
Lisa Bosbach
Künstl.-wiss. Mitarbeiterin, Medien- und Kulturwissenschaften
Wissenschaft
Lisa Bosbach studierte Kunstgeschichte und Musikwissenschaft sowie Musikpädagogik mit den künstlerischen Fächern Gesang und Klavier an der Universität zu Köln. 2009 schloss sie ihr Magisterstudium mit einer interdisziplinären Arbeit über die gemeinsamen Performances von Nam June Paik und der Cellistin Charlotte Moorman ab. Sie arbeitete u.a. als Tutorin am Kunsthistorischen Institut der Universität zu Köln, als Gruppenbegleiterin für die UNESCO-Welterbestätte Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl, für das Projekt kunst:dialoge am Museum Ludwig Köln sowie freiberuflich für das Museum Ludwig Köln und das Rheinische Bildarchiv der Stadt Köln. Im Juni 2011 co-kuratierte sie die Filmreihe FAKT & FIKTION – das Interview als künstlerische Praxis im Filmclub 813/Die Brücke Köln. Seit 2010 promoviert sie an der Kunsthochschule für Medien Köln über das medienübergreifende Schaffen des koreanischen Musikers, Fluxus-, Performance- und Videokünstlers Nam June Paik.
Vorträge
2012
The Audiovisual Dimension of Fluxus Events. Vortrag im Rahmen der 38th Annual AAH Conference & Bookfair, The Open University, Milton Keynes, 30. März 2012.
2011
Zwischenbericht zu 'poly-heterophonie' (1957): Probleme und Lösungen, Präsentation im Doktorandenkolloquium der Kunsthochschule für Medien Köln, 01. Dezember 2011.
Die Fluxus-Bewegung - Kein Platz für Individualität? Gastvortrag im Rahmen des Seminars Performance und Aktionskunst (Prof. Dr. Ursula Frohne/Corinna Kühn M.A.), Universität zu Köln, 08. November 2011.
Die fotografische Dokumentation von Nam June Paiks Action Music. Vortrag im Rahmen des Symposiums In and Around Photography. A symposium to discuss and share researches, methodologies of study and new approaches on photography, Universität zu Köln, 08. Juli 2011.
Handlungsorientierte Vermittlung von Videokunst. Vortrag im Rahmen des Zertifikatskurses Die Sprache der Dinge des Hessischen Museumsverbandes e.V., Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, 05. Juli 2011.
Handlungsanweisungen für Charlotte Moorman in den gemeinsamen Performances mit Nam June Paik. Vortrag im Rahmen der interdisziplinären Tagung Choreografie – Medien – Gender. 5. Choreografie Tagung, Zentrum für Zeitgenössischen Tanz der Hochschule für Musik und Tanz Köln in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln, 03. Juli 2011.
Fernseh-Ansichten. Überlegungen zu Mein TV und der Großen TV Stele. Vortrag im Rahmen des Symposiums Heinz Mack – Kinetik, Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach, 28. Mai 2011.
Die Performances von Nam June Paik und Charlotte Moorman. Gastvortrag im Rahmen des Theorieseminars Kunst als Leben/Leben in Kunst oder: Das intrinsische Verhältnis von Körper und Technologie (Prof. Dr. Marie-Luise Angerer), Kunsthochschule für Medien Köln, 19. April 2011.
Das Problem einer begrifflichen und methodischen Unschärfe bei der Charakterisierung von Nam June Paiks Action Music-Komposition Hommage à John Cage – Musik für Tonbänder und Klavier, 1959. Vortrag im Rahmen des kulturwissenschaftlichen Symposions für DissertantInnen. Auf-, Be-, Zu-, Einschreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 24. März 2011.
2010
Der Komponist Nam June Paik. Projektvorstellung im Doktorandenkolloquium der Kunsthochschule für Medien Köln, 11. November 2010.
Veröffentlichungen
Hommage à John Cage – Musik für Tonbänder und Klavier. Überlegungen zu Nam June Paiks erster ‚Action Music‘, in: Tagungsband des Symposiums Auf-, Be-, Zu-, Einschreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst, Wien 2011. (im Druck)
Fernseh-Ansichten. Überlegungen zu Mein TV und der Großen TV Stele, in: Ausst. Kat. Mack. Kinetik, Städtisches Museum Abteiberg Mönchengladbach, Düsseldorf 2011, S. 158-163.
mit Kathrin Barutzki: Piet Mondrians Spätwerk und der Jazz, in: sicht.felder – kritische versuche. interdisziplinäre studentische zeitschrift. Heft 1, Köln 2008, S. 110-115.
Nam June Paik. Performances mit der Cellistin Charlotte Moorman, 2009. (unpublizierte Magisterarbeit, Universität zu Köln)



