationsprojekt: „Die Zukunft der technischen Welt“ gemeinsam mit der Ruhruniversität Bochum (Prof. Dr. Erich Hörl und Prof. Dr. Stefan Rieger), mit dem Centre Pompidou (Prof. Dr. Bernard Stiegler) und der Universität der Arabischen Emirate (Prof. Dr. Nicole Karafyllis).
Vergangene Forschungsprojekte
Künstlerische Interaktivität in hybriden Netzwerken
Kollaboratives Forschungsprojekt des Klanglabors der KHM und des Musikwissenschaftlichen Instituts an der Universität zu Köln. Teilprojekt des Kulturwissenschaftlichen Forschungskollegs Medien und kulturelle Kommunikation der Universität zu Köln (SFB/FK-427)
Künstlerische Interaktivität in hybriden Netzwerken
Citizen Media
Als gemeinsames Forschungsprojekt von führenden, europäischen Experten aus technologischen und künstlerischen Bereichen entwickelt, ist die zentrale Idee des Projekts die Erforschung, Entwicklung und Evaluation von audio-visuellen Systemen, die es nicht-professionellen Benutzern ermöglicht auf Grundlage eigener Inhalte neuartige, vernetzte Anwendungen und Erfahrungen zu gestalten.
Citizen Mediaist-citizenmedia.orgDas Projekt UnortkatasterDas Projekt Kabadada
LIVE
Die zentrale Idee des EU-Forschungsprojektes LIVE ist die Untersuchung und Entwicklung neuer Formate für live Fernsehproduktionen wie die Olympischen Spiele in Beijing, China 2008. Neue Formen der Präsentation von Live Ereignissen bedeutet für die TV Regie die Erstellung einer nicht linearen multi-stream Inszenierung in Echtzeit, die sich entsprechend der Zuschauerreaktion verändert.
LIVE entwickelt in einem Verbundforschungsprojekt die fehlenden Methoden und Tools für Fernsehsender, um live Videostränge zu verknüpfen.Live interface.khm.deist-live.org



