Das Gegenüber

Das Gegenüber
Filippa Bauer

Charme Chulo

Charme Chulo
Grands

Stille Welt

Stille Welt
Thorsten Kleinschmidt



20 Jahre KHM: Rückblicke und Ausblicke

  • 20 Jahre KHM Feier
  • 20 Jahre KHM Feier

Festakt 20 Jahre KHM und Non-Stop-Manifeste zum Jubiläum

„If you celebrate it, it’s art. If you don’t, it isn’t!“(John Cage)
Die Kunsthochschule für Medien Köln feierte am Sonntag, dem 10. Oktober 2010, ihr 20jähriges Bestehen. Mit Grußworten und Beiträgen einiger der wichtigsten Akteurinnen und Akteure von Gestern, von Heute und von Morgen ließ die KHM ab 11 Uhr in einem Festakt in der Trinitatiskirche 20 Jahre erfolgreiche Lehrtätigkeit und Diplomstudium "Audiovisuelle Medien" Revue passieren. Es sprachen unter anderem Anke Brunn (ehemalige Ministerin für Wissenschaft und Forschung NRW und Ehrensenatorin der KHM), Marc Jan Eumann (Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien NRW), Ministerialdirigentin Dr. Kreutz-Gers (Abteilung Hochschulmangement im Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW), Angela Spizig (Bürgermeisterin Köln), die beiden ersten Leiter der KHM Jeanine Meerapfel (Sprecherin des Gründungsausschusses, erste Professorin für Filmregie an der KHM) und Dr. Klaus Katz (Gründungsrektor der KHM) sowie Kaspar König (Direktor Museum Ludwig) und Klaus Jung (Rektor der KHM). Der Festakt wurde musikalisch und künstlerisch umrahmt mit Beiträgen von Prof. Anthony Moore und Martin Rumori (KHM-Klanglabor), Silvia Ospina, Carolina Pinzón und Adrián Villa (KHM-Studierende). Außerdem wurde erstmals der von Dr. Wilhelm Kappesser mit zwei Mal 3.500 Euro gestiftete KHM-Förderpreis an zwei Studierende aus den Bereichen Kunst und Film verliehen: Der KHM Förderpreis geht 2010 Alfons Knogl (Kunst) und Isabel Prahl (Film).

Anlässlich des Jubiläums kamen am Nachmittag ab 14.30 Uhr rund 30 Akteurinnen und Akteure aus 20 Jahren Kunsthochschule für Medien Köln zu einer Non-Stop-Manifestation zusammen: Ehemalige und gegenwärtig Lehrende und Studierende aus den Bereichen Film, Kunst und Wissenschaft reagierten mit ihren künstlerischen und wissenschaftlichen Beiträgen auf einen offenen Aufruf zum Thema „Manifeste“ und gestalteten eine Dauer-Performance. Die Spannbreite reichte von Anmerkungen zum elektronischen Bauhaus und Überlegungen zur Klangkunst als intersensuelle und intermediale Kunst, über einen Aufruf gegen das Festlegen auf Prinzipien, Pflanzmaßnahmen, Selbstversuchen zur Trance, einem Plädoyer für eine bewusstseinsbasierte künstlerische Bildung bis hin zu Präsentationen von aktuellen und ehemaligen Forschungsvorhaben, Gedanken über Designprozesse, Vorträgen über das Wandern zwischen den Stühlen und über Schwerkraft & Schwermut sowie Reflexionen zu Kontext und Ort der Aufführung.
Mit Beiträgen von und mit: Anna Anders, Jürgen Claus, Matthias Conrady,, Peter C. Slansky, piet fuchs/dj p-bone, Kosta Rapadopoulos, Matthias Neuenhofer, Peter Kiefer, Ertan Erdogan, Ulrike Kaiser/Inge Kamps, Carmen Mac Williams, Peter Simon & Freya Hattenberger – LES ÉCLAIRS, Peter Miller, Andreas Köpnick, Christoph Keller, Juri Jansen, Andreas Menn, Timothy Shearer, Clea T. Waite, Amy Rush, Alexander Pascal Forré, Martina Mrongovius, Jan Verbeek, Siegfried Zielinski, Yi-Ling Lam, Simonex Krois, Karin Harrasser, Sebastian Jochum.

Zum Finale der Non-Stop-Manifestation ab 20 Uhr präsentierte die ungarische Künstlergruppe Kaos Camping im Garten des Overstolzenhauses eine Performance/Installation/Screening mit 8mm und 16mm Filmprojektoren. Seit 2000 arbeitet die Kaos Camping Expanded Cinema Group, die aus den Filmemachern und Medienkünstlern László Csáki, Kornél Szilágyi, József Szolnoki und Csaba Vándor besteht, mit anarchistischen, labyrinthischen Filminstallationen. Mit bis zu 30 parallel laufenden Projektoren entstand in einer choreographierten Überlagerung mit der vorhandenen Architektur ein beeindruckendes audiovisuelles Spektakel mit historischem Filmmaterial, insbesondere aus der Zeit des Kommunismus in Ungarn, begleitet durch Live-Musik der in Köln lebenden Sound- und Videokünstlerinnen Echo Ho und Franziska Windisch.

Im Oktober 1990 wurde die Kunsthochschule für Medien Köln mit dem Diplomstudiengang „Audiovisuelle Medien“ (seit SS 2011 "Mediale Künste") für die ersten 25 Studierenden als weiterqualifizierendes Studium eröffnet. Im Wintersemester 1994/95 wurde das Studienangebot um ein Vollstudium erweitert. Der erste Jahrgang hatte 40 Studierende. Seitdem wurde das Studienangebot kontinuierlich ausgebaut und seine Organisationsstruktur mehrfach erneuert. Die Zahl der Studierenden hat sich in den letzten zehn Jahren bei rund 60 Newcomern im Wintersemester und rund 330 Studierenden im Jahresdurchschnitt eingependelt. Betreut werden sie im Moment von einem Lehrcorpus aus rund 30 Professoren/-innen, 20 künstlerisch-wissenschaftlichen Mitarbeitern/-innen, 20 Technikern/-innen sowie ca. weiteren 40 Mitarbeiter/-innen.Als „eine Talentschmiede“, „eine Kunsthochschule neuen Typs“, als „elektronisches Bauhaus“, „Paradiesvogel“, „Experiment ohne Erfolgsgarantie“ und auch als „ungeliebtes Kind“ der Kölner Kulturlandschaft startete die Kunsthochschule 1990. Sie wurde zunächst vor allem mit der Schließung der ehemaligen Kölner Werkschulen und damit mit dem Verlust der Ausbildung in „freier Kunst“ und mit dem „Ende des gedruckten Wortes“ verbunden. Heute gehört die Kunsthochschule für Medien Köln fest und erfolgreich zum Kanon der deutschen Kunst- wie Filmhochschulen, wobei sie ihrem projektorientierten Ansatz (keine Meisterklassen, die Lehrgebiete übergreifende Betreuung durch Professoren, Diplomabschluss im grundständigen wie postgradualen Studium), der individualistische „Cross-over-Talente“ zwischen Kunst, Medien, Film und Wissenschaft hervorbringt, erfolgreich treu und darin einzigartig geblieben ist.

 


„Die klassischen Künste haben ihr Monopol verloren. Der Kunstbegriff ist erweitert. Künstler gestalten nicht mehr nur mit Farbe, auf Papier oder Leinwand, in Holz, Bronze oder Stein. Neue künstlerische Werkzeuge sind hinzugekommen, zum Beispiel Video, Film, Laser, Fotografie, Ton, Computer. Moderne Technologien und Kommunikationsmittel, die Errungenschaften dieses Jahrhunderts, sind auch seine Darstellungsmittel geworden.“ So beschrieb die damalige Ministerin für Wissenschaft und Forschung Anke Brunn (SPD) den Hintergedanken dieser Neugründung (Lab 1, Magazin der KHM, 1991).

„Etwas nicht ganz Fassbares, Rätselhaftes, Fluides,“ gehörte in den Augen des zweiten Gründungsrektors Siegfried Zielinski zum Charakter der Kölner Kunsthochschule für Medien. Er verstand diese Worte damals als Auszeichnung wie auch als Ausdeutung des quadratischen Signets bzw. Logos der KHM mit den zwei scharfen wie zwei unscharfen Kanten, das die Hochschule bis heute begleitet. (Süddeutsche Zeitung vom 23./24.11.1996)

„Die KHM sucht nun schon seit 20 Jahren einen eigenen Weg der Ausbildung. Die entschiedene Verknüpfung von Fleiß und Talent, Kooperationsfähigkeit und rücksichtsloser Individualität – sie scheint geglückt. Es ist – auch für uns – eine unwegsame, von Preisen und Auszeichnungen und Dankbarkeit flankierte Reise.“ (Prof. Dr. Horst Königstein im Vorwort der aktuellen Broschüre „Best of KHM Movies“ 2010)

 

 

Das Gegenüber
Filippa Bauer

 

Charme Chulo
Grands

 

Stille Welt
Thorsten Kleinschmidt

 

Trauerkantate in 6 Arien
Pia Hellenthal u.a.

 

Warehouse
Jakob Weiss

 

Renovierung
Igor Novic

 

Ella und die Nacht
Robert Windisch u.a.

 

Die Kakerlake
Stephan Ganoff

 

Brüder
Türker Süer

 

Sterben nicht vorgesehen
Matthias Stoll

 

Tage in der Stadt
Janis Mazuch

 

Moirai
Jasper Diekamp u.a.

 

2011

 

Zuckere Welt
Tessa Langhans

 

IN A LONELY PLACE
Julian Rauter

 

wait.
Céline Berger

 

Ich falle mitten auf der Einkaufsstraße um
Milan Pawlowski

 

Sind wir schon da
Charlotte Krauss

 

EnTroPI
Jan Goldfuß

 

Analog/Digital Diffusion (motion-scan)
Jens Standke

 

Anomalies
Diana Menestrey

 

[aɪ]
Matthias Conrady

 

Die Fortgeworfenen
Laura Solbach

 

View the scenes: Killingfield
Changje Hong

 

The way home seems far away
Jisun Lee

 

Gradually
Benjamin Ramírez Pérez

 

Offenes Atelier: Mary Bauermeister
Katarina Stanković

 

Parallelen zu einem Krieg
Soso Dumbadze

 

ELBA
Pia Schauenburg

 

Über Erzähler
Philipp Hamann

 

Fungifiction 2006-2111
Tine Tillmann

 

Guns'n'Love
Lena Ditte Nissen

 

I Bridge
Carolina Redondo

 

white lines shooting by, on the pavement like the sky
Heidi Pfohl

 

Neujahr
Pyotr Magnus Nedov

 

Portraits - Jugendliche in Köln und Istanbul
Lisa Drewes

 

The Wasteland 2011
Patrick Janney

 

Make it Mine
Johanna Reich

 

Spaceman Bob
Matthias Stümpke

 

Revolving time keys
Daphné Keramidas

 

Austerlitz
Michael König u.a.

 

Melencolia
Jakob Beurle u.a.

 

Philomena
Ellen Meder

 

Die Wilderin vom Montafon
Evamaria Schaller

 

Ausreichend
Isabel Prahl

 

Das ganze Stadion
Felix Grimm

 

Bleizeichen
Tamer Jandali

 

Salz
Florian Michaelsen

 

Up and Down the Horizon
Sabrina Sarabi

 

Genesis 2.0
Andreas Wecker

 

Ballspiele
Lilli Tautfest

 

Drei Schweine
Ida Clay

 

Eight Characters and Two Syllables
Andreas Schneider

 

Erinnern heißt Vergessen
Henning Röhrborn

 

Hey Toney - Wherever I Lay My Hat
Julian Schleef u.a.

 

A moment
Nicolas Berse

 

spielekammer
Lukas Hielscher u.a.

 

Herr Schmidt
Benjamin Chimoy

 

Soapland
Daniel Brandt

 

No Quick Fix
Stephan Bergmann

 

Repite después de mi
Maribel Chavez

 

Ganoven
Pia Hellenthal u.a.

 

Eskapop
Géraldine Rod

 

Ver-bindung
Rikisaburo Sato

 

Vergangenheit Gegenwart Zukunft eins
Ellen Meder

 

Is it me who you want to film?
Ilana Paterman Brasil

 

Ein Schuh geht barfuß
Jie Lu

 

885 €
Felix Contzen

 

corpus apertus
Tobias Daemgen

 

solid light
Lyoudmila Milanova

 

Ein Kriegsfilm ohne Kriegsbilder – Sechs Kapitel zum georgischen Nationalismus
Soso Dumbadze

 

Ton Band Maschine
Heidi Pfohl u.a.

 

Endland
Milan Pawlowski

 

MiezenMittenMang
René Thunack

 

/ ʃ /
Sunjha Kim

 

Südsee
Dagmar Ege

 

Der destruktive Charakter
Artur Holling

 

Satt & Glücklich
Jan Patrick Arbeiter

 

Subroutin TV
Julian Scherer

 

The Sweetness of Mother’s Hair
Jana Debus

 

Dislocated Headquarters (Installation), The Glass Line (Publikation)
Nicolas Pelzer

 

Hohenpeißenberg
Fabian Driehorst u.a.

 

Solange sie schlafen
Anya Bade

 

Gekidnapped
Sarah Winkenstette

 

expanded view
Hyung-Jun Park

 

I did not choose me
Hyung-Jun Park

 

Hotel Uschi
Kerstin Neuwirth

 

Lua Verde
Simon Paetau

 

Armadingen
Philipp Käßbohrer u.a.

 

Die Mühen der Ebene
Gesa Hollerbach u.a.

 

Unter den Händen
Jan Paul Bachmann

 

Le Nombril
Pauline Flory

 

Wunder Punkt
Richard Gregor Brzozowski

 

Mila Caos
Simon Paetau

 

Zima
Katarina Stanković

 

Les llunes de Galileu
Quimu Casalprim i Suárez

 

Elli & Richard
Julia Bossert

 

Paulina
Lynn Kossler

 

Wachstum
Florian Heinzen-Ziob

 

Sag mal Pilz!
Silke Albrecht

 

Nachmieter
Marc Metzger

 

Louisa
Katharina Pethke

 

Die Könige der Straße
Daniel Rakete Siegel

 

KERN
Nicole Wegner

 

FRAU MACHT
Tama Tobias Macht

 

Rotkohl und Blaukraut
Anna Hepp

 

2010

 

Piñata
Martell

 

Die Zeichen Für Uns
Julian Rauter

 

Nocturne
Julian Rauter

 

Interiors
Charlotte Krauss

 

Happiness beta
Wonbaek Shin

 

Vertontes Animatic „Spaceman Bob“
Matthias Stümpke

 

Vibrating black
Jisun Lee

 

tunnel
Vera Drebusch

 

Fun in the sun ohne fun family
Jennifer Marre

 

Reise. Im Sommer
Philipp Hamann

 

Approches
Daphné Keramidas

 

Das T-Shirt außer sich
Daphné Keramidas

 

Release
Céline Berger

 

values
Céline Berger